Gottes Leadership: Apostel und Gemeinden von Jerusalem bis Rom

Präambel

Was uns die Briefe des NT bezeugen

Jesus Christus vor seiner Rückkehr an seine Jünger: Wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und ´überall sonst auf der Welt, selbst` in den entferntesten Gegenden der Erde.« Apostelgeschichte 1,8

Wenige Tage später, an Pfingsten kam der Heilige Geist auf die Jünger und die Glaubenden. Die Apostelgeschichte berichtet uns über die Ausbreitung des Zeugnisses von Jesus Christus und das Wirken des Heiligen Geistes, das Zeugnis der Zeugen, von Jerusalem in die Zentren der damaligen Welt und in weite Teile der Welt.

Die Apostel, wie die Gesandten genannt wurden, gründeten Gemeinden und betreuten sie gemeinsam mit ihren Mitarbeitern. Ein wichtiger Teil der Betreuung und Weiterentwicklung der Gemeinden sind die Briefe an einzelne Gemeinden und die Gemeinden einer Region. Auch für uns eine wertvolle Ressource. Wir verfügen über die Originale ihrer Zeugnisse und Botschaften mit praktischen Beispielen des Gemeindelebens. Dabei können wir auch sehr gut das übereinstimmende Zeugnis und das gemeinsame Zentrum ihrer Botschaft erkennen.

Der Dienst der Apostel zeigt sich in ihrem Zeugnis, ihrem Dank für die Gemeinde, in der gegenseitigen Ermutigung und in der Aufforderung zum Wachstum und zur Reife.

Wir sehen die Liebe, die Leidenschaft, mit der die Apostel den Gemeinden dienen und sie fördern und warum ihnen das Zeugnis von Jesus Christus so wichtig ist, warum sie diese Botschaft immer wieder ins Zentrum stellen. Sie danken, ermutigen, fordern zu Wachstum und Reife heraus, um nicht abzuweichen, sich nicht irritieren zu lassen, sondern zielgerichtet auf das Ziel, Jesus der Ursprung und das Ziel zu leben. Hier ein paar Beispiele:

Das Zentrum apostolischer Lehre. Jesu Christus in uns. Inspiriert und angeleitet mit den Worten von Jesus Christus und dem Zeugnis der Apostel und der neutestamentlichen Gemeinden.

Werfen wir einen Blick in die einzelnen Briefe, lassen wir die Aussagen und Erfahrungen auf uns wirken und nehmen wir die gewonnenen Erkenntnisse mit in unsere Situation. Das Weiterdenken und der Austausch geben mir immer wieder Perspektive zum Gewinnen von Übereinstimmung mit dem Vater, Sohn und Heiligen Geist und untereinander. Mir geht es wie bei den Psalmen, sie beinhalten alle Lebenssituationen vom Kampf, Überwinden und der Anbetung. So beinhalten auch die Briefe des Neuen Testaments eine Vielzahl von Situationen, in denen wir uns wiederfinden können und aus denen wir Mut und Zuversicht, Glauben schöpfen können. Ein wesentlicher Teil unserer Entdeckungsreise.

Die Briefe des Neuen Testamentes

Die Briefe des Neuen Testamentes geben uns einen guten Einblick in das Leben der Neutestamentlichen Gemeinden. Eine Zusammenstellung von Texten.

1 Römer: Gottes Nähe und Zuversicht in Rom

Der Römerbrief ist einer der frühen Briefe des Paulus, etwa um das Jahr 56 geschrieben. Er richtet sich an die Gemeinde in Rom. Rom war zu dieser Zeit Machtzentrum des römischen Weltreichs. Pauls war zu dieser Zeit noch nicht in Rom gewesen, aber offensichtlich sehr gut informiert.

Der Brief beginnt mit Dank und Freude über die Gemeinde. Paulus spricht über die Grundlagen des Evangeliums und konkrete Situationen in der Gemeinde in Rom. Kapitel 8 ist eine gute Zusammenfassung zentraler Botschaften. Wir nehmen Kapitel 8 daher für  das Wirken Gottes, gegenseitige Ermutigung und Übereinstimmung nach Gottes Plan.

Dank und sichtbarer Glaube

Als Erstes möchte ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle danken, denn in der ganzen Welt spricht man von eurem Glauben. Gott weiß, dass kein Tag vergeht, an dem ich nicht ´im Gebet` an euch denke. Er ist mein Zeuge,  er, dem ich diene, indem ich mich mit meinem ganzen Leben für das Evangelium von seinem Sohn einsetze. Gott weiß auch, dass es mein Wunsch ist, endlich einmal zu euch zu kommen. Jedes Mal, wenn ich bete, bitte ich ihn darum, mir das möglich zu machen, wenn es sein Wille ist. Denn ich sehne mich danach, euch persönlich kennen zu lernen und euch etwas von dem, was Gottes Geist mir geschenkt hat, weiterzugeben, damit ihr ´in eurem Glauben` gestärkt werdet besser gesagt: damit wir, wenn ich bei euch bin, durch unseren Glauben gegenseitig ermutigt werden, ich durch euch und ihr durch mich. Römer 1, 8-12

Über euch jedoch kann ich mich nur freuen, denn es ist allen bekannt, dass ihr so lebt, wie es dem Evangelium entspricht. Und ich möchte, dass ihr auch weiterhin mit Weisheit erfüllt und dadurch zum Guten befähigt seid und dass ihr euch vom Bösen nicht beeinflussen lasst. Römer 16,19

Ich durch euch und ihr durch mich

Ich sehne mich danach, euch persönlich kennen zu lernen und euch etwas von dem, was Gottes Geist mir geschenkt hat, weiterzugeben, damit ihr ´in eurem Glauben` gestärkt werdet besser gesagt: damit wir, wenn ich bei euch bin, durch unseren Glauben gegenseitig ermutigt werden, ich durch euch und ihr durch mich. Römer 1, 11-12

Nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde

Müssen wir denn nun noch damit rechnen, verurteilt zu werden? Nein, für die, die mit Jesus Christus verbunden sind, gibt es keine Verurteilung mehr. Denn wenn du mit Jesus Christus verbunden bist, bist du nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde und des Todes; das Gesetz des Geistes, der lebendig macht, hat dich davon befreit. Römer 8, 1-2

Vom Geist Gottes bestimmt

Das Gesetz des Moses war dazu nicht imstande; es scheiterte am Widerstand der menschlichen Natur. Deshalb hat Gott als Antwort auf die Sünde seinen eigenen Sohn gesandt. Dieser war der sündigen Menschheit insofern gleich, als er ein Mensch von Fleisch und Blut war, und indem Gott an ihm das Urteil über die Sünde vollzog, vollzog er es an der menschlichen Natur. So kann sich nun in unserem Leben die Gerechtigkeit verwirklichen, die das Gesetz fordert, und zwar dadurch, dass wir uns vom Geist ´Gottes` bestimmen lassen und nicht mehr von unserer eigenen Natur. Wer sich von seiner eigenen Natur bestimmen lässt, dessen Leben ist auf das ausgerichtet, was die eigene Natur will; wer sich vom Geist ´Gottes` bestimmen lässt, ist auf das ausgerichtet, was der Geist will. Was der Geist will, bringt Leben und Frieden, aber was die menschliche Natur will, bringt den Tod. Denn der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegenüber; er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und ist dazu auch gar nicht fähig. Darum kann Gott an dem, der sich von seiner eigenen Natur beherrschen lässt, keine Freude haben. Römer 8, 3-8

Geist Gottes wohnt in euch

Ihr jedoch steht nicht mehr unter der Herrschaft eurer eigenen Natur, sondern unter der Herrschaft des Geistes, da ja, wie ich voraussetze, Gottes Geist in euch wohnt. Denn wenn jemand ´diesen Geist`, den Geist Christi, nicht hat, gehört er nicht zu Christus. Wenn aber nun Christus in euch ist, dann habt ihr aufgrund der Gerechtigkeit, die Gott euch geschenkt hat, den Geist empfangen und mit ihm das Leben, auch wenn euer Körper als Folge der Sünde dem Tod verfallen ist.  Nun ist ja der Geist, der in euch wohnt, der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat. Und weil ´Gott` Christus von den Toten auferweckt hat, wird er auch euren sterblichen Körper durch seinen Geist lebendig machen, durch den Geist, der in euch wohnt. Römer 8, 9-11

Söhne und Töchter

All das, liebe Geschwister, verpflichtet uns – aber nicht unserer eigenen Natur gegenüber, so als müssten wir unser Leben von ihr bestimmen lassen. Wenn ihr euer Leben von eurer eigenen Natur bestimmen lasst, müsst ihr sterben. Doch wenn ihr in der Kraft von Gottes Geist die alten Verhaltensweisen tötet, werdet ihr leben. Alle, die sich von Gottes Geist leiten lassen, sind seine Söhne ´und Töchter`. Denn der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir,

´wenn wir beten`: »Abba, Vater!« Ja, der Geist selbst bezeugt es uns in unserem Innersten, dass wir Gottes Kinder sind. Wenn wir aber Kinder sind, sind wir auch Erben – Erben Gottes und Miterben mit Christus. Dazu gehört allerdings, dass wir jetzt mit ihm leiden; dann werden wir auch an seiner Herrlichkeit teilhaben. Römer 8, 12-17

Die Vergänglichkeit der Schöpfung

Im Übrigen meine ich, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen, wenn wir an die Herrlichkeit denken, die Gott bald sichtbar machen und an der er uns teilhaben lassen wird. Ja, die gesamte Schöpfung wartet sehnsüchtig darauf, dass die Kinder Gottes in ihrer ganzen Herrlichkeit sichtbar werden. Denn die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, allerdings ohne etwas dafür zu können. Sie musste sich dem Willen dessen beugen, der ihr dieses Schicksal auferlegt hat. Aber damit verbunden ist eine Hoffnung: Auch sie, die Schöpfung, wird von der Last der Vergänglichkeit befreit werden und an der Freiheit teilhaben, die den Kindern Gottes mit der künftigen Herrlichkeit geschenkt wird.  Römer 8, 18-21

Unser Seufzen

Wir wissen allerdings, dass die gesamte Schöpfung jetzt noch unter ihrem Zustand seufzt, als würde sie in Geburtswehen liegen. Und sogar wir, denen Gott doch bereits seinen Geist gegeben hat, den ersten Teil des künftigen Erbes, sogar wir seufzen innerlich noch, weil die volle Verwirklichung dessen noch aussteht, wozu wir als Gottes Söhne und Töchter bestimmt sind: Wir warten darauf, dass auch unser Körper erlöst wird. Unsere Errettung schließt ja diese Hoffnung mit ein. Nun ist aber eine Hoffnung, die sich bereits erfüllt hat, keine Hoffnung mehr. Denn warum sollte man auf etwas hoffen, was man schon ´verwirklicht` sieht? Da wir also das, worauf wir hoffen, noch nicht sehen, warten wir unbeirrbar, ´bis es sich erfüllt`.  Römer 8, 22-25

Der Geist Gottes tritt für uns ein

Und auch der Geist ´Gottes` tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein; er bringt das zum Ausdruck, was wir mit unseren Worten nicht sagen können. Auf diese Weise kommt er uns in unserer Schwachheit zu Hilfe, weil wir ja gar nicht wissen, wie wir beten sollen, um richtig zu beten. Und Gott, der alles durchforscht, was im Herzen des Menschen vorgeht, weiß, was der Geist ´mit seinem Flehen und Seufzen sagen` will; denn der Geist tritt für die, die zu Gott gehören, so ein, wie es vor Gott richtig ist.  Römer 8, 26-27

In Übereinstimmung mit Gottes Plan

Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten derer bei, die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen. Schon vor aller Zeit hat Gott die Entscheidung getroffen, dass sie ihm gehören sollen. Darum hat er auch von Anfang an vorgesehen, dass ihr ganzes Wesen so umgestaltet wird, dass sie seinem Sohn gleich sind. Er ist das Bild, dem sie ähnlich werden sollen, denn er soll der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein. Und weil Gott sie für dieses Ziel bestimmt hat, hat er sie auch berufen. Und weil er sie berufen hat, hat er sie auch für gerecht erklärt. Und weil er sie für gerecht erklärt hat, hat er ihnen auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben. Römer 8, 28-30

Gott ist für uns. Jesus tritt für uns ein

Was können wir jetzt noch sagen, nachdem wir uns das alles vor Augen gehalten haben? Gott ist für uns; wer kann uns da noch etwas anhaben? Er hat ja nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle hergegeben. Wird uns dann zusammen mit seinem Sohn nicht auch alles andere geschenkt werden? Wer wird es noch wagen, Anklage gegen die zu erheben, die Gott erwählt hat? Gott selbst erklärt sie ja für gerecht. Ist da noch jemand, der sie verurteilen könnte? Jesus Christus ist doch ´für sie` gestorben, mehr noch: Er ist auferweckt worden, und er ´sitzt` an Gottes rechter Seite und tritt für uns ein. Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen? Not? Angst? Verfolgung? Hunger? Entbehrungen? Lebensgefahr? Das Schwert ´des Henkers`? ´Mit all dem müssen wir rechnen,` denn es heißt in der Schrift: »Deinetwegen sind wir ständig vom Tod bedroht; man behandelt uns wie Schafe, #die zum Schlachten bestimmt sind.« Und doch:  #In all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch den, der uns ´so sehr` geliebt hat. Römer 8, 31-37

Wie es dem Evangelium entspricht

Über euch jedoch kann ich mich nur freuen, denn es ist allen bekannt, dass ihr so lebt, wie es dem Evangelium entspricht. Und ich möchte, dass ihr auch weiterhin mit Weisheit erfüllt und dadurch zum Guten befähigt seid und dass ihr euch vom Bösen nicht beeinflussen lasst. Römer 16,19

Rom: Göttliche Leadership in Rom

Paulus ist dankbar für die Gemeinde in Rom, ihren Glauben, über den man in der ganzen Welt spricht. Er sehnt sich nach einem persönlichen Kennenlernen, damit ihr Glaube gestärkt wird. Gegenseitig, ich durch euch und ihr durch mich. Es ist allen bekannt, dass sie so leben, wie es dem Evangelium entspricht! Ich möchte, dass ihr weiterhin mit Weisheit erfüllt seid und befähigt, das Gute zu tun.

Dann zeigt er die Quelle auf: Wer sich vom Geist Gottes bestimmen lässt, ist auf das ausgerichtet, was der Geist will. Er steht unter der Herrschaft des Geistes. Gottes Geist wohnt in ihm und die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind seine Söhne und Töchter. Als Kinder sind wir auch Erben Gottes, Miterben mit Christus.

Wir wissen aber, dass die gesamte Schöpfung noch unter ihrem Zustand seufzt, wie auch wir, weil die Verwirklichung noch aussteht. Doch auch der Geist Gottes tritt mit Flehen und Seufzen für die ein, die zu Gott gehören. Alles ist in Übereinstimmung mit Gottes Plan, zu dem er uns schon vor der Zeit berufen hat. Gott ist für uns, wer kann uns noch etwas anhaben? Gott selbst erklärt ja für gerecht. Wir tragen einen überwältigenden Sieg, durch den, der uns liebt!

Paulus sieht den Glauben und das Zeugnis in Rom. Er zeigt, wie der Geist Gottes der Wirkende ist und wie wir so in Übereinstimmung mit Gott leben können. Dies gilt auch für das Seufzen bis zur Vollendung dieser Zeit.

Die Gemeinde in Rom ist ein ermutigendes Beispiel für ein Leben unter den Heiden, in einem Machtzentrum der damaligen Welt. Paulus ermutigt, miteinander darin weiterzugehen, im Glauben weiterzugehen und auch im Seufzen mit Gott auf das Ziel ausgerichtet zu bleiben.

2 Epheser: Gelebte Übereinstimmung

Der Epheser Brief ist eine grosse Ermutigung. Eine Gemeinde, die sich in der Nachfolge von Jesus und der Führung des Heiligen Geistes befindet.

Nach Gottes Plan berufen und bestimmt

Paulus, Apostel Jesu Christi nach Gottes Plan und Willen, an die, die in Ephesus leben und zu Gottes heiligem Volk gehören. Euch allen, die ihr aufgrund des Glaubens mit Jesus Christus verbunden seid, ´wünsche ich` Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn. Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Gepriesen sei er für die Fülle des geistlichen Segens, an der wir in der himmlischen Welt durch Christus Anteil bekommen haben.

Denn in Christus hat er uns schon vor der Erschaffung der Welt erwählt mit dem Ziel, dass wir ein geheiligtes und untadeliges Leben führen, ein Leben in seiner Gegenwart und erfüllt von seiner Liebe. Von allem Anfang an hat er uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus seine Söhne und Töchter zu werden. Das war sein Plan; so hatte er es beschlossen.  Epheser 1, 1-5

Gott hat uns seinen Plan wissen lassen

Er hat uns seinen Plan wissen lassen, der bis dahin ein Geheimnis gewesen war und den er – so hatte er es sich vorgenommen, und so hatte er beschlossen – durch Christus verwirklichen wollte, sobald die Zeit dafür gekommen war: Unter ihm, Christus, dem Oberhaupt des ganzen Universums, soll alles vereint werden – das, was im Himmel, und das, was auf der Erde ist.  Epheser 1, 9-10

Dank und Bestätigung

Hinzu kommt, dass ich gehört habe, wie ´beständig` euer Glaube an den Herrn Jesus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Wegen all dem kann ich nicht anders, als Gott immer wieder für euch zu danken. Jedes Mal, wenn ich bete, denke ich auch an euch. ´Ich bete darum,` dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater, dem alle ´Macht und` Herrlichkeit gehört, euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung gibt, damit ihr ihn immer besser kennen lernt. Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören, und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden, am Werk ist. Epheser 1,15-19

Vom Geist dieser Welt zum Geist Gottes

Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund der Verfehlungen und Sünden,die euer früheres Leben bestimmten. Ihr hattet euch nach den Maßstäben dieser Welt gerichtet und wart dem gefolgt, der über die Mächte der unsichtbaren Welt zwischen Himmel und Erde herrscht, jenem Geist, der bis heute in denen am Werk ist, die nicht bereit sind, Gott zu gehorchen. Wir alle haben früher so gelebt; wir ließen uns von den Begierden unserer eigenen Natur leiten und taten, wozu unsere selbstsüchtigen Gedanken uns drängten. So, wie wir unserem Wesen nach waren, hatten wir – genau wie alle anderen – nichts verdient als Gottes Zorn.

Doch Gottes Erbarmen ist unbegreiflich groß! Wir waren aufgrund unserer Verfehlungen tot, aber er hat uns so sehr geliebt, dass er uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Ja, es ist nichts als Gnade, dass ihr gerettet seid!Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind.Bis in alle Ewigkeit will er damit zeigen, wie überwältigend groß seine Gnade ist, seine Güte, die er uns durch Jesus Christus erwiesen hat. Epheser 2, 1-7

Mit Jesus Christus verbunden 

Doch Gottes Erbarmen ist unbegreiflich groß! Wir waren aufgrund unserer Verfehlungen tot, aber er hat uns so sehr geliebt, dass er uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Ja, es ist nichts als Gnade, dass ihr gerettet seid!Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind. Bis in alle Ewigkeit will er damit zeigen, wie überwältigend groß seine Gnade ist, seine Güte, die er uns durch Jesus Christus erwiesen hat. Epheser 2, 4-7

Gott hat vorbereitet, was wir tun sollen

Noch einmal: Durch ´Gottes` Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens.

Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst; nein, sie ist Gottes Geschenk. Sie gründet sich nicht auf ´menschliche` Leistungen, sodass niemand ´vor Gott` mit irgendetwas großtun kann. Denn was wir sind, ist Gottes Werk; er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist. Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen. Epheser 2, 8-10

Eingefügt ins Haus Gottes, wo Gottes Geist wohnt

Denn dank Jesus Christus haben wir alle – Juden wie Nichtjuden – durch ein und denselben Geist freien Zutritt zum Vater. Ihr seid jetzt also nicht länger Fremde ohne Bürgerrecht, sondern seid – zusammen mit allen anderen, die zu seinem heiligen Volk gehören – Bürger des Himmels; ihr gehört zu Gottes Haus, zu Gottes Familie. Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Gebäudes ist Jesus Christus selbst. Er hält den ganzen Bau zusammen; durch ihn wächst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter Tempel.  Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.  Epheser 2, 19-22

Habt ihr nicht von Gottes Plan gehört?

Oder habt ihr etwa nicht von dem Plan gehört, den Gott im Hinblick auf euch gefasst und dessen Durchführung er mir in seiner Gnade anvertraut hat? Es handelt sich bei diesem Plan um ein Geheimnis, dessen Inhalt Gott mir durch eine Offenbarung enthüllt hat; ich habe weiter oben schon kurz davon geschrieben. Epheser 3, 2-3

Auftrag: Allen Menschen die Augen zu öffnen

Es ist mein Auftrag, allen Menschen die Augen dafür zu öffnen, wie der Plan verwirklicht wird, den Gott, der Schöpfer des Universums, vor aller Zeit gefasst hatte. Bisher war dieser Plan ein in Gott selbst verborgenes Geheimnis, doch jetzt sollen die Mächte und Gewalten in der unsichtbaren Welt durch die Gemeinde die ganze Tiefe und Weite von Gottes Weisheit erkennen. Genauso hatte Gott es sich vor aller Zeit vorgenommen, und dieses Vorhaben hat er nun durch Jesus Christus, unseren Herrn, in die Tat umgesetzt. Epheser 3, 9-11

Von Gott befähigt

Es ist mein Gebet,` dass Christus aufgrund des Glaubens in euren Herzen wohnt und

dass euer Leben in der Liebe verwurzelt und auf das Fundament der Liebe gegründet ist. Das wird euch dazu befähigen, zusammen mit allen anderen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, die Liebe Christi in allen ihren Dimensionen zu erfassen – in ihrer Breite, in ihrer Länge, in ihrer Höhe und in ihrer Tiefe. Epheser 3, 17-18

Der Leib verdankt Jesus Christus sein Wachstum

Stattdessen sollen wir in einem Geist der Liebe an der Wahrheit festhalten,

damit wir im Glauben wachsen und in jeder Hinsicht mehr und mehr dem ähnlich werden, der das Haupt ist, Christus. Ihm verdankt der Leib sein gesamtes Wachstum. Mit Hilfe all der verschiedenen Gelenke ist er zusammengefügt, durch sie wird er zusammengehalten und gestützt, und jeder einzelne Körperteil leistet seinen Beitrag entsprechend der ihm zugewiesenen Aufgabe. So wächst der Leib heran und wird durch die Liebe aufgebaut.   Epheser 4, 15-16

Ephesus: Gottes Weisheit und Einsicht in Ephesus

Der Plan Gottes zeigt den Weg vom Ursprung bis zum Ziel auf. Wie aus der göttlichen Übereinstimmung alles seinen Anfang hat. Wie die Umsetzung durch den Sohn, Jesus Christus erfolgt, das ganze Universum erfüllt wird und wie er uns Weisheit und Einsicht schenkt. Wie der Plan Gottes in Ephesus ausgeführt wird.

Paulus bestätigt den Ephesern die Beständigkeit im Glauben und in der Liebe, die in der Gemeinde einander entgegengebracht wird. Wie der Geist Gottes Weisheit und Hoffnung in der Gemeinde wirkt. Die Sicht auf den himmlischen Platz aus der Verbundenheit mit Jesus Christus. Bekenntnis zur Zugehörigkeit zum Haus Gottes, als Familie Gottes. Ihr gehört zum Haus Gottes. Eingefügt in das Bauwerk, in dem Gott durch seinen Geist wohnt. Eine Gemeinde, die sich bewährt. Wir sehen in den Sendschreiben, wie sich diese Entwicklung auch nach mehreren Jahrzehnten fortsetzt, Offenbarung 2, 1-7. Ephesus, eine Gemeinde, die mir Mut macht!

3 Korinther: Ein lebendiger Brief

Dank und Zuversicht

Jedes Mal, wenn ich für euch bete, danke ich meinem Gott für die Gnade, die er euch durch Jesus Christus geschenkt hat. Durch ihn hat er euch in jeder Hinsicht reich gemacht, reich an ´geistgewirkten` Worten und reich an ´geistlicher` Erkenntnis. Er hat die Botschaft von Christus, die wir euch gebracht haben, in eurer Mitte so nachhaltig bekräftigt, dass euch nicht eine von den Gaben fehlt, die er in seiner Gnade schenkt. Nun wartet ihr sehnsüchtig darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, ´in seiner ganzen Herrlichkeit` erscheint. Gott wird euch die Kraft geben, ´im Glauben` festzubleiben, bis das Ziel erreicht ist, damit an jenem ´großen` Tag, dem Tag unseres Herrn Jesus Christus, keine Anklage gegen euch erhoben werden kann.  Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein. 1. Korinther 1, 4-9

Anteil an Gottes Herrlichkeit

Und doch ist unsere Botschaft eine Botschaft voller Weisheit. Verstanden wird diese Weisheit allerdings nur von denen, die der Glaube an Christus zu geistlich reifen Menschen gemacht hat. Denn sie hat nichts zu tun mit der Weisheit dieser Welt und mit der Klugheit ihrer Herrscher, deren Macht schon bald vergeht. Nein, was wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Wir verkünden ein Geheimnis: den Plan, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat und nach dem er uns Anteil an seiner Herrlichkeit geben will. Dieser Plan ist bisher verborgen gewesen. Keiner von den Machthabern dieser Welt hat etwas von dem Plan gewusst; keiner von ihnen hat Gottes Weisheit erkannt. Sonst hätten sie den Herrn, dem alle ´Macht und` Herrlichkeit gehört, nicht kreuzigen lassen. Es heißt ja in der Schrift:

»Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben.« 1. Korinther 2, 6-9

Erkenntnis durch den Geist Gottes

Uns aber hat Gott dieses Geheimnis durch seinen Geist enthüllt – durch den Geist, der alles erforscht, auch die verborgensten Gedanken Gottes. Nur Gottes Geist ist dazu imstande. Denn genauso, wie die Gedanken eines Menschen nur diesem Menschen selbst bekannt sind – und zwar durch den menschlichen Geist –, genauso kennt auch nur der Geist Gottes die Gedanken Gottes; niemand sonst hat sie je ergründet. Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat. Und wenn wir davon reden, tun wir es mit Worten, die nicht menschliche Klugheit, sondern der Geist Gottes uns lehrt; wir erklären das, was Gott uns durch seinen Geist offenbart hat, mit Worten, die Gottes Geist uns eingibt. 1. Korinther 2, 10-13

Angemessen urteilen

Ein Mensch, der Gottes Geist nicht hat, lehnt ab, was von Gottes Geist kommt; er hält es für Unsinn und ist nicht in der Lage, es zu verstehen, weil ihm ohne den Geist Gottes das nötige Urteilsvermögen fehlt. Wer hingegen den Geist Gottes hat, ist imstande, über alle diese Dinge ´angemessen` zu urteilen, während er selbst von niemand, ´der Gottes Geist nicht hat, zutreffend` beurteilt werden kann. Es heißt ja in der Schrift:    »Wer hat jemals die Gedanken des Herrn ergründet? Wer wäre je imstande, ihn zu belehren?« Wir jedoch haben den Geist Christi bekommen, sodass uns seine Gedanken nicht verborgen sind. 1. Korinther 2, 14-16

Unmündige Kinder. Rivalität und Streit.

Allerdings konnte ich mit euch, liebe Geschwister, nicht wie mit geistlich reifen Menschen reden. Ihr habt euch von den Vorstellungen und Wünschen eurer eigenen Natur bestimmen lassen, sodass ihr euch, was euren Glauben an Christus betrifft, wie unmündige Kinder verhalten habt. Milch habe ich euch gegeben, keine feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet. Selbst heute könnt ihr sie noch nicht vertragen, denn ihr lasst euch immer noch von eurer eigenen Natur bestimmen. Oder wird euer Leben etwa vom Geist Gottes regiert, solange noch Rivalität und Streit unter euch herrschen? ´Beweist ein solches Verhalten nicht vielmehr, dass` ihr euch nach dem richtet, was unter den Menschen üblich ist? Der eine sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, der andere: »Ich von Apollos!« So reden Menschen, die Gott nicht kennen! 1. Korinther 3, 1-4

Bekenntnis zu den Herausforderungen

Ihr müsst nämlich wissen, Geschwister, dass das, was wir in der Provinz Asien durchmachten, so überaus schwer auf uns lastete und unsere Kräfte so sehr überstieg, dass wir schließlich nicht einmal mehr damit rechneten, mit dem Leben davonzukommen. Wir kamen uns vor, als wäre das Todesurteil über uns gesprochen worden. Aber das alles geschah, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten zu neuem Leben erweckt. 2. Korinther 1, 8-9

Gott selbst festigt uns

Gott selbst ist es, der uns zusammen mit euch ´im Glauben` an Christus, ´seinen Gesalbten,` festigt. Er hat uns alle gesalbt ´und damit in seinen Dienst gestellt`; er hat uns auch sein Siegel aufgedrückt ´als Bestätigung dafür, dass wir jetzt sein Eigentum sind`, und hat uns seinen Geist ins Herz gegeben als Unterpfand und Anzahlung ´für das, was er uns noch schenken will`. 2. Korinther 1, 21-22

Ihr seid unser Empfehlungsbrief

Ihr selbst seid unser Empfehlungsbrief, geschrieben in unsere Herzen, ein Brief, der allen Menschen zugänglich ist und den alle lesen können. Ja, es ist offensichtlich, dass ihr ein Brief seid, den Christus selbst verfasst hat und der durch unseren Dienst zustande gekommen ist. Er ist nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, und die Tafeln, auf denen er steht, sind nicht aus Stein, sondern aus Fleisch und Blut; es sind die Herzen von Menschen.  2. Korinther 3, 2-3

Im Schmerz zusammenstehen

Mein Brief hat euch zwar hart getroffen, und doch bereue ich nicht, ´ihn geschrieben zu haben`. Zunächst allerdings habe ich es bereut; ich habe ja gemerkt und bin mir bewusst, wie sehr euch das, was ich zur Sprache brachte, weh getan hat, auch wenn es nur für kurze Zeit war. Dafür freue ich mich jetzt ´umso mehr` – natürlich nicht über euren Schmerz, sondern darüber, dass dieser Schmerz euch zur Umkehr gebracht hat. Das Ganze hat euch auf eine Art und Weise weh getan, die Gottes Willen entsprach, und deshalb hat unser Brief euch letzten Endes keinerlei Schaden zugefügt.  2. Korinther 7, 8-11

Auf die Probe stellen, um zu erkennen

Stellt euch selbst auf die Probe, um zu sehen, ob ihr im Glauben ´gefestigt` seid; prüft, ob ihr bewährt seid! Eigentlich müsst ihr doch erkennen, dass Jesus Christus in eurer Mitte ist, oder nicht? Andernfalls hättet ihr ja die Probe nicht bestanden! Wenn ihr sie aber besteht, dann – so hoffe ich – werdet ihr auch erkennen, dass wir ´ebenfalls` nicht unbewährt sind. 2. Korinther 13, 5-6

Korinth: Gewachsen in Erkenntnis und Bewährung

Paulus beginnt mit Dank an die Korinther und ihrem Reichtum an geistgewirkten Worten und geistlicher Erkenntnis.  Paulus bezieht sich auf den Plan Gottes, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt erstellt hat. Durch den Geist Gottes sind uns Gottes Gedanken nicht verborgen. Trotzdem kommt es zu Vorstellungen und Wünschen, die der eignen Natur entspringen, zu Rivalität und Streit. Paulus adressiert diese Situation an die Korinther und löst damit Schmerz aus. Paulus lobt das Zusammenstehen in diesem Schmerz.  Dabei ermutigt er, dass Gott selbst uns festigt. Er stellt den Korinthern im 2. Brief ein starkes Zeugnis aus: Ihr seid unser Empfehlungsbrief, ein Brief, der allen Menschen zugänglich ist und den alle Menschen lesen können.  Am Ende des 2. Briefes fordert Paulus dazu auf, sich selbst auf die Probe zu stellen, um zu sehen, ob der Glaube gefestigt und bewährt ist.

Ein starkes Beispiel des praktischen Gemeindelebens. Wachsen in Erkenntnis und Zuversicht mit der Bereitschaft, sich in dem korrigieren zu lassen und als lebendiger Brief wahrgenommen zu werden. Sichtbares Zeugnis des Erlebens!

4 Kolosser: Beschenkt und gewachsen

Kolossä, eine Gemeinde die Paulus erfreut, die er weiterführen kann. Kolossä lag in Kleinasien (heute Türkei), in der Region Phrygien.

Dank. Lebendiger Glaube

Jedes Mal, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, für euch. Denn wir haben gehört, wie lebendig euer Glaube an Jesus Christus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Angespornt werdet ihr dabei von der Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für euch bereithält. Davon habt ihr ja von Anfang an gehört seit damals, als die Botschaft der Wahrheit, das Evangelium, zu euch gekommen ist. Und genauso, wie diese Botschaft überall in der Welt Früchte trägt und sich immer weiter ausbreitet, genauso tut sie das auch bei euch seit dem Tag, an dem euch Gottes Gnade zum ersten Mal verkündet wurde und ihr erkannt habt, was diese Botschaft bedeutet. Kolosser 1, 3-6

Christus, alle Schätze der Weisheit

Ich erwähne das, weil ihr wissen sollt, wie sehr ich mich für euch einsetze. Ich kämpfe um euch und auch um die ´Geschwister` in Laodizea. Eine Stadt etwa 15km westlich von Kolossä. Und um alle anderen, die mich nicht persönlich kennen. Es geht mir darum, dass ihr gestärkt und ermutigt werdet und dass ihr in Liebe zusammenhaltet. Dann werdet ihr eine tiefe und umfassende Erkenntnis erlangen, ein immer größeres Verständnis für das Geheimnis Gottes. Christus selbst ist dieses Geheimnis; in ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen. Ich sage das, damit euch niemand mit kluger Überredungskunst auf einen falschen Weg führt.  Kolosser 2, 1-4

Was Gott euch geschenkt hat

Ihr habt der Botschaft, die euch verkündet wurde, Glauben geschenkt und habt euch Jesus Christus als dem Herrn unterstellt. Darum richtet nun euer ganzes Verhalten an ihm aus! Seid in ihm verwurzelt, baut euer Leben auf ihm auf. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm nicht genug danken! Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen, und nicht um Christus. Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt. Und ihr habt an dieser Fülle teil, weil ihr mit Christus verbunden seid mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.  Kolosser 2, 6-10

In der Gegenwart Gottes

Da ihr nun also zusammen mit Christus auferweckt worden seid, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten, in der Christus ´auf dem Ehrenplatz` an Gottes rechter Seite sitzt. Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist, nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. Denn ihr seid ´dieser Welt gegenüber` gestorben, und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. Jetzt ist dieses Leben den Blicken der Menschen verborgen; doch wenn Christus, euer Leben, in seiner Herrlichkeit erscheint, wird sichtbar werden, dass ihr an seiner Herrlichkeit teilhabt. Kolosser 3,1-4

Thessalonicher: Eine Gemeinde vorbildlich und standhaft

Eine Gemeinde entschieden und bekennend im Glauben. Standhaft und in Hoffnung auf die Wiederkunft. Die Thessalonicher erfahren die Kraft des Worten in ihrem Leben. Paulus ist stolz auf sie, hat Freude an ihnen. Sie sind berufen an der Herrlichkeit von Jesus Christus, unserem Herrn, teilzuhaben. Paulus ermutigt sie, in ihrem Denken und Wollen auf Gottes Liebe ausgerichtet zu sein.

Kleiderwechsel 

Ihr habt doch das alte Gewand ausgezogen, den alten Menschen mit seinen Verhaltensweisen und habt das neue Gewand angezogen den neuen, von Gott erschaffenen Menschen, der fortwährend erneuert wird, damit ihr ´Gott` immer besser kennen lernt und seinem Bild ähnlich werdet. Kolosser 3, 9-10

Ein Volk, das Gott gehört

Geschwister, ihr seid von Gott erwählt, ihr gehört zu seinem heiligen Volk, ihr seid von Gott geliebt. Darum kleidet euch nun in tiefes Mitgefühl, in Freundlichkeit, Bescheidenheit, Rücksichtnahme und Geduld. Geht nachsichtig miteinander um und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Genauso, wie der Herr euch vergeben hat, sollt auch ihr einander vergeben. Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe; sie ist das Band, das euch zu einer vollkommenen Einheit zusammenschließt Kolosser 3, 12-14

Einander den rechten Weg zeigen

Der Friede, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! Als Glieder eines Leibes seid ihr dazu berufen, miteinander in diesem Frieden zu leben. Und seid voll Dankbarkeit ´gegenüber Gott`! Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten. Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg; tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`. Singt Psalmen, Lobgesänge und von Gottes Geist eingegebene Lieder; singt sie dankbar und aus tiefstem Herzen zur Ehre Gottes. Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.  Kolosser 3, 15-17

Kolossä: Eine Gemeinde im lebendigen Glauben an Jesus Christus

Paulus beginnt auch in Kolossä mit Dank und Anerkennung. Den lebendigen Glauben und die Liebe und die Frucht, die die Botschaft trägt. Die Kolosser haben der Botschaft Glauben geschenkt und sich dem Herrn unterstellt, sind mit Christus verbunden und mit Christus auferweckt, um sich ganz auf die himmlische Welt auszurichten. Sie haben die alten Kleider ausgezogen und die neuen Kleider angezogen. Sie sehen sich von Gott erwählt und geliebt, sind ein Band das zusammenschliesst. Sie sind voller Dankbarkeit Gott gegenüber. Sie unterrichten einander und zeigen einander den rechten Weg. Die Kolosser sind ein ermutigendes Vorbild!

5 Thessalonicher: Zur Teilhabe berufen

Thessaloniki war in der Provinz Makedonien (Griechenland) zur Zeit der Briefe eine bedeutende Metropole im römischen Reich. Paulus schreibt 2 Briefe an die Thessalonicher.

Dank für Glaube und Zeugnis

Es vergeht kein Tag, an dem wir Gott nicht für euch alle danken. Jedes Mal, wenn wir im Gebet vor ihm, unserem Vater, für euch einstehen, erinnern wir uns daran, wie entschieden ihr euren Glauben in die Tat umsetzt, zu welch unermüdlichem Einsatz ihr aus Liebe bereit seid und wie standhaft euch die Hoffnung macht, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt. Ja, Geschwister, ihr seid von Gott geliebt; wir wissen, dass er euch erwählt hat. Das wurde schon damals deutlich, als wir euch das Evangelium verkündeten: Gott redete nicht nur durch unsere Worte zu euch, sondern auch durch das machtvolle Wirken des Heiligen Geistes und durch die große Zuversicht, die uns erfüllte, sowie überhaupt durch unser ganzes Verhalten euch gegenüber, das euch zeigte, dass es uns um euch ging und nicht um uns selbst. Und ihr habt das Evangelium auch wirklich angenommen, obwohl ihr schweren Anfeindungen ausgesetzt wart, und habt diese mit einer Freude ertragen, wie nur der Heilige Geist sie schenken kann. Damit seid ihr unserem Beispiel und dem Beispiel des Herrn gefolgt und seid selbst zu einem Vorbild für alle Gläubigen in ´den Provinzen` Mazedonien und Achaia geworden. Ja, von eurer Gemeinde aus hat sich die Botschaft des Herrn in ganz Mazedonien und Achaia verbreitet, und nicht nur dort: Es gibt inzwischen kaum noch einen Ort, wo man nicht von eurem Glauben an Gott gehört hätte. Wir brauchen gar nichts mehr darüber zu sagen; überall redet man davon, was für eine Wirkung unser Besuch bei euch gehabt hat. Die Leute erzählen, wie ihr euch von den Götzen abgewandt und dem lebendigen und wahren Gott zugewandt habt, um ihm zu dienen und auf seinen Sohn zu warten, der vom Himmel zurückkommen wird, auf Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns vor dem kommenden Gericht rettet.  1. Thessalonicher 1, 1-10

Ihr erfahrt die Kraft des Wortes

Im Übrigen danken wir Gott immer wieder dafür, dass ihr die Botschaft, die wir euch in seinem Auftrag verkündeten, als das aufgenommen habt, was sie tatsächlich ist – das Wort Gottes und nicht eine Lehre von Menschen. Und seit ihr glaubt, erfahrt ihr die Kraft dieses Wortes in eurem eigenen Leben.   1. Thessalonicher 2,13

Unsere Hoffnung, Freude und Stolz

Wer ist denn unsere Hoffnung und unsere Freude? Wer ist der Siegeskranz, auf den wir stolz sein können, wenn Jesus, unser Herr, wiederkommt und wir vor ihm stehen werden? Seid nicht gerade ihr es? Ja, ihr seid unser Stolz und unsere Freude! 1. Thessalonicher 2, 19-20

Bleibt standhaft

Für euch hingegen, vom Herrn geliebte Geschwister, können wir Gott immer nur danken, denn ihr gehört zu den Erstgeborenen seiner neuen Schöpfung. Er hat euch dazu erwählt, durch das heiligende Wirken seines Geistes und durch den Glauben an die Wahrheit gerettet zu werden. Das ist es, wozu er euch durch das Evangelium berufen hat, das wir verkünden; er hat euch dazu berufen, an der Herrlichkeit von Jesus Christus, unserem Herrn, teilzuhaben. Daher, liebe Geschwister, bleibt standhaft und haltet an den Lehren fest, die wir an euch weitergegeben und in denen wir euch unterrichtet haben, sei es mündlich oder brieflich.  2. Thessalonicher 2, 13-15

Zuversicht

Überhaupt sind wir im Vertrauen auf den Herrn zuversichtlich, wenn wir an euch denken; wir sind überzeugt, dass ihr das, wozu wir euch auffordern, tut und auch weiterhin tun werdet.  2. Thessalonicher 3,4

Vorbild für Standhaftigkeit

Immer, ´wenn wir für euch beten,` müssen wir Gott für euch danken, liebe Geschwister. Wir können gar nicht anders, denn euer Glaube wächst und wird immer stärker, und die Liebe jedes Einzelnen von euch zu allen anderen nimmt ständig zu. Deshalb stellen wir euch auch voll Freude und Stolz den anderen Gemeinden Gottes als Vorbild hin und rühmen eure Standhaftigkeit und euren Glauben in allen Verfolgungen und Nöten, denen ihr ausgesetzt seid.   2. Thessalonicher 1, 3-4

Das Gute zur Vollendung bringen

Weil wir das alles vor Augen haben, hören wir nicht auf, für euch zu beten. Wir bitten unseren Gott, der euch zum Glauben gerufen hat, dass er euch hilft, ein Leben zu führen, das dieses Rufes würdig ist, und dass er in seiner Macht alles Gute, das ihr vorhabt, zustande kommen lässt und alles, was ihr auf der Grundlage des Glaubens tut, zur Vollendung bringt.

Dann wird der Name unseres Herrn Jesus für all das geehrt werden, was durch ihn in eurem Leben geschehen ist, und weil ihr mit ihm verbunden seid, werdet auf diese Weise auch ihr geehrt werden. Das alles verdanken wir der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.   2. Thessalonicher 1, 11-12

Nicht irreführen lassen

Nun haben wir eine Bitte an euch, liebe Geschwister, und zwar im Hinblick darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt und dass wir dann mit ihm zusammengeführt werden:

Lasst euch nicht so schnell durcheinanderbringen oder gar in Angst und Schrecken versetzen durch die Behauptung, der Tag des Herrn habe schon begonnen – ganz gleich, ob diese Behauptung sich auf eine vermeintliche Eingebung des Heiligen Geistes stützt oder auf eine fälschlich uns zugeschriebene mündliche Äußerung oder auf einen Brief, der angeblich von uns stammt. Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise irreführen! Denn ´vor dem Tag des Herrn` muss es zuerst noch zur großen Auflehnung gegen Gott kommen, und jener Mensch muss in Erscheinung treten, der alle Gesetzlosigkeit in sich vereinigt und der zum Verderben bestimmt ist. Er wird sich allem widersetzen und sich über alles erheben, was Gott genannt wird und Gegenstand der Verehrung ist. Mehr noch: Er wird seinen Thron im Tempel Gottes aufstellen und sich selbst als Gott ausgeben.   2. Thessalonicher 2, 1-4

Vertrauen und standhaft

Doch der Herr ist treu; er wird euch stärken und vor dem Bösen, d.h. vor dem Satan beschützen. Überhaupt sind wir im Vertrauen auf den Herrn zuversichtlich, wenn wir an euch denken; wir sind überzeugt, dass ihr das, wozu wir euch auffordern, tut und auch weiterhin tun werdet. Der Herr aber helfe euch, euer Denken und Wollen ganz an Gottes Liebe auszurichten, und mache euch standhaft, wie er selbst, Christus, standhaft war. 2. Thessalonicher 3, 3-5

Berufen, an der Herrlichkeit teilzuhaben

Das ist es, wozu er euch durch das Evangelium berufen hat, das wir verkünden; er hat euch dazu berufen, an der Herrlichkeit von Jesus Christus, unserem Herrn, teilzuhaben. Daher, liebe Geschwister, bleibt standhaft und haltet an den Lehren fest, die wir an euch weitergegeben und in denen wir euch unterrichtet haben, sei es mündlich oder brieflich.      2. Thessalonicher 2, 14-15

Denken und wollen ausrichten

Der Herr aber helfe euch, euer Denken und Wollen ganz an Gottes Liebe auszurichten, und mache euch standhaft, wie er selbst, Christus, standhaft war. 2. Thessalonicher 2,5

Thessalonicher: Eine Gemeinde vorbildlich und standhaft

Paulus lobt die Entschiedenheit der Thessalonicher. Das Ertragen von Anfeindungen, wie nur der Heilige Geist es schenken kann. Man hört in den Orten und Regionen vom Glauben der Thessalonicher. Sie sind zum Vorbild geworden. Doch Paulus warnt sie auch sich nicht so schnell durcheinander bringen zu lassen und sich von niemand irreführen zu lassen. Im  2. Brief ermutigt er sie nochmals, dass sie berufen sind an der Herrlichkeit von Jesus Christus teilzuhaben!

6 Philipper: Von Gott befähigt

Dank und Zuversicht

Jedes Mal, wenn ich ´im Gebet` an euch denke, danke ich meinem Gott für euch alle. Ja, ich bete ständig für euch, und ich tue es mit großer Freude, weil ihr euch, ´seit ihr an Christus glaubt,` für das Evangelium eingesetzt habt vom ersten Tag an bis heute. Ich bin überzeugt, dass der, der etwas so Gutes in eurem Leben angefangen hat, dieses Werk auch weiterführen und bis zu jenem großen Tag zum Abschluss bringen wird, an dem Jesus Christus wiederkommt. ´Geschwister,` ich habe euch so ins Herz geschlossen, dass es mehr als selbstverständlich für mich ist, mit solcher Zuversicht an euch alle zu denken. Denn ob ich nun inhaftiert bin oder ob ich für das Evangelium eintrete und seine Wahrheit bekräftige, immer beteiligt ihr alle euch an dem Auftrag, den Gott mir gegeben hat, und habt damit auch Anteil an der Gnade, die er mich erfahren lässt.  Philipper 1, 3-7

Mit tiefer Freude erfüllt

Darum bin ich auch sicher, dass ich nicht sterben werde, sondern euch allen erhalten bleibe. Denn dann kann ich dazu beitragen, dass ihr im Glauben vorankommt und dass euch durch den Glauben eine immer tiefere Freude erfüllt.  Philipper 1, 25

Gott selbst befähigt uns

Gott selbst ist ja in euch am Werk und macht euch nicht nur bereit, sondern auch fähig, das zu tun, was ihm gefällt. Philipper 2, 13

Zur Teilhabe berufen

… und laufe mit ganzer Kraft dem Ziel entgegen, um den Siegespreis zu bekommen – den Preis, der in der Teilhabe an der himmlischen Welt besteht, zu der uns Gott durch Jesus Christus berufen hat. Philipper 3, 14

Gott schenkt nötige Klarheit

Wir alle, die der Glaube an Christus zu geistlich reifen Menschen gemacht hat, wollen uns ganz auf dieses Ziel ausrichten. Und wenn eure Einstellung in dem einen oder anderen Punkt davon abweicht, wird Gott euch auch darin die nötige Klarheit schenken. Philipper 3, 15

Freut euch über die Verbundenheit mit dem Herrn

Freut euch, was auch immer geschieht; freut euch darüber, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid! Und noch einmal sage ich: Freut euch! Philipper 4,4

Ausrichten der Gedanken

Und noch etwas, Geschwister: Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge, die wahr und achtenswert, gerecht, rein und unanstößig sind und allgemeine Zustimmung verdienen; beschäftigt euch mit dem, was vorbildlich ist und zu Recht gelobt wird. Philipper 4,8

Philippi: Gott befähigt die Gemeinde in Philippi das zu tun, was ihm gefällt

Auch dieser Brief beginnt mit Dank und Anerkennung, mit grosser Freude und Perspektive für die Zukunft. Paulus spricht davon, dass er die Philipper ins Herz geschlossen hat und wie sie hinter seinem Auftrag stehen. Dass Gott selbst an ihnen am Werk ist und sie befähigt, das zu tun, was ihm gefällt. Wie sie zu geistlich reifen Menschen werden, um sich  ganz auf das Ziel auszurichten. Er sagt ihnen: Freut euch darüber, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid!

7 Johannes Briefe: Erneuert und verbunden

Johannes bezeugt in 3 Briefen das Erleben mit Jesus Christus, sein Kommen und Wirken auf der Erde und vom Himmel aus. Er spricht über die Verbundenheit mit Jesus und untereinander und ermutigt die Gemeinde immer wieder, in dieser Verbundenheit zu leben.

Das ewige Leben ist uns erschienen

Von allem Anfang an war es da; wir haben es gehört und mit eigenen Augen gesehen, wir haben es angeschaut und mit unseren Händen berührt – das Wort des Lebens. Ja, das Leben ist erschienen; das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist. Und warum verkünden wir euch das, was wir gesehen und gehört haben? 1. Johannes 1, 1-3

Mit uns, dem Vater und dem Sohn verbunden

Wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid – mehr noch: dass ihr zusammen mit uns erlebt, was es heißt, mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden zu seinWir schreiben euch diesen Brief, damit wir alle, ihr und wir, die Freude, die Gott uns schenkt, in ihrer ganzen Fülle erleben. 1. Johannes 1, 3-4

Erneuert und verbunden

Wer sich hingegen nach Gottes Wort richtet, den hat die Liebe Gottes von Grund auf erneuert, und daran erkennen wir, dass wir mit Gott verbunden sind. 1. Johannes 2,5

Bei euch Wirklichkeit geworden ist 

Und doch ist das, was ich euch schreibe, auch ein neues Gebot – neu, weil das, was es fordert, von Jesus Christus erfüllt wurde und auch bei euch Wirklichkeit geworden ist. Ja, die Finsternis vergeht, und das wahre Licht hat schon zu leuchten begonnen. 1. Johannes 2,8

Das Wort Gottes: Lebendig und bleibend

Ihr jungen Leute, ich schreibe euch, weil ihr stark seid; das Wort Gottes ´ist in euch lebendig und` bleibt in euch, und ihr habt den Bösen besiegt. 1. Johannes 2,14

Nötige Erkenntnis durch den Heiligen Geist

Euch aber hat der, der heilig ist, Jesus Christus, seinen Geist gegeben, und durch diese Salbung habt ihr alle die nötige Erkenntnis. 1. Johannes 2,20

Mit dem Vater verbunden bleiben 

Wer sich jedoch zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden. 24 Lasst euch also durch nichts von der Botschaft abbringen, die ihr von Anfang an gehört habt! Wenn ihr an dem, was ihr von Anfang an gehört habt, festhaltet, werdet ihr mit dem Sohn und mit dem Vater verbunden bleiben. 1. Johannes 2, 23-24

Das Entscheidende: Bleibt in Christus

Das ist das Entscheidende, meine lieben Kinder: Bleibt in Christus! Wenn wir mit ihm verbunden bleiben, werden wir bei seinem Erscheinen voller Zuversicht vor ihn treten können; wir müssen, wenn er wiederkommt, nicht befürchten, von ihm zurückgewiesen zu werden. 1. Johannes 2,28

Wer mit ihm verbunden ist, sündigt nicht 

Wer ´mit ihm verbunden ist und` in ihm bleibt, sündigt nicht. Wer sündigt, hat nichts von Gott begriffen und kennt ihn nicht. 1. Johannes 3,6

Seine Liebe hat uns von Grund auf erneuert 

Das ist das Fundament der Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden zu uns gesandt hat. Meine Freunde, da Gott uns so sehr geliebt hat, sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben. Ihn selbst hat niemand je gesehen. Doch wenn wir einander lieben, lebt er in uns, und seine Liebe hat uns von Grund auf erneuert.  1. Johannes 4,10-12

Woher wissen wir, dass Gott in uns lebt?

  • Wir erkennen es daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat.
  • ´Ein weiterer Grund für unsere Gewissheit ist der:` Wir haben gesehen und können bezeugen, dass der Vater seinen Sohn als Retter der Welt zu uns gesandt hat; und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, lebt Gott in ihm, und er lebt in Gott.
  • Und ´noch etwas gibt uns die Gewissheit, mit Gott verbunden zu sein:` Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt.

Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. Wenn das bei uns der Fall ist, hat uns die Liebe von Grund auf erneuert. Johannes 4, 13-17

Der tiefste Grund unserer Zuversicht

Der tiefste Grund für unsere Zuversicht liegt in Gottes Liebe zu uns:`

Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 1. Johannes 4,19

Weil wir mit dem Sohn verbunden sind!

Wer mit dem Sohn verbunden ist, hat das Leben. Wer nicht mit ihm, dem Sohn Gottes, verbunden ist, hat das Leben nicht. 1. Johannes 5,12

Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat, damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott`, sind wir verbunden, ´weil` wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott; er ist das ewige Leben. 1. Johannes 5,20

Verbindende Wahrheit und Liebe

Der Älteste an die ´von Gott` erwählte Herrin und ihre Kinder. ´Ich schreibe euch, weil` ich euch aufrichtig liebe, und ebenso wie ich lieben euch auch alle anderen, die die Wahrheit kennen, ´die Christus uns offenbart hat`. Ja, die Liebe, ´die uns miteinander verbindet,`

gründet sich auf die Wahrheit, ´die in uns allen ist und` die in uns bleibt und immer mit uns sein wird. Die Gnade, die Barmherzigkeit und der Frieden von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn ´Gottes`, des Vaters, werden mit uns sein – genauso, wie die Wahrheit und die Liebe mit uns sind. 2. Johannes 1-3

Das Erarbeitete nicht verlieren

Warum schreibe ich euch das? Nun, in dieser Welt verbreiten jetzt zahlreiche Verführer ihre falschen Lehren. Sie bekennen sich nicht zu Jesus Christus als zu dem, der als ein Mensch von Fleisch und Blut zu uns gekommen ist, und wer das leugnet, ist der Verführer schlechthin; er ist der Antichrist. Gebt auf euch Acht, damit ihr das, was wir miteinander erarbeitet haben, nicht wieder verliert, sondern damit ihr ´zur gegebenen Zeit` den vollen Lohn bekommt.

Wer nicht bei der Lehre von dem Mensch gewordenen Christus bleibt, sondern darüber hinausgeht, der lebt nicht in der Verbindung mit Gott. Wer hingegen bei dieser Lehre bleibt, ist sowohl mit dem Vater als auch mit dem Sohn verbunden. Wenn also jemand zu euch kommt, der etwas anderes verkündet als diese Lehre, dann nehmt ihn nicht bei euch auf und heißt ihn nicht willkommen! Denn wer ihn willkommen heißt, macht sich mitschuldig an seinem verwerflichen Tun. 2. Johannes 7-11

Wie treu du zur Wahrheit stehst  

Ich habe mich nämlich sehr gefreut, als einige Geschwister mich besuchen kamen und mir berichteten, wie treu du zur Wahrheit stehst, ´die Christus uns offenbart hat`: Die Wahrheit ist der Maßstab, nach dem du dich bei allem richtest, was du tust. Es gibt für mich keine größere Freude, als zu hören, dass meine Kinder so leben, wie es der Wahrheit entspricht. 3. Johannes 3-4

Wie gross Gottes Liebe ist

1 Seht doch, wie groß die Liebe ist, die uns der Vater erwiesen hat: Kinder Gottes dürfen wir uns nennen, und wir sind es tatsächlich! Doch davon weiß die Welt nichts; sie kennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.

2 Ja, liebe Freunde, wir sind Gottes Kinder, wir sind es hier und heute. ´Und das ist erst der Anfang!` Was darin alles eingeschlossen ist, ist uns vorläufig noch nicht enthüllt. Doch eines wissen wir: Wenn Jesus in seiner Herrlichkeit erscheint, werden wir ihm gleich sein; denn dann werden wir ihn so sehen, wie er wirklich ist.

3 Wer diese Hoffnung hat eine Hoffnung, die ganz auf Jesus ausgerichtet ist, hält sich von jeder Sünde fern, um so rein zu sein wie er. 4 Wer sündigt, lehnt sich damit gegen Gottes Ordnungen auf; Sünde ist ihrem Wesen nach Auflehnung gegen Gott.

5 Und ihr wisst, dass Jesus ´in dieser Welt` erschienen ist, um die Sünden ´der Menschen` wegzunehmen, und dass er selbst ohne jede Sünde ist.

6 Wer ´mit ihm verbunden ist und` in ihm bleibt, sündigt nicht. Wer sündigt, hat nichts von Gott begriffen und kennt ihn nicht.

7 Liebe Kinder, lasst euch von niemand irreführen! Nur wer das Rechte tut, ist gerecht -gerecht wie Jesus, ´der in allem Gottes Willen erfüllt hat`.

8 Wer sündigt, stammt von dem, der von allem Anfang an gesündigt hat  dem Teufel. Doch gerade deshalb ist der Sohn Gottes erschienen: ´Er ist gekommen,` um das, was der Teufel tut, zu zerstören.

9 Wer aus Gott geboren ist, sündigt nicht, denn in ihm ist und bleibt die erneuernde Kraft Gottes. Gott ist sein Vater geworden wie könnte er da noch sündigen! Johannes 3,01-09

Johannes: Verbundenheit mit Gott und den Gemeinden

Johannes ist ein starker Zeuge. Er spricht über sein Erleben mit Jesus, wie es ihnen erschienen ist. Wie Gott in Jesus lebt und Jesus in Gott lebt. Wie der Heilige Geist die nötige Erkenntnis in uns wirkt, wie das Wort Gottes uns ausrichtet und zur Verbundenheit mit Gott und zur Verbundenheit miteinander führt. Johannes ist die Verbundenheit sehr wichtig, in dem er sagt: Ich schreibe euch, weil ich euch aufrichtig liebe. „Wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid – mehr noch: dass ihr zusammen mit uns erlebt, was es heißt, mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden zu sein.“ Er bezeugt, wie das Wort Gottes dazu in uns ist und bleibt. Im 2. Brief fordert Johannes auf achtzugeben, das, was wir miteinander erarbeitet haben, nicht wieder zu verlieren.

Die Briefe des Johannes geben nicht nur Zeugnis und Wegweisung, sie zeigen wie wichtig ihm ein Leben der Verbundenheit ist, mit Gott und  miteinander. Ein Lebensstil, der auch für uns sehr ermutigend ist!

8 Petrus Briefe: Leben in Gottes Plan

Petrus, der Apostel ist mit vielen Gemeinden, Leitern und Mitarbeitern verbunden. Er ermutigt und fördert sie, auch mit seinen beiden Briefen.

Erwählung vor der Zeit

Eure Erwählung entspricht dem Plan, den Gott, der Vater, schon vor aller Zeit gefasst hat – dem Plan, euch durch das Wirken seines Geistes zu seinem heiligen Volk zu machen, zu Menschen, die sich Jesus Christus im Gehorsam unterstellen und durch sein Blut von aller Schuld gereinigt werden. Euch allen ´wünsche ich` Gnade und Frieden in reichstem Maß!  1. Petrus 1,2

Prüfungen nach Gottes Plan

Ihr habt also allen Grund, euch zu freuen und zu jubeln, auch wenn ihr jetzt ´nach Gottes Plan` für eine kurze Zeit Prüfungen verschiedenster Art durchmachen müsst und manches Schwere erleidet. 1. Petrus 1,6

Schon vor der Erschaffung der Welt ausersehen

Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus ´als Opferlamm` ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen ´auf dieser Erde` erschienen. 1. Petrus 1,20

Eingefügt ins Haus Gottes

Lasst euch selbst als lebendige Steine in das Haus einfügen, das von Gott erbaut wird und von seinem Geist erfüllt ist. Lasst euch zu einer heiligen Priesterschaft aufbauen, damit ihr Gott Opfer darbringen könnt, die von seinem Geist gewirkt sind – Opfer, an denen er Freude hat, weil sie sich auf das Werk von Jesus Christus gründen. 1. Petrus 2,5

Ehre durch Vertrauen

Ehrt vielmehr Christus, den Herrn, indem ihr ihm von ganzem Herzen vertraut. Und seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt. 1. Petrus 3,15

Wundert euch nicht über die Nöte

Liebe Freunde, wundert euch nicht über die Nöte, die wie ein Feuersturm über euch hereingebrochen sind und durch die euer Glaube auf die Probe gestellt wird; denkt nicht, dass euch damit etwas Ungewöhnliches zustößt. Freut euch vielmehr, dass ihr auf diese Weise an den Leiden teilhabt, die Christus durchmachen musste; denn dann werdet ihr, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint, erst recht von Freude und Jubel erfüllt sein. 1. Petrus 4, 12-13

Zeuge im Leid

Jetzt noch ´ein Wort` an die Gemeindeältesten unter euch. Ich bin ja selbst ein Ältester und bin ein Zeuge der Leiden, die Christus auf sich genommen hat, habe aber auch Anteil an der Herrlichkeit, die ´bei seiner Wiederkunft` sichtbar werden wird. 1. Petrus 5,1

Glauben, durch Jesus geschenkt

Simeon Petrus, Diener und Apostel Jesu Christi, an alle, die den gleichen kostbaren Glauben empfangen haben wie wir – einen Glauben, der uns aufgrund der Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus geschenkt ist.´ Ich wünsche` euch, dass ihr Gott und unseren Herrn Jesus immer besser kennen lernt und dadurch in immer größerem Maß Gnade und Frieden erfahrt.  2. Petrus 1, 1-2

Anteil an der göttlichen Natur

In seiner Güte hat er uns auch die größten und kostbarsten Zusagen gegeben. Gestützt auf sie, könnt ihr dem Verderben entfliehen, dem diese Welt aufgrund ihrer Begierden ausgeliefert ist, und könnt Anteil an seiner göttlichen Natur bekommen. 2. Petrus 1,4

Das Reden des Vaters erlebt

Denn wir haben uns nicht etwa auf klug ausgedachte Geschichten gestützt, als wir euch ankündigten, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommen und seine Macht offenbaren wird. Nein, wir haben seine majestätische Größe mit eigenen Augen gesehen. ´Wir waren` nämlich ´dabei,` als er von Gott, dem Vater, geehrt wurde und in himmlischem Glanz erschien; ´wir waren dabei,` als die Stimme der höchsten Majestät zu ihm sprach und Folgendes verkündete:  »Dies ist mein geliebter Sohn; an ihm habe ich Freude.« Wir selbst haben die Stimme gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren – diese Stimme, die vom Himmel kam. 2. Petrus 1, 16-18

Petrus: Ermutigung und Förderung der Gemeinden

Petrus ist in Plan Gottes, der schon vor aller Zeit gefasst wurde, zuhause. Danach sind wir eingefügt ins Haus Gottes. Sein Bekenntnis: Anteil an der göttlichen Natur. Auch Prüfungen sind Teil von Gottes Plan. Wir sollen uns nicht fürchten, wenn Nöte wie ein Feuersturm über uns hereinbrechen und unser Glaube auf die Probe gestellt werden. Petrus bezeichnet sich selbst als ein Zeuge im Leid. Zu allen bezeugt Petrus im 2. Brief nochmals den Grund seines Vertrauens, seiner Zuversicht: Wir waren dabei,` als die Stimme der höchsten Majestät zu ihm sprach und Folgendes verkündete:  »Dies ist mein geliebter Sohn; an ihm habe ich Freude.« Petrus hat Vertrauen gelernt und bezeugt das Zusammenwirken von Vater und Sohn. Das ist seine Botschaft an uns.

9 Hebräer Brief: Leadership Gemeinde

Es gibt viele verschiedene Auffassungen wer GOTT ist und wie ER handelt. Dem Schreiber des Hebräer Briefes ist es offensichtlich sehr wichtig, ein klares Bild des geoffenbarten GOTTES als Grundlage allen Verständnisses zu haben. Es ist die Grundlage allen Glaubens.

In GOTT hat alles seinen Ursprung und sein Ziel

In Gott hat ja alles nicht nur seinen Ursprung, sondern auch sein Ziel, und er will viele als seine Söhne und Töchter an seiner Herrlichkeit teilhaben lassen. Aber um diesen Plan zu verwirklichen, war es notwendig, den Wegbereiter ihrer Rettung durch Leiden ´und Sterben` vollkommen zu machen.   Hebräer 2,10

Durch JESUS hat GOTT die ganze Welt erschaffen

Viele Male und auf verschiedenste Weise sprach Gott in der Vergangenheit durch die Propheten zu unseren Vorfahren. Jetzt aber, am Ende der Zeit, hat er durch ´seinen eigenen` Sohn zu uns gesprochen. Der Sohn ist der von Gott bestimmte Erbe aller Dinge.

Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen. Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens. Durch die Kraft seines Wortes trägt er das ganze Universum. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von den Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite Gottes, der höchsten Majestät.  Hebräer 1, 1-3

ICH bin gekommen, DEINEN Willen zu tun!

Christus sagt also zunächst: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer willst du nicht; du hast kein Gefallen daran.« Er sagt das, wohlgemerkt, von den Opfern, die das Gesetz vorschreibt. Dann aber fährt er fort: »Hier bin ich! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.« Das bedeutet nichts anderes, als dass er die alte Ordnung aufhebt, um eine neue in Kraft zu setzen. Und weil Jesus Christus den Willen Gottes erfüllt und seinen eigenen Leib als Opfer dargebracht hat, sind wir jetzt ein für alle Mal geheiligt.  Hebräer 10, 8-10

Entschieden an die Botschaft halten

Das alles macht deutlich, dass wir uns nicht entschieden genug an die Botschaft halten können, die wir gehört haben, weil wir sonst in der Gefahr sind, vom Weg abzukommen. Hebräer 2,1

In der Urteilsfähigkeit geschult, um zu unterscheiden

Eigentlich müsstet ihr längst in der Lage sein, andere zu unterrichten; stattdessen braucht ihr selbst wieder jemand, der euch die grundlegenden Wahrheiten der Botschaft Gottes lehrt. Ihr habt sozusagen wieder Milch nötig statt fester Nahrung. Wer nur Milch verträgt, ist ein Kind und hat noch nicht die nötige Erfahrung, um sein Leben so zu gestalten, wie es nach Gottes Wort richtig ist. Feste Nahrung hingegen ist für Erwachsene, für reife Menschen also, deren Urteilsfähigkeit aufgrund ihrer Erfahrung so geschult ist, dass sie imstande sind, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.  Hebräer 5, 12-14

Wenig Interesse, als wärt ihr schwerhörig geworden.

Darüber haben wir noch viel zu sagen; allerdings wird es schwierig sein, euch diese Dinge zu erklären, weil ihr in letzter Zeit so wenig Interesse daran zeigt; es ist geradezu, als wärt ihr schwerhörig geworden. Hebräer 5,11

Von eigenen Wünschen irregeleitet

Vierzig Jahre lang ´haben sie sich immer wieder gegen mich aufgelehnt`. Deshalb war mir jene ganze Generation zuwider. Ständig lassen sie sich von ihren eigenen Wünschen irreleiten, sagte ich; aber zu begreifen, welche Wege ich sie führen will, dazu waren sie nicht imstande.  Hebräer 3,10

Wir sind füreinander verantwortlich

Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun.  Hebräer 10,24

Nehmt die zum Vorbild, die unbeirrt und voll Vertrauen warteten

Es ist deshalb unser dringender Wunsch für jeden von euch, dass ihr bis zuletzt denselben Eifer an den Tag legt, damit sich die Hoffnung, die Gott euch gab, voll und ganz erfüllt.

Werdet also nicht gleichgültig, sondern nehmt euch die zum Vorbild, die unbeirrt und voll Vertrauen auf das ihnen zugesagte Erbe warteten und die es daher auch in Empfang nehmen werden.   Hebräer 6, 11-12

Es ist möglich, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen!

Wir sind also von einer großen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben möglich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen.

Deshalb wollen auch wir wie Läufer bei einem Wettkampf mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt.  Hebräer 12,1

Hebräer: Leadership vom Ursprung zum Ziel

Der Hebräerbrief ist eine umfassende Anleitung für Leadership. Vom Ursprung zum Ziel mit dem Blick auf Gott, der die ganze Welt geschaffen hat. Den Gott, der seinen Sohn zu uns gesandt hat. Der Sohn, der bezeugt: ich bin gekommen, um den Willen des Vaters zu tun und sich selbst als Opfer dargebracht hat. An diese Botschaft können wir uns nicht entschieden genug halten, um geschult und urteilsfähig zu sein. Doch manchmal scheint das Interesse gering zu sein, als wären wir schwerhörig. Wir sollten uns nicht von den eigenen Wünschen irreleiten lassen. Wir sind füreinander da, um uns gegenseitig anzuspornen, Gutes zu tun und als reife Menschen zwischen dem Guten und Bösen zu unterscheiden. Der Hebräerbrief endet mit dem Blick auf die grosse Schar mit der Ermutigung, dass es möglich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen!

10 Sendschreiben: Jesus an die Gemeinden

Jesus kennt die Gemeinden. Er beurteilt sie, fordert zur Umkehr auf und ermutigt sie mit den göttlichen Verheissungen:

Jesus kennt die Gemeinden

Ephesus: Ich weiß, wie du lebst und was du tust; Ich kenne deinen unermüdlichen Einsatz und deine Ausdauer. Ich weiß auch, dass du niemand in deiner Mitte duldest, der Böses tut, Ja, du hast Ausdauerbewiesen und hast um meines Namens willen viel ausgehalten. Offenbarung. 2,2-3

Smyrna: Ich weiß, wie hart du bedrängt wirst und in welcher Armut du lebst. Ich weiß auch, wie sehr du von Leuten verhöhnt und verleumdet wirst. Offenbarung. 2,9

Pergamon: Ich weiß, dass dort, wo du wohnst, der Thron des Satans steht. Und trotzdem hältst du am Bekenntnis zu mir fest; du hast deinen Glauben an mich nicht verleugnet. Offenbarung. 2,13

ThyatiraIch weiß, wie du lebst und was du tustIch kenne deine Liebe, deinen Glauben, deine Hilfsbereitschaft und deine Ausdauer. Ich weiß auch, dass du heute sogar noch mehr tust als früher. Offenbarung. 2,19

SardesIch weiß, wie du lebst und was du tust. Du stehst im Ruf, eine lebendige Gemeinde zu sein, aber in Wirklichkeit bist du tot. Offenbarung. 3,1

PhiladelphiaIch weiß, wie du lebst und was du tust: Du hast nur wenig Kraft, aber du hast dich nach meinem Wort gerichtet und dich unerschrocken zu meinem Namen ekannt. Darum habe ich eine Tür vor dir geöffnet, die niemand zuschließen kann. Ich werde sogar dafür sorgen, dass Leute aus der Synagoge des Satans zu dir kommen und sich vor dir niederwerfen. Offenbarung. 3,8-9

LaodizeaIch weiß, wie du lebst und was du tust; ich weiß, dass du weder kalt noch warm bist. Wenn du doch das eine oder das andere wärst! Offenbarung. 3,15-16

Jesus beurteilt die Gemeinden

EphesusDoch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du liebst mich nicht mehr so wie am Anfang. Erinnerst du dich nicht, wie es damals war? Wie weit hast du dich davon entfernt! Kehr um und handle wieder so wie am Anfang! Wenn du nicht umkehrst, werde ich mich gegen dich wenden und deinen Leuchter von seinem Platz stoßen. Offenbarung 2,4-5

SmyrnaDoch du wirst ´noch mehr` leiden müssen. Es wird so weit kommen, dass der Teufel einige von euch ins Gefängnis werfen lässt. Das wird eine harte Prüfung für euch sein, und ihr werdet zehn Tage lang Schweres durchmachen. Lass dich durch das alles nicht erschrecken! Bleibe mir treu, selbst wenn es dich das Leben kostet, und ich werde dir als Siegeskranz das ewige Leben geben. Offenbarung. 2,11

PergamonDoch einen Vorwurf kann ich dir nicht ersparen: Du duldest in deiner Mitte Anhänger der Lehre Bileams. Bileam hatte Balak den Rat gegeben, die Israeliten zum Essen von Opferfleisch, das den Götzen geweiht war, und zu sexueller Zügellosigkeit zu verführen und sie dadurch zu Fall zu bringen. Doch auch bei dir gibt es Leute wie Bileam: Es sind Anhänger der Lehre der Nikolaiten. Darum ´sage ich dir`: Kehre um! Wenn du nicht umkehrst, werde ich nicht zögern, mich gegen dich zu wenden und mit dem Schwert, das aus meinem Mund kommt, gegen diese Leute Krieg zu führen. Offenbarung. 2,14-16

ThyatiraDoch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du lässt diese Isebel, die behauptet, eine Prophetin zu sein, ungehindert gewähren. Und dabei verführt sie mit ihrer Lehre meine Diener zu sexueller Zügellosigkeit und zum Essen von Opferfleisch, das den Götzen geweiht wurde. Offenbarung. 2,20

SardesWach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch stirbt. Denn ich musste feststellen, dass das, was du tust, nicht vor meinem Gott bestehen kann. Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium aufnahmst und auf seine Botschaft hörtest? Richte dich wieder nach ´meinem Wort` und kehre um! Wenn du jedoch weiterhin schläfst, werde ich dich wie ein Dieb überraschen und zu einem Zeitpunkt kommen, an dem du nicht mit mir rechnest. Offenbarung. 3.2-3

PhiladelphiaWeil du dich an meine Aufforderung gehalten hast, standhaft zu bleiben, werde auch ich zu dir halten und dich bewahren, wenn die große Versuchung über die Welt hereinbricht, jene Zeit, in der die ganze Menschheit den Mächten der Verführung ausgesetzt sein wird. Ich komme bald. Halte fest, was du hast! Lass dich von niemand um deinen Siegeskranz bringen! Offenbarung. 3,10-11

LaodizeaAber weil du weder warm noch kalt bist, sondern lauwarm, werde ich dich aus meinem Mund ausspucken. Du sagst: ›Ich bin reich und habe alles im Überfluss, es fehlt mir an nichts‹, und dabei merkst du nicht, in was für einem jämmerlichen und erbärmlichen Zustand du bist – arm, blind und nackt. Ich rate dir: Kaufe bei mir Gold, das im Feuer gereinigt wurde, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du etwas anzuziehen hast und nicht nackt dastehen und dich schämen musst. Kaufe auch Salbe und streiche sie dir auf die Augen, damit du wieder sehen kannst. So mache ich es mit allen, die ich liebe: Ich decke auf, was bei ihnen verkehrt ist, und weise sie zurecht. Darum mach Schluss mit deiner Gleichgültigkeit und kehre um! Offenbarung. 3,16-19

Jesus über die göttlichen Verheissungen

EphesusWer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt! Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich vom Baum des Lebens zu essen geben, der im Paradies Gottes steht.« Offenbarung 2,7

SmyrnaWer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt! Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, kann der zweite Tod nichts anhaben.« Offenbarung 2,11

PergamonWer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt! Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich von dem Manna zu essen geben, das ´jetzt noch` verborgen ist. Und ich werde ihm einen weißen Stein geben, in den ein neuer Name eingraviert ist, den niemand kennt außer dem, der ihn bekommt.« Offenbarung 2,17

Thyatira: Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht und bis zuletzt nicht aufhört, so zu handeln, wie ich es will, werde ich Macht über die Völker geben, sodass er mit eisernem Zepter über sie regieren und sie wie Tongeschirr zerschmettern wird. Ich verleihe ihm damit dieselbe Macht, die auch ich von meinem Vater bekommen habe. Und ´als Zeichen dieser Macht` werde ich ihm den Morgenstern geben. Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!« Offenbarung. 2,26-28

Sardes: Aber es gibt bei euch in Sardes einige, die ihre Kleider nicht beschmutzt haben. Sie werden einmal in weißen Festgewändern ´im Triumphzug` neben mir hergehen; sie sind es wert. Jedem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, wird ein weißes Festgewand angelegt werden. Und ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm bekennen. Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!«  Offenbarung 3,4-6

Philadelphia: Ich komme bald. Halte fest, was du hast! Lass dich von niemand um deinen Siegeskranz bringen! Den, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird seinen Platz für immer behalten. Und auf seine Stirn werde ich den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalems, das von ihm aus dem Himmel herabkommen wird, und meinen eigenen neuen Namen. Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!« Offenbarung 3,11-13

Laodizea: Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich das Recht geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich den Sieg errungen habe und jetzt mit meinem Vater auf seinem Thron sitze. Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!« Offenbarung 3,21-22

Die Nähe Jesu zu Gemeinden

Offensichtlich begleitet Jesus die Gemeinden. Er sagt jeder Gemeinde, dass er um sie weiss, dass er ihre spezielle Situation kennt. Er lobt Ausdauer, Standhaftigkeit, Liebe und die Ausrichtung nach seinem Wort. Jesus beklagt aber auch die Lauheit. Wir sehen, in welcher persönlichen Beziehung Jesus zu den Gemeinden steht.

Wir sehen, wie Jesus in Offenheit und Klarheit über Abweichungen und Sünden zu den einzelnen Gemeinden spricht. Drei Gemeinden sagt er, dass er Ihnen einen Vorwurf machen muss. Er ruft dazu auf nicht weiter zu schlafen, aufzuwachen, nicht länger gleichgültig zu sein und er ruft immer wieder auf umzukehren und Gold und Salbe bei ihm zu kaufen. Jesus sagt auch, dass er nicht zögert, sich gegen sie zu wenden und den Leuchter vom Platz zu stossen.

Jesus hat das Ziel vor Augen. Er ermutigt die Gemeinden zu hören und auf das zu achten, was der Geist den Gemeinden zu sagen hat, um siegreich aus dem Kampf hervorzugehen! Das ist die durgehende Botschaft an alle Gemeinden. Daraus erfolgt die Einlösung der Verheissungen, mit ihm im Haus des Vaters zu leben und an seinem Sieg teilzuhaben, mit ihm auf seinem Thron zu sitzen. Es ist die Lebensgemeinschaft, unsere vollkommende Übereinstimmung mit dem Vater, dem Sohn und dem Heilgen Geist für alle Zeiten und in Ewigkeit!

Im 2. Teil von Göttliche Leadership Bibeltexte Apostel und Gemeinden schauen wir auf das Gesamtbild der Briefe zu einzelnen Themen.

Bibeltexte NGÜ mit freundlicher Genehmigung der Genfer Bibelgesellschaft https://bibelgesellschaft.com/de

Bild: Privat Carluca Ebeling

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