Gottes Leadership: Apostel und Gemeinden im miteinander verbunden

In der Reihe Gottes Leadership einen Blick auf die Briefe des Neuen Testamentes. Begonnen haben wir mit Apostel und Gemeinden von Jerusalem bis Rom https://ttc-cornerstone.org/gottes-leadership-apostel-und-gemeinden-von-jerusalem-bis-rom/ Heute setzen wir mit Apostel und Gemeinden im miteinander.

Einführung

Im Teil I Apostel und Gemeinden – Von Jerusalem bis Rom sehen wir, wie sich das Reich Gottes von Jerusalem bis Rom ausbreitet, in unterschiedlichen Kulturen und Sprachen. In Apostel und Gemeinden II Gelebte Übereinstimmig schauen wir auf die Autoren, auf Zeiten und auf die zentralen Themen der Briefe.

Die Briefe wurden von den vier Autoren Petrus, Johannes, Paulus und dem Hebräerbriefschreiber über einen Zeitraum von gut drei Jahrzehnten (51 – 85) geschrieben. Es ist auch der Zeitraum, in dem die Evangelien geschrieben wurden (50 – 85). Matthäus, Markus, Lukas und Johannes haben ihr Erleben mit Jesus aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Schwerpunkten geschrieben. Die parallele Berichterstattung wird theologisch als Synopse gesehen, was uns beim Verstehen der Texte hilft. Der synoptische Vergleich findet eine weitreichende Anerkennung.

Etwas anders dürfte die Situation bei den Briefen sein. Zu den Autoren, zu den Formulierungen gibt es viel Diskussionen, obwohl die Botschaft die Gleiche ist, das-selbe Ziel hat. Könnte es sein, dass uns durch diese Sicht etwas von Verbundenheit, von Übereinstimmung verloren geht? Wäre es nicht gut, wir würden die Briefe auch Synopse so verstehen und lesen? Beim Zusammenstellen und Verbinden von Texten ist mir aufgefallen, dass es bei aller unterschiedlichen Formulierungen der Autoren auf dem Weg von Jerusalem bis Rom mehr Übereinstimmung gibt als ich gesehen habe und wie es mir immer wieder entgegenkommt.

Zur Einführung von Teil II Apostel und Gemeinden – Gelebte Übereinstimmung gerne noch einen weiteren Gedanken. In TTC online beschäftigt uns immer wieder die vertikale und horizontale Sicht, das Verbundensein mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist und die Wirkung auf uns, unser Miteinander.

In den Briefen hat das Wort durch eine zentrale Bedeutung bekommen. Ein „doppeltes durch“. Das Wirken durch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist auf uns und durch uns, wie wir durch das göttliche Wirken verbunden sein können und auch befähig werden, in seinem Willen zu leben. Dieses Verbundensein, diese Fähigkeit ermöglicht es auch, in einem Miteinander der Liebe und des Zeugnisses (ein lebendiger Brief Jesu Christi) zu leben. Welch gewaltige Aussagen! Ein Glaubensschritt! Doch genau so klar ist, dass wir ohne dieses Verbundensein, ohne diese göttliche Befähigung nicht in der Lage sind, so zu leben. Der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegenüber; er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und ist dazu auch gar nicht fähig. Röm. 8,7 Im natürlichen Leib führt eine Unterbrechung von lebenswichtigen Verbindungen zu Störungen des Lebens, ja zum Tod. Im geistlichen wie im natürlichen Leben muss uns das bei ALLEM bewusst sein. Dazu gibt es keine Alternative, auch, wenn etwas anderes proklamiert wird. Die Briefe sind eine gute, sichere Roadmap! Es motiviert mich, sie weiter zu studieren und auf mich, auf uns wirken zu lassen. Eine Zusammenstellung in fünf Abschnitten:Jesus Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben.

  1. Mit Gott verbunden. Von Gott befähigt.
  2. Miteinander verbunden und übereinstimmend
  3. Dank und gegenseitige Anerkennung
  4. Gewonnenes nicht zu verlieren

1 Der Weg, die Wahrheit und das Leben

Die Grundlagen für die Apostel wurden von Jesus Christus gelegt. Er ist Ursprung und Ziel,

der Weg, die Wahrheit und das Leben. Hierauf beziehen sich übereinstimmend auch alle Briefe des Neuen Testamentes. Die Briefe sind die Umsetzung und die Anwendung der Worte und des Auftrags, den Jesus Christus den Jüngern und allen, die nach ihnen kommen, gegeben hat. Wir beginnen daher mit einer kurzen Zusammenfassung von Kernaussagen zum Weg, der Wahrheit und dem Leben mit Jesus Christus:

  • Jesus sagt uns, wer er ist, woher er kommt und wohin er geht
  • Jesus offenbart uns die Übereinstimmung von Vater, Sohn und Heiligem Geist
  • Jesus offenbart uns das Nahekommen des Reiches Gottes   
  • Jesus sagt uns, dass er vom Vater beauftragt, gesandt und bestätigt ist
  • Jesus sagt uns wer wir sind und wer wir sein sollen …
  • Jesus sagt uns wie es sein wird auf dem Weg zum Ziel und am Ende der Zeit
  • Jesus sagt uns, dass er nach der Erfüllung seines Auftrags zurück zum Vater gehen wird und der Vater den Heiligen Geist senden wird
  • Jesus sagt uns, dass er wieder auf die Erde zurückkommen wird, um die Herrschaft mit den Kindern Gottes, seinem Volk zu übernehmen
  • Jesus beauftragt und sendet die Jünger in die Welt
  • Jesus fordert uns auf, standhaft und treu zu sein, zu überwinden und das Ziel zu erreichen!

In unserem CornerStone Blog https://ttc-cornerstone.org/  findet ihr einzelne Beiträge zu den Worten Jesus[1]

Nach der Reise durch die einzelnen Orte und Regionen der Gemeinden kommen wir, wie in der Einführung angekündigt, zur Reise durch einzelne Themen der Apostel und Gemeinden.


[1] Jesus ich bin Jesus ich sage euch Johannes 14 – 17 https://ttc-cornerstone.org/johannes-14-17-dialog-mit-jesus-christus/

2 Mit Gott verbunden. Von Gott befähigt.

Eingefügt in das Haus Gottes. Verbunden mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, mit dem Ziel, am Plan Gottes, am göttlichen Wirken teilzuhaben.

Eingefügt und gefestigt

Epheser: Denn dank Jesus Christus haben wir alle – Juden wie Nichtjuden – durch ein und denselben Geist freien Zutritt zum Vater. Ihr seid jetzt also nicht länger Fremde ohne Bürgerrecht, sondern seid – zusammen mit allen anderen, die zu seinem heiligen Volk gehören – Bürger des Himmels; ihr gehört zu Gottes Haus, zu Gottes Familie. Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Gebäudes ist Jesus Christus selbst. Er hält den ganzen Bau zusammen; durch ihn wächst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter Tempel.  Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.  Epheser 2, 19-22

Petrus: Lasst euch selbst als lebendige Steine in das Haus einfügen, das von Gott erbaut wird und von seinem Geist erfüllt ist. Lasst euch zu einer heiligen Priesterschaft aufbauen, damit ihr Gott Opfer darbringen könnt, die von seinem Geist gewirkt sind – Opfer, an denen er Freude hat, weil sie sich auf das Werk von Jesus Christus gründen. 1. Petrus 2,5

Korinther: Gott selbst ist es, der uns zusammen mit euch ´im Glauben` an Christus, ´seinen Gesalbten,` festigt. Er hat uns alle gesalbt ´und damit in seinen Dienst gestellt`; er hat uns auch sein Siegel aufgedrückt ´als Bestätigung dafür, dass wir jetzt sein Eigentum sind`, und hat uns seinen Geist ins Herz gegeben als Unterpfand und Anzahlung ´für das, was er uns noch schenken will`. 2. Korinther 1, 21-22

Verbunden

Mit Jesus Christus verbunden 

Epheser: Doch Gottes Erbarmen ist unbegreiflich groß! Wir waren aufgrund unserer Verfehlungen tot, aber er hat uns so sehr geliebt, dass er uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Ja, es ist nichts als Gnade, dass ihr gerettet seid!Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind. Bis in alle Ewigkeit will er damit zeigen, wie überwältigend groß seine Gnade ist, seine Güte, die er uns durch Jesus Christus erwiesen hat. Epheser 2, 4-7

Erneuert und verbunden

Johannes: Wer sich hingegen nach Gottes Wort richtet, den hat die Liebe Gottes von Grund auf erneuert, und daran erkennen wir, dass wir mit Gott verbunden sind. 1. Johannes 2,5

Mit dem Vater verbunden bleiben 

Johannes: Wer sich jedoch zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden. Lasst euch also durch nichts von der Botschaft abbringen, die ihr von Anfang an gehört habt! Wenn ihr an dem, was ihr von Anfang an gehört habt, festhaltet, werdet ihr mit dem Sohn und mit dem Vater verbunden bleiben. 1. Johannes 2, 23-24

Wer mit ihm verbunden ist, sündigt nicht 

Johannes: Wer ´mit ihm verbunden ist und` in ihm bleibt, sündigt nicht. Wer sündigt, hat nichts von Gott begriffen und kennt ihn nicht. 1. Johannes 3,6

Johannes: Weil wir mit dem Sohn verbunden sind!

Wer mit dem Sohn verbunden ist, hat das Leben. Wer nicht mit ihm, dem Sohn Gottes, verbunden ist, hat das Leben nicht. 1. Johannes 5,12

Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat, damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott`, sind wir verbunden, ´weil` wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott; er ist das ewige Leben. 1. Johannes 5,20

Was Gott euch geschenkt hat

Kolosser: Ihr habt der Botschaft, die euch verkündet wurde, Glauben geschenkt und habt euch Jesus Christus als dem Herrn unterstellt. Darum richtet nun euer ganzes Verhalten an ihm aus! Seid in ihm verwurzelt, baut euer Leben auf ihm auf. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm nicht genug danken! Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen, und nicht um Christus. Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt. Und ihr habt an dieser Fülle teil, weil ihr mit Christus verbunden seid mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.  Kolosser 2, 6-10

Freut euch über die Verbundenheit mit dem Herrn

Philipper: Freut euch, was auch immer geschieht; freut euch darüber, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid! Und noch einmal sage ich: Freut euch! Philipper 4,4

Das Entscheidende: Bleibt in Christus

Johannes: Das ist das Entscheidende, meine lieben Kinder: Bleibt in Christus! Wenn wir mit ihm verbunden bleiben, werden wir bei seinem Erscheinen voller Zuversicht vor ihn treten können; wir müssen, wenn er wiederkommt, nicht befürchten, von ihm zurückgewiesen zu werden. 1. Johannes 2,28

Das Erarbeitete nicht verlieren

Johannes: Warum schreibe ich euch das? Nun, in dieser Welt verbreiten jetzt zahlreiche Verführer ihre falschen Lehren. Sie bekennen sich nicht zu Jesus Christus als zu dem, der als ein Mensch von Fleisch und Blut zu uns gekommen ist, und wer das leugnet, ist der Verführer schlechthin; er ist der Antichrist. Gebt auf euch Acht, damit ihr das, was wir miteinander erarbeitet haben, nicht wieder verliert, sondern damit ihr ´zur gegebenen Zeit` den vollen Lohn bekommt.

Wer nicht bei der Lehre von dem Mensch gewordenen Christus bleibt, sondern darüber hinausgeht, der lebt nicht in der Verbindung mit Gott. Wer hingegen bei dieser Lehre bleibt, ist sowohl mit dem Vater als auch mit dem Sohn verbunden. Wenn also jemand zu euch kommt, der etwas anderes verkündet als diese Lehre, dann nehmt ihn nicht bei euch auf und heißt ihn nicht willkommen! Denn wer ihn willkommen heißt, macht sich mitschuldig an seinem verwerflichen Tun. 2. Johannes 7-11

Befähigt!

Von Gott befähigt

Epheser: Es ist mein Gebet,` dass Christus aufgrund des Glaubens in euren Herzen wohnt und dass euer Leben in der Liebe verwurzelt und auf das Fundament der Liebe gegründet ist. Das wird euch dazu befähigen, zusammen mit allen anderen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, die Liebe Christi in allen ihren Dimensionen zu erfassen – in ihrer Breite, in ihrer Länge, in ihrer Höhe und in ihrer Tiefe. Epheser 3, 17-18

Philipper: Gott selbst ist ja in euch am Werk und macht euch nicht nur bereit, sondern auch fähig, das zu tun, was ihm gefällt. Philipper 2,13

Geschenkte Erkenntnis und Klarheit

Uns aber hat Gott dieses Geheimnis durch seinen Geist enthüllt – durch den Geist, der alles erforscht, auch die verborgensten Gedanken Gottes. Nur Gottes Geist ist dazu imstande. Denn genauso, wie die Gedanken eines Menschen nur diesem Menschen selbst bekannt sind – und zwar durch den menschlichen Geist –, genauso kennt auch nur der Geist Gottes die Gedanken Gottes; niemand sonst hat sie je ergründet. Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat. Und wenn wir davon reden, tun wir es mit Worten, die nicht menschliche Klugheit, sondern der Geist Gottes uns lehrt; wir erklären das, was Gott uns durch seinen Geist offenbart hat, mit Worten, die Gottes Geist uns eingibt. 1. Korinther 2, 10-13

Wir alle, die der Glaube an Christus zu geistlich reifen Menschen gemacht hat, wollen uns ganz auf dieses Ziel ausrichten. Und wenn eure Einstellung in dem einen oder anderen Punkt davon abweicht, wird Gott euch auch darin die nötige Klarheit schenken. Philipper 3, 15

Euch aber hat der, der heilig ist, Jesus Christus, seinen Geist gegeben, und durch diese Salbung habt ihr alle die nötige Erkenntnis. 1. Johannes 2,20

Petrus: Simeon Petrus, Diener und Apostel Jesu Christi, an alle, die den gleichen kostbaren Glauben empfangen haben wie wir – einen Glauben, der uns aufgrund der Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus geschenkt ist.´ Ich wünsche` euch, dass ihr Gott und unseren Herrn Jesus immer besser kennen lernt und dadurch in immer größerem Maß Gnade und Frieden erfahrt.  2. Petrus 1, 1-2

Petrus: Anteil an der göttlichen Natur und seinem Geist

In seiner Güte hat er uns auch die größten und kostbarsten Zusagen gegeben.

Gestützt auf sie, könnt ihr dem Verderben entfliehen, dem diese Welt aufgrund ihrer Begierden ausgeliefert ist, und könnt Anteil an seiner göttlichen Natur bekommen. 2. Petrus 1,4

Johannes: Wir erkennen es daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat. ´Ein weiterer Grund für unsere Gewissheit ist der:` Wir haben gesehen und können bezeugen, dass der Vater seinen Sohn als Retter der Welt zu uns gesandt hat; und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, lebt Gott in ihm, und er lebt in Gott. Und ´noch etwas gibt uns die Gewissheit, mit Gott verbunden zu sein`: Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt. Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. Wenn das bei uns der Fall ist, hat uns die Liebe von Grund auf erneuert. Johannes 4, 13-17

In der Urteilsfähigkeit geschult, um zu unterscheiden

Hebräer: Eigentlich müsstet ihr längst in der Lage sein, andere zu unterrichten; stattdessen braucht ihr selbst wieder jemand, der euch die grundlegenden Wahrheiten der Botschaft Gottes lehrt. Ihr habt sozusagen wieder Milch nötig statt fester Nahrung. Wer nur Milch verträgt, ist ein Kind und hat noch nicht die nötige Erfahrung, um sein Leben so zu gestalten, wie es nach Gottes Wort richtig ist. Feste Nahrung hingegen ist für Erwachsene, für reife Menschen also, deren Urteilsfähigkeit aufgrund ihrer Erfahrung so geschult ist, dass sie imstande sind, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.  Hebräer 5, 12-14

Es ist möglich, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen!

Hebräer: Wir sind also von einer großen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben möglich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen. Deshalb wollen auch wir wie Läufer bei einem Wettkampf mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt.  Hebräer 12,1

3 Miteinander verbunden und übereinstimmen

Die vertikale Leadership, das Verbundensein hat Auswirkungen. Die Verbundenheit mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist und die Befähigung durch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist hat viele erlebbare Auswirkungen auf die Apostel und die Gemeinden. Lass dich mitnehmen und ermutigen, dass es mehr gibt, als wir persönlich und miteinander erlebt haben!

Dank, Bestätigung und gegenseitige Anerkennung

Dank und sichtbarer Glaube

Römer: Als Erstes möchte ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle danken, denn in der ganzen Welt spricht man von eurem Glauben. Gott weiß, dass kein Tag vergeht, an dem ich nicht ´im Gebet` an euch denke. Er ist mein Zeuge, er, dem ich diene, indem ich mich mit meinem ganzen Leben für das Evangelium von seinem Sohn einsetze. Gott weiß auch, dass es mein Wunsch ist, endlich einmal zu euch zu kommen.

Jedes Mal, wenn ich bete, bitte ich ihn darum, mir das möglich zu machen, wenn es sein Wille ist. Denn ich sehne mich danach, euch persönlich kennen zu lernen und euch etwas von dem, was Gottes Geist mir geschenkt hat, weiterzugeben, damit ihr ´in eurem Glauben` gestärkt werdet, besser gesagt: damit wir, wenn ich bei euch bin, durch unseren Glauben gegenseitig ermutigt werden, ich durch euch und ihr durch mich. Römer 1, 8-12

Über euch jedoch kann ich mich nur freuen, denn es ist allen bekannt, dass ihr so lebt, wie es dem Evangelium entspricht. Und ich möchte, dass ihr auch weiterhin mit Weisheit erfüllt und dadurch zum Guten befähigt seid und dass ihr euch vom Bösen nicht beeinflussen lasst. Römer 16,19

Dank und Bestätigung

Epheser: Hinzu kommt, dass ich gehört habe, wie ´beständig` euer Glaube an den Herrn Jesus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Wegen all dem kann ich nicht anders, als Gott immer wieder für euch zu danken. Jedes Mal, wenn ich bete, denke ich auch an euch. ´Ich bete darum,` dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater, dem alle ´Macht und` Herrlichkeit gehört, euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung gibt, damit ihr ihn immer besser kennen lernt. Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören, und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden, am Werk ist. Epheser 1, 15-19

Dank und Zuversicht

Korinther: Jedes Mal, wenn ich für euch bete, danke ich meinem Gott für die Gnade, die er euch durch Jesus Christus geschenkt hat. Durch ihn hat er euch in jeder Hinsicht reich gemacht, reich an ´geistgewirkten` Worten und reich an ´geistlicher` Erkenntnis. Er hat die Botschaft von Christus, die wir euch gebracht haben, in eurer Mitte so nachhaltig bekräftigt, dass euch nicht eine von den Gaben fehlt, die er in seiner Gnade schenkt. Nun wartet ihr sehnsüchtig darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, ´in seiner ganzen Herrlichkeit` erscheint. Gott wird euch die Kraft geben, ´im Glauben` festzubleiben, bis das Ziel erreicht ist, damit an jenem ´großen` Tag, dem Tag unseres Herrn Jesus Christus, keine Anklage gegen euch erhoben werden kann.  Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein. 1. Korinther 1, 4-9

Dank. Lebendiger Glaube

Kolosser: Jedes Mal, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, für euch. Denn wir haben gehört, wie lebendig euer Glaube an Jesus Christus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Angespornt werdet ihr dabei von der Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für euch bereithält. Davon habt ihr ja von Anfang an gehört seit damals, als die Botschaft der Wahrheit, das Evangelium, zu euch gekommen ist. Und genauso, wie diese Botschaft überall in der Welt Früchte trägt und sich immer weiter ausbreitet, genauso tut sie das auch bei euch seit dem Tag, an dem euch Gottes Gnade zum ersten Mal verkündet wurde und ihr erkannt habt, was diese Botschaft bedeutet. Kolosser 1, 3-6

Dank für Glaube und Zeugnis

Thessalonicher: Es vergeht kein Tag, an dem wir Gott nicht für euch alle danken. Jedes Mal, wenn wir im Gebet vor ihm, unserem Vater, für euch einstehen, erinnern wir uns daran, wie entschieden ihr euren Glauben in die Tat umsetzt, zu welch unermüdlichem Einsatz ihr aus Liebe bereit seid und wie standhaft euch die Hoffnung macht, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt. Ja, Geschwister, ihr seid von Gott geliebt; wir wissen, dass er euch erwählt hat. Das wurde schon damals deutlich, als wir euch das Evangelium verkündeten: Gott redete nicht nur durch unsere Worte zu euch, sondern auch durch das machtvolle Wirken des Heiligen Geistes und durch die große Zuversicht, die uns erfüllte, sowie überhaupt durch unser ganzes Verhalten euch gegenüber, das euch zeigte, dass es uns um euch ging und nicht um uns selbst. Und ihr habt das Evangelium auch wirklich angenommen, obwohl ihr schweren Anfeindungen ausgesetzt wart, und habt diese mit einer Freude ertragen, wie nur der Heilige Geist sie schenken kann. Damit seid ihr unserem Beispiel und dem Beispiel des Herrn gefolgt und seid selbst zu einem Vorbild für alle Gläubigen in ´den Provinzen` Mazedonien und Achaia geworden. Ja, von eurer Gemeinde aus hat sich die Botschaft des Herrn in ganz Mazedonien und Achaia verbreitet, und nicht nur dort: Es gibt inzwischen kaum noch einen Ort, wo man nicht von eurem Glauben an Gott gehört hätte. Wir brauchen gar nichts mehr darüber zu sagen; überall redet man davon, was für eine Wirkung unser Besuch bei euch gehabt hat. Die Leute erzählen, wie ihr euch von den Götzen abgewandt und dem lebendigen und wahren Gott zugewandt habt, um ihm zu dienen und auf seinen Sohn zu warten, der vom Himmel zurückkommen wird, auf Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns vor dem kommenden Gericht rettet.  1. Thessalonicher 1, 1-10

Unsere Hoffnung, Freude und Stolz

Thessalonicher: Wer ist denn unsere Hoffnung und unsere Freude? Wer ist der Siegeskranz, auf den wir stolz sein können, wenn Jesus, unser Herr, wiederkommt und wir vor ihm stehen werden? Seid nicht gerade ihr es? Ja, ihr seid unser Stolz und unsere Freude! 1. Thessalonicher 2, 19-20

Dank und Zuversicht

Philipper: Jedes Mal, wenn ich ´im Gebet` an euch denke, danke ich meinem Gott für euch alle. Ja, ich bete ständig für euch, und ich tue es mit großer Freude, weil ihr euch, ´seit ihr an Christus glaubt,` für das Evangelium eingesetzt habt vom ersten Tag an bis heute. Ich bin überzeugt, dass der, der etwas so Gutes in eurem Leben angefangen hat, dieses Werk auch weiterführen und bis zu jenem großen Tag zum Abschluss bringen wird, an dem Jesus Christus wiederkommt. ´Geschwister,` ich habe euch so ins Herz geschlossen, dass es mehr als selbstverständlich für mich ist, mit solcher Zuversicht an euch alle zu denken. Denn ob ich nun inhaftiert bin oder ob ich für das Evangelium eintrete und seine Wahrheit bekräftige, immer beteiligt ihr alle euch an dem Auftrag, den Gott mir gegeben hat, und habt damit auch Anteil an der Gnade, die er mich erfahren lässt.  Philipper 1, 3-7

 Ein neues Miteinander

Ich durch euch und ihr durch mich

Römer: Ich sehne mich danach, euch persönlich kennen zu lernen und euch etwas von dem, was Gottes Geist mir geschenkt hat, weiterzugeben, damit ihr ´in eurem Glauben` gestärkt werdet, besser gesagt: damit wir, wenn ich bei euch bin, durch unseren Glauben gegenseitig ermutigt werden, ich durch euch und ihr durch mich. Römer 1, 11-12

Einander den rechten Weg zeigen

Kolosser: Der Friede, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! Als Glieder eines Leibes seid ihr dazu berufen, miteinander in diesem Frieden zu leben. Und seid voll Dankbarkeit ´gegenüber Gott`! Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten. Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg; tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`. Singt Psalmen, Lobgesänge und von Gottes Geist eingegebene Lieder; singt sie dankbar und aus tiefstem Herzen zur Ehre Gottes. Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.  Kolosser 3, 15-17

Mit uns, dem Vater und dem Sohn verbunden

Kolosser: Wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid – mehr noch: dass ihr zusammen mit uns erlebt, was es heißt, mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden zu seinWir schreiben euch diesen Brief, damit wir alle, ihr und wir, die Freude, die Gott uns schenkt, in ihrer ganzen Fülle erleben. 1. Johannes 1, 3-4

Wir sind füreinander verantwortlich

Kolosser: Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun. Hebräer 10,24

Gelebtes verbunden sein

Was Gott euch geschenkt hat

Kolosser: Ihr habt der Botschaft, die euch verkündet wurde, Glauben geschenkt und habt euch Jesus Christus als dem Herrn unterstellt. Darum richtet nun euer ganzes Verhalten an ihm aus! Seid in ihm verwurzelt, baut euer Leben auf ihm auf. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm nicht genug danken! Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen, und nicht um Christus. Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt. Und ihr habt an dieser Fülle teil, weil ihr mit Christus verbunden seid mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.  Kolosser 2, 6-10

Kolosser: Kleiderwechsel 

Ihr habt doch das alte Gewand ausgezogen, den alten Menschen mit seinen Verhaltensweisen und habt das neue Gewand angezogen den neuen, von Gott erschaffenen Menschen, der fortwährend erneuert wird, damit ihr ´Gott` immer besser kennen lernt und seinem Bild ähnlich werdet. Kolosser 3, 9-10

Ein Lebendiger Brief und Vorbild

Das ewige Leben ist uns erschienen

Johannes: Von allem Anfang an war es da; wir haben es gehört und mit eigenen Augen gesehen, wir haben es angeschaut und mit unseren Händen berührt – das Wort des Lebens.

Ja, das Leben ist erschienen; das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist. Und warum verkünden wir euch das, was wir gesehen und gehört haben? Johannes 1, 1-3

Das Reden des Vaters erlebt

Johannes: Denn wir haben uns nicht etwa auf klug ausgedachte Geschichten gestützt, als wir euch ankündigten, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommen und seine Macht offenbaren wird. Nein, wir haben seine majestätische Größe mit eigenen Augen gesehen. ´Wir waren` nämlich ´dabei,` als er von Gott, dem Vater, geehrt wurde und in himmlischem Glanz erschien; ´wir waren dabei,` als die Stimme der höchsten Majestät zu ihm sprach und Folgendes verkündete:  »Dies ist mein geliebter Sohn; an ihm habe ich Freude.« Wir selbst haben die Stimme gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren – diese Stimme, die vom Himmel kam. 2. Petrus 1, 16-18

Wie es dem Evangelium entspricht

Römer: Über euch jedoch kann ich mich nur freuen, denn es ist allen bekannt, dass ihr so lebt, wie es dem Evangelium entspricht. Und ich möchte, dass ihr auch weiterhin mit Weisheit erfüllt und dadurch zum Guten befähigt seid und dass ihr euch vom Bösen nicht beeinflussen lasst. Römer 16,19

Ihr seid unser Empfehlungsbrief

Korinther: Ihr selbst seid unser Empfehlungsbrief, geschrieben in unsere Herzen, ein Brief, der allen Menschen zugänglich ist und den alle lesen können. Ja, es ist offensichtlich, dass ihr ein Brief seid, den Christus selbst verfasst hat und der durch unseren Dienst zustande gekommen ist. Er ist nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, und die Tafeln, auf denen er steht, sind nicht aus Stein, sondern aus Fleisch und Blut; es sind die Herzen von Menschen.  2. Korinther 3, 2-3

Ihr erfahrt die Kraft des Wortes

Thessalonicher: Im Übrigen danken wir Gott immer wieder dafür, dass ihr die Botschaft, die wir euch in seinem Auftrag verkündeten, als das aufgenommen habt, was sie tatsächlich ist – das Wort Gottes und nicht eine Lehre von Menschen. Und seit ihr glaubt, erfahrt ihr die Kraft dieses Wortes in eurem eigenen Leben.  1. Thessalonicher 2,13

Vorbild für Standhaftigkeit

Thessalonicher: Immer, ´wenn wir für euch beten,` müssen wir Gott für euch danken, liebe Geschwister. Wir können gar nicht anders, denn euer Glaube wächst und wird immer stärker, und die Liebe jedes Einzelnen von euch zu allen anderen nimmt ständig zu. Deshalb stellen wir euch auch voll Freude und Stolz den anderen Gemeinden Gottes als Vorbild hin und rühmen eure Standhaftigkeit und euren Glauben in allen Verfolgungen und Nöten, denen ihr ausgesetzt seid.  2. Thessalonicher 1, 3-4

Bei euch Wirklichkeit geworden ist 

Johannes: Und doch ist das, was ich euch schreibe, auch ein neues Gebot – neu, weil das, was es fordert, von Jesus Christus erfüllt wurde und auch bei euch Wirklichkeit geworden ist. Ja, die Finsternis vergeht, und das wahre Licht hat schon zu leuchten begonnen.  1. Johannes 2,8

Nehmt die zum Vorbild, die unbeirrt und voll Vertrauen warteten

Hebräer: Es ist deshalb unser dringender Wunsch für jeden von euch, dass ihr bis zuletzt denselben Eifer an den Tag legt, damit sich die Hoffnung, die Gott euch gab, voll und ganz erfüllt. Werdet also nicht gleichgültig, sondern nehmt euch die zum Vorbild, die unbeirrt und voll Vertrauen auf das ihnen zugesagte Erbe warteten und die es daher auch in Empfang nehmen werden.   Hebräer 6, 11-12

4 Dank und Anerkennung

Dank, Bestätigung und gegenseitige Anerkennung der Apostel und Gemeinden.

Dank und sichtbarer Glaube

Über euch jedoch kann ich mich nur freuen, denn es ist allen bekannt, dass ihr so lebt, wie es dem Evangelium entspricht. Und ich möchte, dass ihr auch weiterhin mit Weisheit erfüllt und dadurch zum Guten befähigt seid und dass ihr euch vom Bösen nicht beeinflussen lasst. Römer 16,19

Dank und Bestätigung

Epheser: Hinzu kommt, dass ich gehört habe, wie ´beständig` euer Glaube an den Herrn Jesus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Wegen all dem kann ich nicht anders, als Gott immer wieder für euch zu danken. Jedes Mal, wenn ich bete, denke ich auch an euch. ´Ich bete darum,` dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater, dem alle ´Macht und` Herrlichkeit gehört, euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung gibt, damit ihr ihn immer besser kennen lernt. Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören, und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden, am Werk ist. Epheser 1,15-19

Dank und Zuversicht

Korinther: Jedes Mal, wenn ich für euch bete, danke ich meinem Gott für die Gnade, die er euch durch Jesus Christus geschenkt hat. Durch ihn hat er euch in jeder Hinsicht reich gemacht, reich an ´geistgewirkten` Worten und reich an ´geistlicher` Erkenntnis. Er hat die Botschaft von Christus, die wir euch gebracht haben, in eurer Mitte so nachhaltig bekräftigt, dass euch nicht eine von den Gaben fehlt, die er in seiner Gnade schenkt. Nun wartet ihr sehnsüchtig darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, ´in seiner ganzen Herrlichkeit` erscheint. Gott wird euch die Kraft geben, ´im Glauben` festzubleiben, bis das Ziel erreicht ist, damit an jenem ´großen` Tag, dem Tag unseres Herrn Jesus Christus, keine Anklage gegen euch erhoben werden kann.  Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein. 1. Korinther 1, 4-9

Dank. Lebendiger Glaube

Kolosser: Jedes Mal, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, für euch. Denn wir haben gehört, wie lebendig euer Glaube an Jesus Christus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Angespornt werdet ihr dabei von der Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für euch bereithält. Davon habt ihr ja von Anfang an gehört seit damals, als die Botschaft der Wahrheit, das Evangelium, zu euch gekommen ist. Und genauso, wie diese Botschaft überall in der Welt Früchte trägt und sich immer weiter ausbreitet, genauso tut sie das auch bei euch seit dem Tag, an dem euch Gottes Gnade zum ersten Mal verkündet wurde und ihr erkannt habt, was diese Botschaft bedeutet. Kolosser 1, 3-6

Dank für Glaube und Zeugnis

Thessalonicher: Es vergeht kein Tag, an dem wir Gott nicht für euch alle danken. Jedes Mal, wenn wir im Gebet vor ihm, unserem Vater, für euch einstehen, erinnern wir uns daran, wie entschieden ihr euren Glauben in die Tat umsetzt, zu welch unermüdlichem Einsatz ihr aus Liebe bereit seid und wie standhaft euch die Hoffnung macht, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt. Ja, Geschwister, ihr seid von Gott geliebt; wir wissen, dass er euch erwählt hat. Das wurde schon damals deutlich, als wir euch das Evangelium verkündeten: Gott redete nicht nur durch unsere Worte zu euch, sondern auch durch das machtvolle Wirken des Heiligen Geistes und durch die große Zuversicht, die uns erfüllte, sowie überhaupt durch unser ganzes Verhalten euch gegenüber, das euch zeigte, dass es uns um euch ging und nicht um uns selbst. Und ihr habt das Evangelium auch wirklich angenommen, obwohl ihr schweren Anfeindungen ausgesetzt wart, und habt diese mit einer Freude ertragen, wie nur der Heilige Geist sie schenken kann. Damit seid ihr unserem Beispiel und dem Beispiel des Herrn gefolgt und seid selbst zu einem Vorbild für alle Gläubigen in ´den Provinzen` Mazedonien und Achaia geworden. Ja, von eurer Gemeinde aus hat sich die Botschaft des Herrn in ganz Mazedonien und Achaia verbreitet, und nicht nur dort: Es gibt inzwischen kaum noch einen Ort, wo man nicht von eurem Glauben an Gott gehört hätte. Wir brauchen gar nichts mehr darüber zu sagen; überall redet man davon, was für eine Wirkung unser Besuch bei euch gehabt hat. Die Leute erzählen, wie ihr euch von den Götzen abgewandt und dem lebendigen und wahren Gott zugewandt habt, um ihm zu dienen und auf seinen Sohn zu warten, der vom Himmel zurückkommen wird, auf Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns vor dem kommenden Gericht rettet.  1. Thessalonicher 1, 1-10

Unsere Hoffnung, Freude und Stolz

Thessalonicher: Wer ist denn unsere Hoffnung und unsere Freude? Wer ist der Siegeskranz, auf den wir stolz sein können, wenn Jesus, unser Herr, wiederkommt und wir vor ihm stehen werden? Seid nicht gerade ihr es? Ja, ihr seid unser Stolz und unsere Freude! 1. Thessalonicher 2, 19-20

Dank und Zuversicht

Philipper: Jedes Mal, wenn ich ´im Gebet` an euch denke, danke ich meinem Gott für euch alle. Ja, ich bete ständig für euch, und ich tue es mit großer Freude, weil ihr euch, ´seit ihr an Christus glaubt,` für das Evangelium eingesetzt habt vom ersten Tag an bis heute. Ich bin überzeugt, dass der, der etwas so Gutes in eurem Leben angefangen hat, dieses Werk auch weiterführen und bis zu jenem großen Tag zum Abschluss bringen wird, an dem Jesus Christus wiederkommt. ´Geschwister,` ich habe euch so ins Herz geschlossen, dass es mehr als selbstverständlich für mich ist, mit solcher Zuversicht an euch alle zu denken. Denn ob ich nun inhaftiert bin oder ob ich für das Evangelium eintrete und seine Wahrheit bekräftige, immer beteiligt ihr alle euch an dem Auftrag, den Gott mir gegeben hat, und habt damit auch Anteil an der Gnade, die er mich erfahren lässt. Philipper 1, 3-7

5 Das Erarbeitete nicht verlieren

Johannes schreibt: Gebt auf euch Acht, damit ihr das, was wir miteinander erarbeitet haben, nicht wieder verliert.[1] Ein Rat, der mich stark beschäftigt.

Die vorangegangenen Zusammenstellungen enthalten ermutigende Berichte der Apostel über und mit dem Leben der Gemeinden. Mit Gott verbunden und von ihm befähigt, über Dank und gegenseitige Anerkennung. Doch dabei auch die wiederholten Aufforderungen der Apostel standzuhalten, das Erarbeitete nicht zu verlieren, sich nicht irreleiten und verführen zu lassen. Wir befinden uns in einem ständigen Prozess von wachen, umkehren und standhaft bleiben, das bedeutet resilient zu leben. In diesem Prozess geht es um unser miteinander des Wahrnehmens und Trainierens. Dieses Miteinander ist die Perspektive des gemeinsamen Erlebens und Reifens. Hier noch eine zweiteilige Zusammenstellung für das Trainingsprogramm.

Wachen, umkehren und standhaft bleiben

Achtgeben

Warum schreibe ich euch das? Nun, in dieser Welt verbreiten jetzt zahlreiche Verführer ihre falschen Lehren. Sie bekennen sich nicht zu Jesus Christus als zu dem, der als ein Mensch von Fleisch und Blut zu uns gekommen ist, und wer das leugnet, ist der Verführer schlechthin; er ist der Antichrist. Gebt auf euch Acht, damit ihr das, was wir miteinander erarbeitet haben, nicht wieder verliert, sondern damit ihr ´zur gegebenen Zeit` den vollen Lohn bekommt. 2. Johannes 7-8

Nicht durcheinanderbringen lassen

Lasst euch nicht so schnell durcheinanderbringen oder gar in Angst und Schrecken versetzen durch die Behauptung, der Tag des Herrn habe schon begonnen – ganz gleich, ob diese Behauptung sich auf eine vermeintliche Eingebung des Heiligen Geistes stützt oder auf eine fälschlich uns zugeschriebene mündliche Äußerung oder auf einen Brief, der angeblich von uns stammt. 2. Thessalonicher 2, 1-4

Nicht abbringen lassen

Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm nicht genug danken! Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen, und nicht um Christus. Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt. Und ihr habt an dieser Fülle teil, weil ihr mit Christus verbunden seid mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.  Kolosser 2, 7-10

Verführung

Doch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du lässt diese Isebel, die behauptet, eine Prophetin zu sein, ungehindert gewähren. Und dabei verführt sie mit ihrer Lehre meine Diener zu sexueller Zügellosigkeit und zum Essen von Opferfleisch, das den Götzen geweiht wurde. Offenbarung 2,20

Aufwachen

Wach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch stirbt. Denn ich musste feststellen, dass das, was du tust, nicht vor meinem Gott bestehen kann. Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium aufnahmst und auf seine Botschaft hörtest? Richte dich wieder nach ´meinem Wort` und kehre um! Wenn du jedoch weiterhin schläfst, werde ich dich wie ein Dieb überraschen und zu einem Zeitpunkt kommen, an dem du nicht mit mir rechnest. Offenbarung 3, 2-3

Umkehren

Doch einen Vorwurf kann ich dir nicht ersparen: Du duldest in deiner Mitte Anhänger der Lehre Bileams. Bileam hatte Balak den Rat gegeben, die Israeliten zum Essen von Opferfleisch, das den Götzen geweiht war, und zu sexueller Zügellosigkeit zu verführen und sie dadurch zu Fall zu bringen. Doch auch bei dir gibt es Leute wie Bileam: Es sind Anhänger der Lehre der Nikolaiten. Darum ´sage ich dir`: Kehre um! Wenn du nicht umkehrst, werde ich nicht zögern, mich gegen dich zu wenden und mit dem Schwert, das aus meinem Mund kommt, gegen diese Leute Krieg zu führen. Offenbarung. 2, 14-16

Standhaft

Liebe Geschwister, bleibt standhaft und haltet an den Lehren fest, die wir an euch weitergegeben und in denen wir euch unterrichtet haben, sei es mündlich oder brieflich.  2. Thessalonicher 2,15

Miteinander wahrnehmen und trainieren

Füreinander verantwortlich

Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun. Hebräer 10,24

Gegenseitig ermutigen

Ich sehne mich danach, euch persönlich kennen zu lernen und euch etwas von dem, was Gottes Geist mir geschenkt hat, weiterzugeben, damit ihr ´in eurem Glauben` gestärkt werdet, besser gesagt: damit wir, wenn ich bei euch bin, durch unseren Glauben gegenseitig ermutigt werden, ich durch euch und ihr durch mich. Römer 1, 11-12

Einander den Weg zeigen

Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten. Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg;  tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`. Singt Psalmen, Lobgesänge und von Gottes Geist eingegebene Lieder; singt sie dankbar und aus tiefstem Herzen zur Ehre Gottes. Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.  Kolosser 3,16-17

Wenig Interesse

Darüber haben wir noch viel zu sagen; allerdings wird es schwierig sein, euch diese Dinge zu erklären, weil ihr in letzter Zeit so wenig Interesse daran zeigt; es ist geradezu, als wärt ihr schwerhörig geworden. Hebräer 5,11

Denken und wollen ausrichten

Der Herr aber helfe euch, euer Denken und Wollen ganz an Gottes Liebe auszurichten,

und mache euch standhaft, wie er selbst, Christus, standhaft war. 2. Thessalonicher 2,5

Und noch etwas, Geschwister: Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge, die wahr und achtenswert, gerecht, rein und unanstößig sind und allgemeine Zustimmung verdienen; beschäftigt euch mit dem, was vorbildlich ist und zu Recht gelobt wird. Philipper 4,8

Wie am Anfang

Doch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du liebst mich nicht mehr so wie am Anfang. Erinnerst du dich nicht, wie es damals war? Wie weit hast du dich davon entfernt! Kehr um und handle wieder so wie am Anfang! Wenn du nicht umkehrst, werde ich mich gegen dich wenden und deinen Leuchter von seinem Platz stoßen. Offenbarung 2, 4-5

Entschieden

Das alles macht deutlich, dass wir uns nicht entschieden genug an die Botschaft halten können, die wir gehört haben, weil wir sonst in der Gefahr sind, vom Weg abzukommen. Hebräer 2,1

Urteilsfähig sein

Eigentlich müsstet ihr längst in der Lage sein, andere zu unterrichten; stattdessen braucht ihr selbst wieder jemand, der euch die grundlegenden Wahrheiten der Botschaft Gottes lehrt. Ihr habt sozusagen wieder Milch nötig statt fester Nahrung. Wer nur Milch verträgt, ist ein Kind und hat noch nicht die nötige Erfahrung, um sein Leben so zu gestalten, wie es nach Gottes Wort richtig ist. Feste Nahrung hingegen ist für Erwachsene, für reife Menschen also, deren Urteilsfähigkeit aufgrund ihrer Erfahrung so geschult ist, dass sie imstande sind, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.  Hebräer 5, 12-14

Urteilen: unangemessen und angemessen

Ein Mensch, der Gottes Geist nicht hat, lehnt ab, was von Gottes Geist kommt; er hält es für Unsinn und ist nicht in der Lage, es zu verstehen, weil ihm ohne den Geist Gottes das nötige Urteilsvermögen fehlt. Wer hingegen den Geist Gottes hat, ist imstande, über alle diese Dinge ´angemessen` zu urteilen, während er selbst von niemand, ´der Gottes Geist nicht hat, zutreffend` beurteilt werden kann. Es heißt ja in der Schrift:    »Wer hat jemals die Gedanken des Herrn ergründet? Wer wäre je imstande, ihn zu belehren?« Wir jedoch haben den Geist Christi bekommen, sodass uns seine Gedanken nicht verborgen sind. 1. Korinther 2, 14-16

Auf die Probe stellen, um zu erkennen

Stellt euch selbst auf die Probe, um zu sehen, ob ihr im Glauben ´gefestigt` seid; prüft, ob ihr bewährt seid! Eigentlich müsst ihr doch erkennen, dass Jesus Christus in eurer Mitte ist, oder nicht? Andernfalls hättet ihr ja die Probe nicht bestanden! Wenn ihr sie aber besteht, dann – so hoffe ich – werdet ihr auch erkennen, dass wir ´ebenfalls` nicht unbewährt sind. 2. Korinther 13, 5-6

Miteinander im Kampf zu bestehen!

Wir sind also von einer großen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben möglich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen.

Deshalb wollen auch wir wie Läufer bei einem Wettkampf mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt.  Hebräer 12,1

Das Gute in seiner Macht zur Vollendung bringen

Weil wir das alles vor Augen haben, hören wir nicht auf, für euch zu beten. Wir bitten unseren Gott, der euch zum Glauben gerufen hat, dass er euch hilft, ein Leben zu führen, das dieses Rufes würdig ist, und dass er in seiner Macht alles Gute, das ihr vorhabt, zustande kommen lässt und alles, was ihr auf der Grundlage des Glaubens tut, zur Vollendung bringt. Dann wird der Name unseres Herrn Jesus für all das geehrt werden, was durch ihn in eurem Leben geschehen ist, und weil ihr mit ihm verbunden seid, werdet auf diese Weise auch ihr geehrt werden. Das alles verdanken wir der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.  2. Thessalonicher 1, 11-12


[1] Gebt acht 2. Johannes 7-11

Bibeltexte NGÜ mit freundlicher Genehmigung der Genfer Bibelgesellschaft https://bibelgesellschaft.com/de

Bild: Privat Carluca Ebeling

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