Jesus offenbart uns:
Die Roadmap vom Ursprung zum Ziel, hin zur Lebens- und Wohngemeinschaft mit dem Vater, Sohn und Heiligem Geist.
Die göttliche Übereinstimmung und das gemeinsame Handeln von Vater, Sohn und Heiligem Geist.
Unseren Weg zur Übereinstimmung und Verbundenheit mit dem Vater, Sohn und Heiligem Geist, unsere Teilhabe im Reich Gottes.
Präambel
Johannes 14 – 17, ein zusammenhängender Dialog, den Jesus mit seinen Jüngeren führt. Jesus offenbart dabei auch die Übereinstimmung zwischen dem Vater und ihm und das Wirken des Heiligen Geistes. Dabei lässt Jesus die Jünger auch teilhaben an dem Dialog, den er mit dem Vater führt. Die 4 Kapitel geben uns einen grundlegenden Einblick in göttliche Leadership und Jüngerschaft, die Teilhabe am Reich Gottes und an der göttlichen Gemeinschaft.
Als erstes beginnt Jesus mit einer göttlichen Perspektive auf das Ziel. Er spricht über das Vertrauen zu Gott und zu ihm, dem Sohn Gottes. Er spricht über Wohnungen im Haus des Vaters und dass er wiederkommen wird, um die Jünger zu sich zu holen, damit sie dort sind wo er ist. Es geht um die Lebensgemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist! Dieser Grundgedanke zieht sich auch durch den Dialog mit den Jüngern und das Gespräch mit dem Vater.
Göttliche Übereinstimmung und Verbundenheit
Wir sehen, wie Jesus im ständigen Dialog mit dem Vater ist. Wir sehen, wie wichtig ihm die Ausführung der göttlichen Pläne ist. Wie gross die Liebe und das Vertrauen zwischen Vater und Sohn ist. Er lässt die Jünger daran teilhaben und legt damit die Grundlage für Übereinstimmung und Einheit im Zusammenwirken.
Jesus im Dialog mit den Jüngern
Jesus befindet sich im Dialog mit seinen Jüngern. Dabei offenbart er ihnen das Reich Gottes und weckt das Verständnis für die göttlichen Pläne. Er fordert sie heraus, so zu leben, wie er lebt. Dazu nimmt er sie hinein in die göttliche Beziehung und zeigt ihnen den Weg, den der Vater, der Sohn und der Heilige Geist mit ihnen gemeinsam gehen will. Er öffnet ihnen das Verständnis der Teilhabe am göttlichen Leben.
Reich Gottes im Reich dieser Welt
Jesus zeigt den Jüngern, wie das Reich Gottes mitten im Reich dieser Welt gebaut wird. Wie das Reich dieser Welt ihm widersteht, ihn sogar hasst und dass die Jünger auch wegen ihm gehasst werden. Er zeigt, dass wir in einen Kampf gestellt sind und wie er die Welt überwunden hat.
Das Wirken des Heiligen Geistes
Jesus offenbart die bevorstehende Sendung des Helfers, des Heiligen Geistes. Über die Sendung durch den Vater und das Wirken des Heiligen Geistes. Sein Wirken und dass er sie erinnern und führen wird, sie in alle Wahrheit leiten wird.
Johannes 14 – 17 sind voller Weisheit, Offenbarung und Wegleitung. Schauen wir genauer, was Jesus seinen Jüngern offenbart hat, wie er sie geführt hat.
1 Göttliche Übereinstimmung und Verbundenheit
Jesus offenbart den Vater und seine Verbundenheit mit dem Vater. Jesus berichtet dem Vater und bittet ihn für die Jünger und alle Glaubenden. Er sucht die Übereinstimmung mit dem Vater, steht im ständigen Kontakt über seinen Auftrag und sein Handeln.
1.1 Die Verbundenheit von VATER und SOHN
Der Vater ist bei mir
Ich bin nicht allein; der Vater ist bei mir. Johannes 16,32
Ich bin im Vater und der Vater in mir
Der Vater, der in mir ist, handelt durch mich; es ist alles sein Werk. Glaubt es mir, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist. Wenn ihr immer noch nicht davon überzeugt seid, dann glaubt es doch aufgrund von dem, was durch mich geschieht. Johannes 14,10-11
Vom Vater gesandt
Ja, vom Vater ´gesandt,` bin ich in die Welt gekommen. Johannes 16,28
1.2 Jesus im Gespräch mit dem Vater
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, du hast sie mir gegeben, und sie haben sich nach deinem Wort gerichtet. Sie wissen jetzt, dass alles, was du mir gegeben hast, tatsächlich von dir kommt. Johannes 17,06-07
Was du mir gesagt hast, habe ich ihnen mitgeteilt
Denn was du mir gesagt hast, habe ich ihnen mitgeteilt, und sie haben es angenommen und haben erkannt, dass ich wirklich von dir gekommen bin;
sie sind zu der Überzeugung gelangt und glauben daran, dass du mich gesandt hast. Für sie bete ich. Ich bete nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein Eigentum. Johannes 17,08-09
Meine Herrlichkeit ist offenbar geworden
Alles, was mir gehört, gehört dir, und was dir gehört, gehört mir; und meine Herrlichkeit ist ihnen offenbar geworden. Johannes 17,10
Ich bitte dich für die Jünger
Bald bin ich nicht mehr in der Welt, ich komme ja zu dir. Sie aber sind noch in der Welt. Vater, du heiliger Gott, der du mir deine Macht gegeben hast, die Macht deines Namens, bewahre sie durch diese Macht, damit sie eins sind wie wir. Solange ich bei ihnen war, habe ich sie durch die Macht bewahrt, die du mir gegeben hast, die Macht deines Namens. Ich habe sie beschützt, und keiner von ihnen ist verloren gegangen – keiner außer dem, der verloren gehen musste; doch das geschah, weil sich erfüllen sollte, was in der Schrift vorausgesagt ist.
Jetzt aber komme ich zu dir. Ich sage das alles, solange ich noch hier in der Welt ´bei ihnen` bin, damit meine Freude sie ganz erfüllt. Ich habe ihnen dein Wort weitergegeben, und nun hasst sie die Welt, weil sie nicht zu ihr gehören, so wie auch ich nicht zu ihr gehöre.
Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt herauszunehmen; aber ich bitte dich, sie vor dem Bösen zu bewahren. Sie gehören nicht zur Welt, so wenig wie ich zur Welt gehöre. Mach sie durch die Wahrheit zu Menschen, die dir geweiht sind. Dein Wort ist die Wahrheit. So wie du mich in die Welt gesandt hast, habe ich auch sie in die Welt gesandt. Und für sie weihe ich mich dir, damit auch sie durch die Wahrheit dir geweiht sind. Johannes 17,11-19
Ich bitte dich für alle Glaubenden
Ich bete aber nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen, die auf ihr Wort hin an mich glauben werden. Ich bete darum, dass sie alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast. Die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich nun auch ihnen gegeben, damit sie eins sind, so wie wir eins sind. Ich in ihnen und du in mir – so sollen sie zur völligen Einheit gelangen, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und dass sie von dir geliebt sind, wie ich von dir geliebt bin. Johannes 17,20-23
1.3 Gemeinsame Zukunft
Ich habe das mir aufgetragene Werk vollendet
Vater, die Zeit ist jetzt da. Offenbare die Herrlichkeit deines Sohnes, damit der Sohn deine Herrlichkeit offenbart. Du hast ihm ja Macht über die ganze Menschheit gegeben, damit er allen, die du ihm anvertraut hast, das ewige Leben schenkt. Und das ewige Leben zu haben heißt, dich zu kennen, den einzigen wahren Gott, und den zu kennen, den du gesandt hast, Jesus Christus. Ich habe das Werk vollendet, das du mir aufgetragen hast: Ich habe hier auf der Erde deine Herrlichkeit offenbart. Johannes 17,01-04
Die du mir gegeben hast, sollen sein wo ich bin
Vater, ich will, dass die, die du mir gegeben hast, dort sind, wo ich bin. Sie sollen bei mir sein, damit sie meine Herrlichkeit sehen – die Herrlichkeit, die du mir gabst, weil du mich schon vor der Erschaffung der Welt geliebt hast. Vater, du gerechter Gott, die Welt kennt dich nicht; aber ich kenne dich, und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen offenbart und werde es auch weiterhin tun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, auch in ihnen ist, ja damit ich selbst in ihnen bin. Johannes 17,24-26
Vater, gib mir von neuem die Herrlichkeit, die ich hatte
Und nun, Vater, gib mir, wenn ich wieder bei dir bin, von neuem die Herrlichkeit, die ich schon vor der Erschaffung der Welt bei dir hatte. Johannes 17,05
2 Dialog zwischen JESUS und den Jüngern
Jesus befindet sich im ständigen Dialog mit seinen Jüngern. Er offenbart Ihnen das Reich Gottes. Zeigt ihnen die göttliche Übereinstimmung und Verbundenheit mit dem Vater. Weckt Verständnis für die göttlichen Pläne. Jesus nimmt sie hinein in die göttliche Beziehung. Er zeigt ihnen den Weg, den der Sohn, der Vater und der Heilige Geist in ihnen wirken will. Den Weg der Teilhabe am göttlichen Leben. Er gibt Ihnen Zuversicht bis in Ewigkeit.
2.1 Fragen & Antworten
Wie sollen wir den Weg kennen?
»Herr«, sagte Thomas, »wir wissen doch nicht einmal, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg dorthin kennen?« –
»Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich. Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Ja, ihr kennt ihn bereits; ihr habt ihn bereits gesehen.« Johannes 14,05-07
Herr, zeig uns den Vater
»Herr«, sagte Philippus, »zeig uns den Vater; das genügt uns.« – »So lange bin ich schon bei euch, und du kennst mich immer noch nicht, Philippus?« entgegnete Jesus. Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: ›Zeig uns den Vater‹? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Was ich euch sage, sage ich nicht aus mir selbst heraus. Der Vater, der in mir ist, handelt durch mich; es ist alles sein Werk. Glaubt es mir, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist. Wenn ihr immer noch nicht davon überzeugt seid, dann glaubt es doch aufgrund von dem, was durch mich geschieht. Johannes 14,08-11
Was meint er damit … ?
Einige seiner Jünger sagten zueinander: »Was meint er damit, wenn er zu uns sagt: ›Es dauert nur noch kurze Zeit, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen. Und es dauert noch einmal eine kurze Zeit, dann werdet ihr mich wiedersehen?‹ Und was bedeutet es, wenn er sagt: ›Ich gehe zum Vater‹?« Sie überlegten hin und her: »›Eine kurze Zeit‹, hat er gesagt. Was heißt das? Wir wissen nicht, wovon er redet.«
Jesus merkte, dass sie ihn gern gefragt hätten. Er sagte zu ihnen: »Überlegt ihr miteinander, was ich meinte, als ich sagte: ›Es dauert nur noch kurze Zeit, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen. Und es dauert noch einmal eine kurze Zeit, dann werdet ihr mich wiedersehen‹?
Ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen. Ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit wird sich in Freude verwandeln. Es geht euch wie der Frau, die ein Kind bekommt: Während der Geburt macht sie Schweres durch, aber wenn das Kind dann geboren ist, sind alle Schmerzen vergessen, so groß ist ihre Freude über das Kind, das sie zur Welt gebracht hat. Auch ihr seid jetzt traurig; doch ich werde wieder zu euch kommen. Dann wird euer Herz voll Freude sein, und diese Freude kann euch niemand mehr nehmen. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr zu fragen brauchen.
Ich versichere euch: Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben. Bisher habt ihr nichts in meinem Namen erbeten. Bittet, und ihr werdet empfangen; dann wird eure Freude vollkommen sein.« Johannes 16,17-24
Warum willst du dich nur uns zu erkennen geben?
Da fragte ihn Judas (der andere Judas, nicht Judas Iskariot): »Herr, wie kommt es denn, dass du dich nur uns zu erkennen geben willst und nicht der Welt?«
Jesus gab ihm zur Antwort: Wenn jemand mich liebt, wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, richtet sich nicht nach meinen Worten. Und was ich euch sage, ist nicht mein Wort; ihr hört das Wort des Vaters, der mich gesandt hat. Johannes 14,22-24
Du kennst unsere Fragen bevor wir sie stellen
»Bisher habe ich mit Hilfe von Bildern zu euch gesprochen. Aber es kommt eine Zeit, wo ich nicht mehr in dieser Weise mit euch reden werde; frei und offen werde ich dann über den Vater zu euch sprechen. Wenn jene Zeit gekommen ist, werdet ihr ihn in meinem Namen bitten. Ich sage nicht, dass ich dann den Vater für euch bitten werde. Denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und daran glaubt, dass ich von Gott gekommen bin. Ja, vom Vater ´gesandt,` bin ich in die Welt gekommen. Und jetzt verlasse ich die Welt wieder und gehe zum Vater zurück.«
Da sagten seine Jünger: »Jetzt redest du frei und offen und nicht mehr in Bildern. Wir wissen jetzt, dass du alles weißt; du kennst unsere Fragen, bevor wir sie dir stellen. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist.« – Johannes 16,25-30
2.2 Übereinstimmung mit Jesus
Ihr in mir und ich in euch
Ich werde euch nicht als hilflose Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. Nur noch kurze Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber werdet mich sehen, und weil ich lebe, werdet auch ihr leben. An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und dass ihr in mir seid und ich in euch bin. Wer sich an meine Gebote hält und sie befolgt, der liebt mich wirklich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben; und auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben. Johannes 14,18-21
Bleibt in meiner Liebe
Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist. Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot. Johannes 15,09-12
Ihr seid meine Zeugen
Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen. Johannes 15,27
Ich nenne euch Freunde
Niemand liebt seine Freunde mehr als der, der sein Leben für sie hergibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich nenne euch Freunde und nicht mehr Diener. Denn ein Diener weiß nicht, was sein Herr tut; ich aber habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt: Ich habe euch dazu bestimmt, zu gehen und Frucht zu tragen – Frucht, die Bestand hat. Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben, was immer es auch sei. Einander zu lieben – das ist das Gebot, das ich euch gebe. Johannes 15,13-17
3 Reich Gottes im Reich dieser Welt
Jesus zeigt auf, wie er von der Welt gehasst wird und wie auch die Jünger um seines Namens gehasst werden und wie die Welt überwunden werden kann.
3.1 Der Hass dieser Welt
Wenn euch die Welt hasst
Wenn die Welt euch hasst, dann denkt daran, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Sie würde euch lieben, wenn ihr zu ihr gehören würdet, denn die Welt liebt ihresgleichen. Doch ihr gehört nicht zur Welt; ich habe euch aus der Welt heraus erwählt. Das ist der Grund, warum sie euch hasst. Denkt an das, was ich euch gesagt habe: ›Ein Diener ist nicht größer als sein Herr.‹ Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.
Wenn sie sich nach meinem Wort gerichtet haben, werden sie sich auch nach eurem Wort richten. Doch alles, was sie gegen euch unternehmen, ist gegen meinen Namen gerichtet; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. Johannes 15,18-21
Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater
Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater. Johannes 15,23
Die Welt liebt ihresgleichen
Sie würde euch lieben, wenn ihr zu ihr gehören würdet, denn die Welt liebt ihresgleichen. Doch ihr gehört nicht zur Welt; ich habe euch aus der Welt heraus erwählt. Das ist der Grund, warum sie euch hasst. Johannes 15,19
3.2 Diese Welt überwinden
Damit ihr euch nicht vom Glauben abbringen lasst
»Ich sage euch diese Dinge, damit ihr euch durch nichts ´vom Glauben` abbringen lasst. Man wird euch aus den Synagogen ausschließen. Ja, es kommt eine Zeit, wo jeder, der euch tötet, meint, Gott damit einen Dienst zu erweisen. Das alles werden sie deshalb tun, weil sie weder den Vater noch mich kennen. Wenn jene Zeit kommt, sollt ihr euch daran erinnern können, dass ich euch diese Dinge angekündigt habe. Darum spreche ich ´im Voraus` mit euch darüber.« Johannes 16,01-03
Ich habe die Welt besiegt
Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt. Doch ihr braucht euch nicht zu fürchten: Ich habe die Welt besiegt. Johannes 16,33
4 Der Heilige Geist wird euch leiten
Der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit kommt, um zu erinnern und mit zu leiten.
4.1 Der Heilige Geist wird kommen
Der Geist der Wahrheit wird kommen
Wenn der Helfer kommen wird, wird er mein Zeuge sein – der Geist der Wahrheit, der vom Vater kommt und den ich zu euch senden werde, wenn ich beim Vater bin. Johannes 15,26
Der Helfer, der Geist der Wahrheit kommt
Bisher habe ich nicht mit euch darüber gesprochen, weil ich ja bei euch war. Aber jetzt gehe ich zu dem, der mich gesandt hat. Und keiner von euch fragt mich: ›Wohin gehst du?‹
Denn ihr seid erfüllt von tiefer Traurigkeit über das, was ich euch sage. Doch glaubt mir: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht von euch wegginge, käme der Helfer nicht zu euch; wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden. Johannes 16,04-07
4.2 Der Heilige Geist wird euch leiten
Der Geist der Wahrheit wird in euch sein
Und der Vater wird euch ´an meiner Stelle` einen anderen Helfer geben, der für immer bei euch sein wird; ich werde ihn darum bitten. Er wird euch den Geist der Wahrheit geben, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Johannes 14,16-17
Er wird Unrecht und Gerechtigkeit zeigen
Und wenn er kommt, wird er der Welt zeigen, dass sie im Unrecht ist; er wird den Menschen die Augen öffnen für die Sünde, für die Gerechtigkeit und für das Gericht.
Er wird ihnen zeigen, worin ihre Sünde besteht: darin, dass sie nicht an mich glauben. Er wird ihnen zeigen, worin sich ´Gottes` Gerechtigkeit erweist: darin, dass ich zum Vater gehe, wenn ´ich euch verlasse und` ihr mich nicht mehr seht. Und was das Gericht betrifft, wird er ihnen zeigen, dass der Herrscher dieser Welt verurteilt ist. Johannes 16,08-11
Der Geist der Wahrheit wird euch führen
Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr wärt jetzt überfordert. Doch wenn der ´Helfer` kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn was er sagen wird, wird er nicht aus sich selbst heraus sagen; er wird das sagen, was er hört. Und er wird euch die zukünftigen Dinge verkünden. Er wird meine Herrlichkeit offenbaren; denn was er euch verkünden wird, empfängt er von mir. Alles, was der Vater hat, gehört auch mir. Aus diesem Grund sage ich: Was er euch verkünden wird, empfängt er von mir. Johannes 16,12-15
5 Roadmap 21: Im Zwischen leben
Auch im 21. Jahrhundert leben wir in einer sich fortsetzenden Zwischenzeit. Wir wissen wie sie ausgeht, dass diese Zeit zu Ende geht und eine neue Zeit kommen wird, wie Jesus es uns gesagt hat und wie er uns auffordert, wachsam zu sein.
5.1 Göttliche Zusagen
Ihr braucht euch nicht zu fürchten
Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt. Doch ihr braucht euch nicht zu fürchten: Ich habe die Welt besiegt. Johannes 16,33
Vater und Sohn in den Glaubenden
Ich habe ihnen deinen Namen offenbart und werde es auch weiterhin tun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, auch in ihnen ist, ja damit ich selbst in ihnen bin. Johannes 17,26
ICH werde es tun – auch durch euch
Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun. Denn ich gehe zum Vater, und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters offenbart wird. Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun. Johannes 14,12-14
Damit ihr dort seid, wo ich bin
»Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern!«, ´sagte Jesus zu seinen Jüngern.` Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Johannes 14,01-03
Wir werden kommen und bei euch wohnen
Jesus gab ihm zur Antwort: Wenn jemand mich liebt, wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, richtet sich nicht nach meinen Worten. Und was ich euch sage, ist nicht mein Wort; ihr hört das Wort des Vaters, der mich gesandt hat. Johannes 14,23-24
5.2 Ausrichtung, Übereinstimmung und Zuversicht
In der Fortsetzung von Johannes 14-17 sehen wir, wie die Jünger sich immer nach dem ausgerichtet haben, was sie mit Jesus erlebt haben. Wie sie den Tod und die Auferstehung Jesu durchlebt haben und wie sie das Wirken des Heiligen Geistes nach der Rückkehr von Jesus in den Himmel genau so erfahren haben, wie er es ihnen gesagt hat. Die Apostelgeschichte und die Briefe der Apostel sind ein reiches Zeugnis davon. Wir sehen auch, wie sich das Gebet Jesu für die, die noch glauben werden (Joh. 17,20) erfüllt und Paulus als späterer Nachfolger Jesu zu einem grossen Zeugen wird, als wäre er auch im Kreis der Jünger dabei gewesen. Das Zeugnis von Paulus in Römer 8 ist mir im Kontext von Joh. 14-17 noch deutlicher geworden. Der Geist (Röm 8, 27) und Jesus (Röm 8, 34) treten für uns ein.
Eine eindrucksvolle Fortsetzung des Wirkens Jesu in Verbindung mit seinen Jüngern befindet sich in der Offenbarung. Jesus stellt sich Johannes in seiner himmlischen Grösse und Herrlichkeit vor. Er spricht wieder davon, dass der Vater ihn beauftragt, hat seine Diener wissen zu lassen was kommen wird. Unmittelbar in den Gemeinden (Sendschreiben) und in der weiteren Zukunft. Der Weg von Ausrichtung, Übereinstimmung und Zuversicht findet seine Fortsetzung.
Die Botschaft Jesu Christi, der Dialog mit seinen Nachfolgern und die Führung durch den Heiligen Geist ist auch im 21. Jahrhundert noch immer die Roadmap zum Ziel.
Eine Ermutigung auf dem langen Weg des Lebens in der Zwischenzeit, vom Ursprung zum Ziel! Unser Dialog mit Jesus, dem Vater und dem Heiligen Geist:
- Ausrichtung auf den Vater, auf den Auftrag des Vaters
- Reflektion über Entwicklungen, das was ist und was kommen wird
- Ermutigung, den Weg zu gehen. Stärkung zur Hingabe und Überwindung.
Bibeltexte NGÜ mit freundlicher Genehmigung der Genfer Bibelgesellschaft https://bibelgesellschaft.com/de
Bild: schutterstock.com Schriftzug: Lydia Caviezel, https://schoen-schreiberei.ch/


