Geopolitische Entwicklungen 2023

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Summary

Im letzten Monitoring Beitrag haben wir die Frage gestellt, In was für einer Zeiten wende leben wir?   https://ttc-cornerstone.org/in-was-fuer-einer-zeitenwende-leben-wir/  Dazu erfolgt ein Überblick auf 8 Bereiche. Zwischenergebnis: Wir befinden uns am Beginn einer Zeitenwende. Einer Zeit, in der viele Ereignisse eine kumulative Wirkung haben und dies bei Höchstgeschwindigkeit.

Diese Entwicklung setzt sich fort. Der Krieg in der Ukraine wird auch nach mehr als 200 Tagen trotz hoher „Verluste“ mit hohem Einsatz weiter geführt. Ein Ende ist noch immer nicht abzusehen. Auch andere Konflikte werden weiter gewaltsam „gelöst“. Ein neuer Krieg kommt hinzu! Nach dem Angriff der Hamas auf Israel befindet sich auch Israel im Kriegszustand. Wie kann dieser Konflikt gelöst werden? Wie eine Ausweitung verhindert werden?

In diesem Blogbeitrag beschäftigen uns die geopolitischen Entwicklungen im Blick auf die beiden Kriege und die weitere Destabilisierung durch die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung der politischen Ziele. Perspektive und Zuversicht ist der 4. Teil dieses Beitrags.

1 Immer wieder falsche Annahmen

Immer wieder führen falsche Annahmen in Wirtschaft und Politik  zu unerwarteten Reaktionen und Handlungen, bis hin zum Krieg, wirtschaftlich und auch militärisch.

Es kommt zur Veränderung bisheriger Einsichten und zur Auflösung bestehender Ordnungen. Die Entwicklungen erfolgen weltweit in hoher Geschwindigkeit. Siehe auch Blogbeiträge Monitoring https://ttc-cornerstone.org/monitoring/

Krieg in der Ukraine und in Nahost

Auch nach anderthalb Jahren wird der Krieg in der Ukraine in voller Härte weiter geführt. Der russische Angriffskrieg fordert die Ukraine zu grossen Opfern heraus. Es ist ein Überlebenskampf! Die Ukraine ist dabei in hohem Masse von Waffen- und Munitions-lieferungen der westlichen Staaten abhängig.

Russland hat seine Ziele trotz hoher menschlicher und materieller Verluste im Kriegsgebiet nicht verändert. Es schickt weitere Soldaten ins Kriegsgebiet und versucht fehlende Waffen aus anderen Ländern zu beschaffen. Dabei spielen selbst Länder wie Iran und Nordkorea eine Rolle. Wie dieser Krieg beendet werden kann, ist eine unbeantwortete Frage, ein Rätsel!

Nahost ist schon über lange Zeit ein Pulverfass, in dem die Palästinenser für Israel eine beständige Herausforderung sind. Dies betrifft insbesondere den Gaza Streifen unter Führung der Hamas, die von Israel und vielen Ländern als Terrororganisation eingestuft wird. Der gegenseitige Raketenbeschuss ist seit Jahren Teil der Auseinandersetzungen. Doch am 07. Oktober 2023 konnte die Hamas den Grenzzaun nach Israel überwinden, in israelisches Gebiet eindringen, über tausend Israelis töten, darunter Kinder, jugendliche und Frauen und etwa 200 Personen entführen. Ein grausames Erlebnis!

Wie konnte es passieren, dass die Hamas so unterschätzt wurde? Von Israel und auch anderen Geheimdiensten, wie dem US Geheimdienst? Fragen, die noch lange beschäftigen werden. Zunächst gilt es, die volle Verteidigungsfähigkeit wieder herzustellen und Spaltungen innerhalb Israels zu überwinden.

Die kumulative Wirkung beider Kriege

Über die kumulativen Auswirkungen von Ereignissen in unserer vernetzten Welt haben wir bereits im letzten Blogbeitrag gesprochen. Auch das zeitliche Zusammentreffen beider Kriege macht dies sehr deutlich.

Die Reaktionen auf beide Kriege verstärkt die Freund-Feindbilder weltweit. Eine besondere Herausforderung für Israel, aber auch für uns in Europa und Nahost. In einigen Ländern reicht das Feindbild bis zur völligen Zerstörung Israels.

Beide Kriege haben unmittelbare Auswirkungen auf die geopolitischen Auseinander-setzungen. Wir werden immer mehr zu Betroffenen dieser Entwicklungen. Wie schaffen wir es im Westen, insbesondere auch in Deutschland mit seinen besonderen Verpflichtungen gegenüber Israel? Bundeskanzler Scholz hat die Staatsräson und den Beistand gegenüber Israel bei seinem Besuch in Israel am 17. Oktober 2023 nochmals betont.

2 Gewaltbereite Regierungen

Innerhalb weniger Jahre hat sich die geopolitische Lage wesentlich verändert. Wo führen diese Entwicklungen hin? „Wir wissen es nicht genau“, ist eine der ehrlichen Antworten. Wir sollten wachsam sein, um weniger überrascht zu werden wenn wir eine Ausweitung von Gewaltanwendung sehen. Zunächst ein Blick auf drei grosse Länder.

China

In China stimmt der Volkskongress formell über wichtige Fragen ab. Massgebend sind jedoch „Xi`s Gedanken“, sie werden überall als verbindlich gelehrt. Auf sie muss alles ausgerichtet werden. Das betrifft z. B. auch die Christen in China. Mit der „Sinisierung“ soll auch die Bibel und die christliche Lehre auf Xi`s Gedanken und die Unterordnung unter die kommunistische Partei Chinas erreicht werden.

Russland

Putins Gewaltherrschaft zeigt sich innen und aussen. Er regiert Russland mit harter Hand. Äußerungen gegen das Regime haben Isolation und Gefängnis zur Folge. Nach aussen setzt das Militär auf kriegerische Handlungen. Zunächst in Einzelaktionen, seit Februar 2022 mit einem Angriffskrieg auf die Ukraine.

Indien

Indien ist Demokratie mit eigenem Verständnis. Die Mehrheit der Hindupartei setzt ihre Vorstellungen gegenüber Minderheiten gewaltsam durch. Indisch ist wer Hindu ist, als Hindu lebt. Die Folge ist, dass Moslems, Christen und andere Minderheiten in einigen Landesteilen verfolgt werden und die staatlichen Institutionen ihnen nicht den ihnen gesetzlich zustehenden Schutz gewähren.

Militärregierungen

Wir sehen auch, wie immer mehr Länder durch das Militär regiert werden. Sei es direkt oder dadurch, dass die Regierung von der Militärführung abhängig ist. In Afrika hat die Zahl der Militärregierungen weiter stark zugenommen.

Islamisch ausgerichtete Regierungen

Der arabische Frühling war der Versuch zu mehr Freiheit in islamischen Ländern. Dieser Versuch scheiterte, er wurde mit Gewalt beantwortet.

Länderübersicht Weltverfolgungsindex 2023

Würde man die Länder mit gewaltbereiten Regierungen einzeln aufführen, wäre die Liste sehr lang. Der Weltverfolgungsindex 2023 von Open Doors https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex gibt eine gute Länderübersicht über die Verfolgung von Christen und damit über Länder, in denen Gewalt zur Anwendung kommt. Insgesamt lebt mehr als die Hälfte aller Menschen in Ländern, in denen Gewalt stattfindet.

3 Unterschiedliche Interessen

Zuspitzung und Polarisierung

In den zurückliegenden Dekaden konnten viele Konflikte in der Staatengemeinschaft über die Diplomatie und Interessenausgleich gemindert und teilweise auch behoben werden. Damit sind wir in den westlichen Ländern relativ gut gefahren.

Doch statt einen Interessenausgleich zu suchen, erfolgt eine Zuspitzung der eigenen Interessen. Ausser wortreicher Erklärungen ist von der früheren Diplomatie nicht mehr viel geblieben. Man trifft sich an Konferenzen und zu Gesprächen, vielfach um die unterschiedlichen Auffassungen und Ziele deutlich auszusprechen. Dabei gewarnt, sich nicht in die Angelegenheiten eines anderen einzumischen. Dabei ist oft auch die Androhung militärischer Gewalt Teil der Botschaft.

Systemischer Kampf in der Weltpolitik

China und die USA sind führend in diesem Vorgehen. Was ist der Grund für dieses Vorgehen? Beide Weltmächte sehen sich als Rivalen in der Gestaltung der Weltordnung im globalen, digitalen Zeitalter. Vergessen ist die Zeit der gegenseitigen Öffnung, der Zeit des Wandels durch Handel. Ein wesentlicher Grund dafür ist die veränderte chinesische Politik unter Xi als Vorsitzender der KPC und Präsident. Xi will unbedingt die aus seiner Sicht bestehende westliche Vorherrschaft unter Führung der USA überwinden. Für die weltweite Verbreitung der Sicht Chinas investiert China diplomatisch und wirtschaftlich sehr viel. Beispiel: Projekt neue Seidenstrasse.

Nachdem die USA diese Entwicklungen erkannt haben, sehen sie China als Rivalen, der die lange bestehende westliche Weltordnung zu Gunsten Chinas und des globalen Südens verändern will. In diesem Zusammenhang sind die Gedanken Xi´s und der zwei Kreise Strategie von Bedeutung. Die USA wollen diese Entwicklung unbedingt verhindern und sind bereit, dafür viel zu investieren, auch wirtschaftlich.

Wie sehen das andern Länder? Sehr unterschiedlich. Doch die Anzahl der Länder die der Sicht Chinas folgen nimmt zu. Immer mehr Länder des globalen Südens sehen darin eine Möglichkeit, sich von westlicher Vorherrschaft zu befreien. Es ist somit auch ein Kampf um Mehrheiten in der Geopolitik.

Das Gewicht des Globalen Südens

Entwicklungs- und Schwellenländer sind die wirtschaftlich am meisten abhängigen Länder. Sie werden auch als die Länder des Globalen Südens bezeichnet. Für viele von ihnen ist die China Initiative eine Möglichkeit, sich mehr Aufmerksamkeit und Gewicht zu verschaffen. Ein Beispiel ist der Zusammenschluss der sogenannten BRICS-Staaten. Ein Bündnis, das 2009 von Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika gegründet wurde. Mit Chinas neuer Führungsrolle und der Aufnahme von Argentinien, Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten bekommt dieses Bündnis mehr Gewicht. Es ist auch ein Bündnis, unabhängiger vom Westen zu werden, auch um westliche Sanktionen zu umgehen. Russland kann auf diesem Weg einen Teil der westlichen Sanktionen umgehen.  Offensichtlich gewinnt BRICS an Bedeutung. Erstaunlich ist, dass der Iran und Saudi-Arabien neu gleichzeitig aufgenommen werden. Es zeigt etwas von dem Selbstbewusstsein dieser Länder.

Veränderte und wechselnde Mehrheiten

In den letzten Jahren haben sich die Gewichte in vielerlei Hinsicht verschoben. Neben den USA ist China zu einer neuen Weltmacht herangewachsen. Die USA nehmen diese Entwicklung offensichtlich auch ernst, indem sie China als systemischen Rivalen ansehen. Es wird auch immer schwieriger, Mehrheiten für das Vorgehen des Westens zu organisieren.

Das zunehmende Selbstbewusstsein und Gewicht des Globalen Südens wird zunehmend zu einer Herausforderung der USA und der westlichen Länder.

Besonders herausfordernd sind die wechselnden Mehrheiten. Viele Länder des Globalen Südens sind in ihrem Vorgehen nicht mehr berechenbar. Auch wenn sie in vielen Überlegungen der Sicht Chinas zustimmen, möchten sie die Beziehungen zu den westlichen Ländern unter anderen Vorzeichen aufrecht erhalten, was auch für China zutrifft.

Je nach Situation ist man einmal Gegner und ein anderes Mal Partner. Dies war im Einzelfall auch schon früher so, wird aber bei den heutigen Polarisierungen und zunehmenden Konflikten immer schwieriger.

Fazit

Wir befinden uns in einer fortschreitenden Phase der Zeitenwende. Keiner kann sagen, wie stabil wir bleiben und wie die Veränderungen global und in den europäischen Ländern aussehen werden. Viel wird auch davon abhängen, ob die beiden Kriege bald beendet werden können oder ob sich ein Flächenbrand entwickelt. Wir sollten auf beides vorbereitet sein:

  • Mehr in der Realität, als in vergangenen Vorstellungen leben
  • Wachsam sein, Einsichten für Veränderungen gewinnen
  • Bequemlichkeit überwinden und uns auf das Wesentliche konzentrieren.
  • Aufeinander hören und einander ermutigen

4 Perspektive und Zuversicht der Überwinder

Zeiten der Erschütterung, des Umbruchs

Was beschäftigt dich bei dem Blick auf die geopolitischen Entwicklungen? In einer Zeit, in der Gewaltbereitschaft und Kriege zunehmen? In einer Zeit, in der sich auch in Westeuropa Veränderungen abzeichnen, in der es neben der Friedensbereitschaft auch die Verteidigungsfähigkeit gegenüber Angreifern braucht, um weiter in Freiheit leben zu können?

Mit dem Ukrainekrieg und dem brutalen Kampf der Hamas und ihrer Unterstützer gegen Israel werden wir Teil dieser Konflikte. Wir sehen auch, dass in den europäischen Ländern Menschen leben, die israelfeindlich gesinnt sind und den Kampf gegen Israel unterstützen und dies auch öffentlich kundtun. Wie gehen wir damit um?

Wir sehen, die weltweiten Entwicklungen betreffen uns mehr als gedacht. Wir brauchen eine Sicht, wie wir mit diesen Entwicklungen umgehen, wie wir uns ermutigen können.

Wir können viel von unseren Geschwistern lernen, die unter Gewaltherrschaft leben und deren Zuversicht sich auf JESUS CHRISTUS gründet. Auch wir können in den Berichten des Neuen Testaments Perspektive und Zuversicht finden.

Christsein im 1. Jahrhundert

Die Ereignisse weltweit machen deutlich, dass wir in einer Zeitenwende leben, in der Unterdrückung, Destabilisierung und Gewalt zunehmen. Doch wir sind nicht die ersten, die in solchen Zeiten leben. Als CornerStone Team beschäftigt uns seit einiger Zeit immer wieder das Christsein im 1. Jahrhundert. Da gibt es viele Parallelen. Wohlstand und Gewalt waren in Ländern des Römischen Reichs nahe beieinander. Israel war, wie wir wissen, Teil dieses Römischen Reichs. Es ist das Reich, in dem JESUS auf diese Welt kam, in dem er aufwuchs und wirkte. In dem die Apostel lebten und wirkten. In dem im 1. Jahrhundert viele Gemeinden entstanden (s. Apostelgeschichte und Briefe des NT). Woher kommt die Perspektive, die Zuversicht und der Glaube für dieses Leben, dieses Zeugnis?

Die göttliche Perspektive und Zusage

Es war das Jahrhundert, wie JESUS es in seinen Reden beschrieben hat, die Ausbreitung des Reiches Gottes trotz Verfolgung und Gewalt. Weit über Israel hinaus, bis an das Ende der Erde. Am Ende des Jahrhunderts (etwa im Jahr 95) spricht JESUS nochmals sehr eindrücklich zu uns (Offenbarung 1 – 3).

Bevor Jesus die Briefe an 7 die Gemeinden durch Johannes schreiben lässt, hebt JESUS hervor, wer da spricht und in welchem Auftrag er spricht:

In diesem Buch enthüllt Jesus Christus, was ihm von Gott über die Zukunft gezeigt worden ist. Gott hatte ihm den Auftrag gegeben, seine Diener wissen zu lassen, was kommen muss und schon bald geschehen wird. Deshalb sandte Jesus seinen Engel zu seinem Diener Johannes mit der Anweisung, ihn die zukünftigen Dinge sehen zu lassen. Denn was hier angekündigt ist, wird sich bald erfüllen. Off. 1,1-2

»Ich bin das A und das O, ´der Ursprung und das Ziel aller Dinge`«,  Off. 1,8 

JESUS gibt uns eine wichtige Zusage zu dieser Botschaft:

Glücklich, wer dieses Buch liest und glücklich, wer diese prophetische Botschaft hört und sich danach richtet! Off. 1,3

Brief an 7 Gemeinden in Klein Asien

Nach dieser Vorstellung folgen die 7 Briefe an die 7 Gemeinden in Klein Asien. Klein Asien war mit seinen grossen und wohlhabenden Städten ein wichtiges Handelszentrum und ein Zentrum der Kaiserverehrung für die römischen Kaiser. Die Gemeinden standen vor enormen Herausforderungen, um in dieser wohlhabenden und gewaltbereiten Umgebung zu bestehen. Ein Umfeld, das uns nicht unbekannt ist. Offensichtlich ist es dem VATER und dem Sohn wichtig, die Gemeinden nochmals durch eine direkte Botschaft zu ermutigen und auf das Ziel auszurichten.

Prophetische Botschaften haben in der Bibel (im AT wie im NT) oft eine mehrfache Bedeutung, vor allem in der zeitlichen Abfolge. JESUS nimmt bei seinen Reden oft darauf Bezug, indem er darauf hinweist, was sich durch sein Kommen als der verheissene Messias erfüllt hat und was sich erst später erfüllen wird. Der erste Teil seiner Aussagen hatte sich am Ende des 1. Jahrhunderts bereits erfüllt. Mit dem Buch der Offenbarung erfolgt eine Fortsetzung der Reden JESUS für die unmittelbare Gegenwart, aber auch bis an das Ende dieser Zeit und damit auch für die Zeit in der wir leben.

Ausrichtung heute

Die Sendschreiben sind jeweils an eine Gemeinde gerichtet, sie beziehen sich auf eine konkrete Situation. Es werden aber auch Grundlinien sichtbar, die uns eine gute Ausrichtung

auf JESUS CHRISTUS, als CornerStone geben.

In den vorangegangen Blogbeiträgen Jesus: Seine Briefe an uns:

Teil 1 https://ttc-cornerstone.org/jesus-christus-briefe-an-uns/ und

Teil 2 https://ttc-cornerstone.org/cornerstone-paper-bibeltexte-sendschreiben-teil-2/

erfolgte thematische Zusammenstellung.  

Lasst uns wachsam auf die weiteren Entwicklungen schauen und uns durch die Ausrichtung auf JESUS CHRISTUS ermutigen, unseren Glauben stärken und miteinander überwinden, wie immer die Zeitenwende verläuft!

Bibeltexte: NGÜ mit freundlicher Genehmigung der Genfer Bibelgesellschaft

Bild: Shutterstock.com Yurchanka Siarhei

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