Ausrichten. Bauen. Übereinstimmen.
Kurzfassung
Da dieser Beitrag etwas umfangreicher ist, beginnen wir mit eine Kurzfassung zur schellen Orientierung. Der ganze Beitrag beginnt unter Präambel.
Einführung: Architecture Sicht
Worauf richten wir uns aus? Wofür und wie bauen wir? Womit stimmen wir überein?
Grundlage für alles ist der Plan Gottes! Der Plan vom Ursprung zum Ziel. Die Überein-stimmung von Vater, Sohn und Heiligem Geist und unsere Berufung zur Übereinstimmung mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Es ist der Auftrag zum gemeinsamen Bauen und Wohnen im Haus Gottes, jetzt und in Ewigkeit. Wir beginnen in der Zusammenfassung mit 1 Vom Ursprung zum Ziel denken. In 2 Gottes Architecture und Roadmap geht es um die Bauausführung und den Weg zum Ziel. Architecture ermöglicht eine gute Gesamtsicht und eine präzise Ausführungsplanung für gemeinsames Bauen und Wohnen. Wie soll das geschehen? Die Antwort finden wir mit 3 Neutestamentliches Gemeindeleben durch die Briefe im Neuen Testament.
Es besteht eine klare Ausgangsbasis. Gott hat sich für uns entschieden, geplant und den Weg bereitet, in dem er seinen Sohn und den Heiligen Geist gesandt hat. Jetzt ist es an uns. 4 Unsere Entscheidungen entscheiden die Zukunft. Mit wem stimmen wir überein? Lassen wir uns als lebendige Steine in das Haus Gottes einfügen und verbinden? Sind wir bereit, uns in Gemeinschaft mit Gott und miteinander zu verbinden, wie es uns die Neutestamentlichen Gemeinden vorgelebt haben? Sind wir bereit zu hören und zu bauen? Dazu 5 Unser Beitrag: Zusammenarbeit im Digitalen Workspace
1 Vom Ursprung zum Ziel
Gott ist der Ursprung und das Ziel. Eine Zusage, ein Rahmen, den er uns gesetzt hat, in dem wir uns bewegen und ausrichten können. Wir studieren dafür die göttlichen Aussagen und das Zeugnis der Apostel. Sie stärken uns in unsicheren Zeiten und machen uns sicher. Wir sind sicher: Das Sichtbare hat seinen Ursprung im Unsichtbaren und kommt aus dem Haus des Vaters, ist der Wille des Vaters für uns! Wir ehren den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist durch unser Vertrauen.
2 Gottes Architecture und Roadmap
Gott hat uns offenbart, wie Übereinstimmung im Haus des Vaters zur Planung und Ausführung besteht. Alles kommt wie geplant. Jesus, der Sohn Gottes führt den Willen des Vaters aus und lädt uns zur Teilhabe ein. Wir werden befähigt, am Haus Gottes, dem Leib Jesu Christi, zu bauen und den Willen des Vaters auszuführen. Aus den Worten Jesu wissen wir, was gebaut und wie gebaut werden soll. Die Worte Jesu und die Lehre der Apostel zeigen uns Zusammenhänge, Ursachen und Wirkungen auf, sie zeigen Gottes Architecture und Roadmap. Zu allem setzt GOTT die Zeiten. Jesus Christus hat uns die göttliche Roadmap, den Willen des Vaters bis zum Ziel, bis zur Vollendung offenbart und verheissen, dass die Überwinder das Ziel erreichen.
3 Neutestamentliches Gemeindeleben
Wie soll das geschehen? Die Antwort finden wir in den Briefen des Neuen Testamentes. Die Apostel bezeugen, führen die Gemeinden zur Entscheidung, zur Übereinstimmung mit Gottes Architecture und Roadmap. Paulus ist voller Dank und Anerkennung über die gelebte Übereinstimmung, die Standhaftigkeit und den Glauben der Gemeinden. Von Gott befähigt, ein lebendiger Brief zu sein. Die Worte Jesu Christi bestätigen sich in den Gemeinden.
Wir sollten die Briefe mehr in ihren Auswirkungen auf uns wirken lassen. Sie wie eine Case Stady studieren und uns fragen, wo und wie wir neu auf den Grund des NT zurückkommen, um das Wirken von Vater, Sohn und Heiligem Geist in gleicher Weise zu erleben!
4 Unsere Entscheidungen entschscheiden die Zukunft
Gott hat sich für uns entschieden. Wie entscheiden wir uns? Stimmen wir überein? Lassen wir uns als lebendige Steine in das Haus Gottes einfügen und verbinden? Sind wir bereit, mit Gott und miteinander verbunden zu sein, wie es uns die Neutestamentlichen Gemeinden vorgelebt haben? Sind wir bereit zu hören und zu bauen? Ohne eine klare Entscheidung brauchen wir nicht weiterzugehen. Jesus steht zu den Überwindern, nicht zu den „Lauen“, den Unentschiedenen.
Dieser Beitrag ist die Perspektive für eine begründete und gut gegründete Entscheidung. Eine Entscheidung zur Übereinstimmung mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist zum gemeinsamen Bauen und Wohnen, in dem zu leben, was uns bereitet ist. Die Bereitschaft zu gemeinsamer Verantwortung und Leadership! Die Frucht, die Auswirkungen sind uns sicher.
5 Unser Beitrag: Zusammenarbeit im digitalen Workplace
Gottes Architecture und Roadmap zu leben ist der Auftrag an die gesamte Gemeinde in all ihrer Vielfältigkeit. Unser Zusammensein findet hauptsächlich in Gebäuden von Gemeinden oder in öffentlichen Gebäuden statt. Hierfür werden viele Ressourcen eigesetzt. Im KI Zeitalter findet dazu ein starker Wettbewerb in der digitalen Kommunikation statt. Ob lokal oder digital, entscheidend ist, welche Inhalte wir aufnehmen, verarbeiten und kommunizieren. In Zusammenarbeit mit der SEA Schweizerische Evangelischen Allianz haben wir das Arbeitspapier KI und Kirche https://each.ch/aktuellethemen/ki-kirche/ erstellt.
Mit dem digitalen Workspace möchten wir einen Beitrag für Zusammenarbeit leisten. Für gemeinsame Entscheidungen und Zusammenarbeit am Haus Gottes braucht es keine neue Organisation, aber die gemeinsame Ausrichtung auf Jesus Christus, unseren Eckstein. Eine starke Resilienz, um im herausfordernden Wettbewerb unserer Zeit, unter dem Druck der «Mächtigen» reich Gottes zu bauen, zu bestehen. Dafür möchten wir zusammenarbeiten, uns ausrichten und zusammen leben.
Diese 5 Punkte sind eine kurze Zusammenfassung des nachfolgenden Working Papers, das wir dir zum Weiterdenken und zum Austausch empfehlen.
Präambel
Zwei unterschiedliche Reiche
Worauf richten wir uns aus? Wofür und wie bauen wir? Womit stimmen wir überein?
Es gibt viele unterschiedliche und sich widersprechende Antworten. Da steht auf der einen Seite der eigne Führungs- und Machtanspruch aus dem Reich dieser Welt, der sich immer wieder in Stellung bring und seine Macht ausübt.
Dem gegenüber stehen die Aussagen Gottes. Er ist Ursprung und Ziel alles Seins. Er lädt uns ein, in Übereinstimmung mit ihm zu leben. Schon Paulus lebte in diesem Spannungsfeld und litt unter dieser Machtausübung. Doch er hatte eine klare Vorstellung:
«Es ist mein Auftrag, allen Menschen die Augen dafür zu öffnen, wie der Plan verwirklicht wird, den Gott, der Schöpfer des Universums, vor aller Zeit gefasst hatte. Durch die Gemeinde soll die ganze Tiefe und Weite von Gottes Weisheit erkannt werden. Genauso hatte Gott es sich vor aller Zeit vorgenommen, und dieses Vorhaben hat er nun durch Jesus Christus, unseren Herrn, in die Tat umgesetzt.» Epheser 3, 9-11
Paulus lebte in dem göttlichen Auftrag. Er rüstete die Gemeinden dafür zu. Er war sich sicher, dass Gott genau das ausführt, was er sich vor aller Zeit vorgenommen hat. Die Briefe des Neuen Testamentes bezeugen es uns auf vielfältige Weise. Darauf werden wir in den folgenden Kapiteln näher eingehen.
Lassen wir uns von den Botschaften Jesu Christi und dem Zeugnis der Apostel und Gemeinden anleiten, wie Paulus in der Ausführung des göttlichen Auftrags zu stehen, damit in unseren Gemeinden die Tiefe und Weite von Gottes Weisheit erkannt wird, weil wir sicher sind, dass er seine Vorhaben ausführt!
Architecture Sicht
CornerStone Architecture steht für das Ausrichten, das Bauen und die Übereinstimmung. Zum gemeinsamen Bauen braucht es eine gemeinsame Übersicht zum:
Ausrichten
- auf den Gott, der Ursprung und Ziel ist
- auf Gottes Bauweise, die Architecture Gottes, den Willen des Vaters mit dem Sohn und dem Heiligen Geist
- auf die Zeit, die Roadmap, die uns von Gott gegeben ist und weitergegeben wird
Bauen
- nach Gottes Plan
- nach Gottes Bauweise
- nach Gottes Zielsetzung
Übereinstimmen
- Übereinstimmung im Haus des Vaters
- Übereinstimmung in den Gemeinden des neuen Testamentes
- Unsere Entscheidung zur Übereinstimmung
Planung und Bauleitung
Für die praktische Anwendung folgen 5 Kapitel als Anleitung zur Planung und Bauleitung:
Ressourcen
Vom Ursprung zum Ziel denken
Architecture und Roadmap zusammen sehen
Vorbild Neutestamentliches Gemeindeleben
Entscheidung zur Übereinstimmung
1 Vom Ursprung zum Ziel
Wir neigen dazu, Entwicklungen in den zeitlichen Rahmen einzuordnen, den wir überschauen können. Gottes Sicht und Handeln ist umfassender! Auf sie wollen wir uns ausrichten, nach ihr wollen wir bauen, mit ihr wollen wir übereinstimmen.
Dazu offenbart uns Gott in seinem Wort seine Gedanken und sein Handeln, wie z. B., dass das Sichtbare seinen Ursprung im Unsichtbaren hat, dass durch ihn alles besteht, dass durch ihn alles in Erfüllung geht und dass er uns seinen Plan hat wissen lassen. Lasst uns auf diese göttlichen Aussagen schauen:
Ich bin der Ursprung und das Ziel
»Ich bin das A und das O Wörtlich: das Alpha und das Omega der Ursprung und das Ziel aller Dinge`«, sagt Gott, der Herr, der ist, der war und der kommt, der allmächtige Herrscher. Offenbarung 1,8
In GOTT hat alles Ursprung und Ziel
In Gott hat ja alles nicht nur seinen Ursprung, sondern auch sein Ziel, und er will viele als seine Söhne und Töchter an seiner Herrlichkeit teilhaben lassen. Aber um diesen Plan zu verwirklichen, war es notwendig, den Wegbereiter ihrer Rettung durch Leiden ´und Sterben` vollkommen zu machen. Hebräer 2,10
Gottes Plan wurde vor der Erschaffung gefasst
Nein, was wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Wir verkünden ein Geheimnis: den Plan, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat und nach dem er uns Anteil an seiner Herrlichkeit geben will. Dieser Plan ist bisher verborgen gewesen. 1. Korinther 2,7
Durch GOTTES Willen ist alles geschaffen
»Würdig bist du, Herr, unser Gott, Ruhm und Ehre zu empfangen und für deine Macht gepriesen zu werden! Denn du bist der Schöpfer aller Dinge; nach deinem Willen wurde alles ins Dasein gerufen und erschaffen.« Offenbarung 4,11
GOTT hat Erde und Himmel geschaffen
An einer anderen Stelle heißt es: Du, Herr, hast am Anfang das Fundament der Erde gelegt, und auch der Himmel ist das Werk deiner Hände. Himmel und Erde werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alt werden, alt wie ein ´abgenutztes` Kleid; du wirst sie zusammenrollen wie einen Umhang, sie werden ausgewechselt werden wie ein ´abgetragenes` Kleidungsstück. Du aber bleibst der, der du bist, und deine Zeit wird kein Ende haben. Hebräer 1, 10-12, Psalm 102, 26-28.
Das Sichtbare hat seinen Ursprung im Unsichtbaren
Wie können wir verstehen, dass die Welt durch Gottes Wort entstanden ist?
Wir verstehen es durch den Glauben. Durch ihn erkennen wir, dass das Sichtbare seinen Ursprung in dem hat, was man nicht sieht. Hebräer 11,3
Gott hat uns seinen Plan wissen lassen
Er hat uns seinen Plan wissen lassen, der bis dahin ein Geheimnis gewesen war und den er – so hatte er es sich vorgenommen und so hatte er beschlossen – durch Christus verwirklichen wollte, sobald die Zeit dafür gekommen war: Unter ihm, Christus, dem Oberhaupt des ganzen Universums, soll alles vereint werden – das, was im Himmel, und das, was auf der Erde ist. Epheser 1, 9-10
Gott ist es, durch den alles besteht
Gott ist es, von dem alles kommt, durch den alles besteht und in dem alles sein Ziel hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig. Amen. Römer 11,36 Ziel
Nun ist alles erfüllt!
Dann sagte er zu mir: Nun ist alles erfüllt. Ich bin das A und das O, der Ursprung und das Ziel ´aller Dinge`. Wer Durst hat, dem werde ich umsonst von dem Wasser zu trinken geben, das aus der Quelle des Lebens fließt. Das alles wird das Erbe dessen sein, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Offenbarung 21, 6-7
Dank
Danke HERR für deine Offenbarung, für deine Führung vom Ursprung, im Heute und bis zum Ziel.
Weitere Bibeltexte zum Ursprung und Ziel findest du in unserem Blog https://ttc-cornerstone.org/gott-ist-der-ursprung-und-das-ziel/
2 Gottes Architecture und Roadmap
Für den Weg vom Ursprung zum Ziel hat Gott vor Beginn der Zeit geplant, wie das Unsichtbare sichtbar wird. Er hat den Rahmen gesetzt und Abläufe festgelegt. Dazu hat er uns Gesetze gegeben, nach denen wir bauen und leben können. Wir fassen diesen Teil unter 2.1 Architecture: Bauen nach Gottes Plan zusammen.
Gott hat auch die Zeiten geplant, die Zeiten, die vom Ursprung bis zum Ziel führen. Zeit für die Abläufe im ganzen Universum und vor allem die Zeiten auf dem langen Weg vom Ursprung zum Ziel. Wir fassen diesen Teil unter 2.2 Roadmap: Die von Gott gesetzten Zeiten zusammen.xx
2.1 Architecture: Bauen nach Gottes Plan
Alles ist geschaffen nach Gottes Plan und Architecture. Mit lauter Stimme beteten sie: »Du großer Herrscher! Du bist es, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat, ´das ganze Universum` mit allem, was darin ist. Apostelgeschichte 4,24
Im Neuen Testament wird sehr viel in Bildern über den Bau des Reiches Gottes gesprochen. Über Bauten, wie den Tempel, den Eckstein Jesus Christus, über den Fels als Baugrund, über die Bauweise des Verbunden seins, die Stadt auf dem Berg als leuchtendes Zeichen, um nur einige der Bilder zu nennen. Da es ein lebendiger Bau mit lebendigen Steinen ist, gehört auch der Leib Christi mit dem Bauen von lebendigen Steinen dazu. Bauten, in denen der Vater, der Sohn und der Heilige Geist mit uns wohnen wollen.
Es ist eine einzigartige Architecture und Bauweise. Sie entspricht nicht unserem natürlichen Denken und Handeln. Der Blick und die Ausrichtung auf den Bauherren und seine Bauan-weisung ist daher Voraussetzung für gemeinsames Bauen und Übereinstimmung. Der Ursprung und das Ziel von allem was gebaut wird ist das Haus des Vaters. Er schuf zuerst das Universum mit dem Lebensraum und dann das Leben. Auch beim Bau des Reiches Gottes geht es um Lebensraum und das Leben. Schauen wir zuerst auf das Haus des Vaters und danach auf den Lebensraum, der für das Leben bestimmt ist.
Haus des Vaters
Der Ursprung und das Ziel ist das Haus des Vaters, der Ort der Übereinstimmung von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Der Ort, vom dem Jesus auf die Erde kam und von dem er wiederkommen wird, um die Kinder Gottes in die vorbereiteten Wohnungen im Haus des Vaters zu holen, damit wir in göttlicher Gemeinschaft leben können. Das ist der Plan Gottes, der auch das Bauen auf der Erde beinhaltet.
Viele Wohnungen im Haus des Vaters
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Johannes 14,2
Das Sichtbare hat seinen Ursprung im Unsichtbaren
Wie können wir verstehen, dass die Welt durch Gottes Wort entstanden ist? Wir verstehen es durch den Glauben. Durch ihn erkennen wir, dass das Sichtbare seinen Ursprung in dem hat, was man nicht sieht. Hebräer 11,3
Ein Gott geweihter Tempel aus lebendigen Steinen
Ein dem Herrn geweihter Tempel
Er hält den ganzen Bau zusammen; durch ihn wächst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter Tempel. Epheser 2,21
Lebendige Steine im Haus von Gott
Lasst euch selbst als lebendige Steine in das Haus einfügen, das von Gott erbaut wird und von seinem Geist erfüllt ist. 1. Petrus 2,5
Gegründet und ausgerichtet auf Jesus Christus
Gegründet in Gott
Sie gründet sich nicht auf ´menschliche` Leistungen, sodass niemand ´vor Gott` mit irgendetwas großtun kann. Denn was wir sind, ist Gottes Werk; er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist. Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen. Epheser 2, 9-10
Fundament und Eckstein
Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Gebäudes ist Jesus Christus selbst. Epheser 2,20
Zusammengefügt und verbunden mit Jesus Christus
Durch Jesus sind wir in das Bauwerk eingefügt, zusammengefügt und verbunden.
Zu einem Leib zusammengefügt
Dadurch, dass er am Kreuz starb, hat er sowohl Juden als auch Nichtjuden mit Gott versöhnt und zu einem einzigen Leib, der Gemeinde, zusammengefügt; durch seinen eigenen Tod hat er die Feindschaft getötet. Epheser 2,16
In das Bauwerk eingefügt
Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt. Epheser 2,22
Mit dem Vater und dem Sohn verbunden
Wir möchten, dass ihr mit uns verbunden seid – mehr noch: dass ihr zusammen mit uns erlebt, was es heißt, mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden zu sein. Wir schreiben euch diesen Brief, damit wir alle, ihr und wir, die Freude, die Gott uns schenkt, in ihrer ganzen Fülle erleben. 1. Johannes 1, 3-4
Erneuert und mit Gott verbunden
Wer sich hingegen nach Gottes Wort richtet, den hat die Liebe Gottes von Grund auf erneuert, und daran erkennen wir, dass wir mit Gott verbunden sind. 1. Johannes 2,5
Miteinander verbunden
Wenn wir jedoch im Licht leben, so wie Gott im Licht ist, sind wir miteinander verbunden, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. 1. Johannes 1,7
Mit Jesus verbunden
Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind. Epheser 2,6
Jesus Christus hält den Bau zusammen
Er hält den ganzen Bau zusammen; durch ihn wächst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter Tempel.
Jetzt und immer mit dem Sohn Gottes verbunden sein
Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein. 1. Korinther 1,9
Quellen CornerStone Architecture: Im Beitrag Gott plant und handelt findest du weitere Bibeltexte über Gottes Planen und Handeln. https://ttc-cornerstone.org/gott-plant-und-handelt/
2.2 Roadmap: Vom Gott gesetzte Zeiten
GOTT setzt die Zeiten. Zeit wird uns gegeben! Lebenszeit. Entwicklungszeit. Die nachfolgenden Bibelstellen geben uns einen Blick auf die Ewigkeit und einen Einblick, wie GOTT uns Zeit gibt und wie Zeit in Erfüllung geht, wie sie vollendet wird. Die nachfolgenden Bibelstellen geben uns Wegweisung für unsere Zeit und die Ewigkeit.
JESUS war, ist und kommt
»Ich bin das A und das O Wörtlich: das Alpha und das Omega der Ursprung und das Ziel aller Dinge`«, sagt Gott, der Herr, der ist, der war und der kommt, der allmächtige Herrscher. Offenbarung 1,8
GOTT herrscht für immer und ewig
In seiner Macht herrscht er für immer und ewig. Seine Augen blicken wachsam auf die Völker, widerspenstige Menschen sollen es nicht wagen, sich gegen ihn zu erheben! Psalm 66,7
Jesus wusste, dass die Zeit gekommen war
Das Passafest stand nun unmittelbar bevor. Jesus wusste, dass für ihn die Zeit gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zu gehen. Darum gab er denen, die in der Welt zu ihm gehörten und die er immer geliebt hatte, jetzt den vollkommensten Beweis seiner Liebe. Johannes 13,1
GOTT wählt den richtigen Zeitpunkt aus
Du sagst ja: »Ich wähle den richtigen Zeitpunkt und dann werde ich unparteiisch Gericht halten. Mag auch die Erde wanken, mögen ihre Bewohner beben vor Angst, ich selbst habe ihre Grundpfeiler unverrückbar befestigt. Psalm 75, 3-4
Erfüllte Zeit
Dann sagte er zu ihnen: »Nun ist in Erfüllung gegangen, wovon ich sprach, als ich noch bei euch war; ich sagte: Alles, was im Gesetz des Moses, bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben ist, muss sich erfüllen.« Lukas 24,44
JESUS wird wieder kommen
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Johannes 14, 2-3
Tag und Stunde weiss nur der VATER
Ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschehen ist. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch wann jener Tag und jene Stunde sein werden, weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn; nur der Vater weiß es. Bei der Wiederkunft des Menschensohnes wird es wie in den Tagen Noahs sein. Matthäus 24, 34-37
Wie gut, dass Gott die Zeiten setzt. Dass er das in Erfüllung bringt, was er geplant hat, was er uns zugesagt hat. Weitere Bibeltexte über den Gott der Zeiten findest du in unserem Blog unter https://ttc-cornerstone.org/die-bibel-ueber-zeiten/
2.3 Haus Gottes: Bauen und leben
Das Haus Gottes ist Gottes Plan. Wir sind berufen, mit ihm zu bauen und zu leben!
Von Gott geplant
Das Haus Gottes, das Wirken Gottes wurde in Übereinstimmung vom Vater, Sohn und Heiligem Geist bereits vor allen Zeiten im Haus des Vaters geplant. Jesus selbst hat es uns offenbart und vom Heiligen Geist bestätigt, von den Aposteln in den Gemeinden bezeugt. Es ist Gottes Wirken für alle Zeiten bis zur Vollendung.
Gemeinsam bauen
Wir sind berufen am Haus Gottes zu bauen, so ist es geplant. Nach Gottes Bauanweisung und unter seiner Leitung und der von ihm erhaltenen Ausrichtung. Ein Haus aus lebendigen Steinen, die eingefügt und verbunden sind. Die Ausrichtung erfolgt auf Jesus Christus, auf der Lehre, dem Fundamt, das von den Aposteln gelegt ist. Dazu gibt Gott uns die Befähigung und führt uns durch den Heiligen Geist. Berufen und befähigt miteinander zu bauen, einander den Weg zu zeigen. Ein Bau, ein Haus das durch Jesus Christus zusammengehalten wird.
Miteinander leben
Ein Haus als Lebensraum. Lebensraum für unser Zusammenleben mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie Jesus Christus es uns offenbart, gelehrt und gelebt hat. Johannes 14-17 zeigen das ganz klar auf: Vater, ich will, dass diese und die weiteren bei mir sind. Auf dieser Basis gestaltet sich auch unser Zusammenleben im Haus Gottes, der Gemeinde. Die Verbundenheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist ist unser Vorbild, dem wir zu folgen haben. Geführt durch den Heiligen Geist, der uns auch miteinander in Übereinstimmung führt.
Wie ist es möglich, so zu leben? Dazu ist der Blick, das Studieren der Briefe des NT wichtig, weil es uns dieses Zusammenleben im Haus Gottes ganz jenseits aller Meinungen und Argumentation praktisch zeigt, wie sich Gottes Plan erfüllt, wie miteinander auch bei Herausforderungen und widrigen Umständen gebaut und das Ziel der Übereinstimmung erreicht wird!
3 Was uns die Apostel und die Gemeinden bezeugen
Jesus Christus war mit seinen Jüngern im tiefen Dialog über die Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist und möchte in gleicher Weise in uns wirken. In Johannes 14-17 wird uns dieser Dialog eindrücklich wiedergegeben. Du findest eine Zusammenfassung in unserem Blog https://ttc-cornerstone.org/johannes-14-17-dialog-mit-jesus-christus/. In den Briefen des Neuen Testamentes können wir sehen, wie die Apostel diese Begegnungen bezeugen und wie die Gemeinden es gelebt haben. Hier einige ermutigende Beispiele aus den Briefen:
3.1 Das Zeugnis der Gemeinden
Rom: Dank und Anerkennung
Als Erstes möchte ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle danken, denn in der ganzen Welt spricht man von eurem Glauben. Gott weiß, dass kein Tag vergeht, an dem ich nicht ´im Gebet` an euch denke. Er ist mein Zeuge, er, dem ich diene, indem ich mich mit meinem ganzen Leben für das Evangelium von seinem Sohn einsetze. Gott weiß auch, dass es mein Wunsch ist, endlich einmal zu euch zu kommen. Jedes Mal, wenn ich bete, bitte ich ihn darum, mir das möglich zu machen, wenn es sein Wille ist. Denn ich sehne mich danach, euch persönlich kennen zu lernen und euch etwas von dem, was Gottes Geist mir geschenkt hat, weiterzugeben, damit ihr ´in eurem Glauben` gestärkt werdet besser gesagt: damit wir, wenn ich bei euch bin, durch unseren Glauben gegenseitig ermutigt werden, ich durch euch und ihr durch mich. Römer 1, 8-12
Über euch jedoch kann ich mich nur freuen, denn es ist allen bekannt, dass ihr so lebt, wie es dem Evangelium entspricht. Und ich möchte, dass ihr auch weiterhin mit Weisheit erfüllt und dadurch zum Guten befähigt seid und dass ihr euch vom Bösen nicht beeinflussen lasst. Römer 16,19
Ephesus: Gelebte Übereinstimmung
Hinzu kommt, dass ich gehört habe, wie ´beständig` euer Glaube an den Herrn Jesus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Wegen all dem kann ich nicht anders, als Gott immer wieder für euch zu danken. Jedes Mal, wenn ich bete, denke ich auch an euch. ´Ich bete darum,` dass Gott – der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater, dem alle ´Macht und` Herrlichkeit gehört euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung gibt, damit ihr ihn immer besser kennen lernt. Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören, und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden, am Werk ist. Epheser 1, 15-19
Korinth: Ein lebendiger Brief
Ihr selbst seid unser Empfehlungsbrief, geschrieben in unsere Herzen, ein Brief, der allen Menschen zugänglich ist und den alle lesen können. Ja, es ist offensichtlich, dass ihr ein Brief seid, den Christus selbst verfasst hat und der durch unseren Dienst zustande gekommen ist. Er ist nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, und die Tafeln, auf denen er steht, sind nicht aus Stein, sondern aus Fleisch und Blut; es sind die Herzen von Menschen. 2. Korinther 3, 2-3
Kolossä: Lebendiger Glaube
Jedes Mal, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, für euch. Denn wir haben gehört, wie lebendig euer Glaube an Jesus Christus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Angespornt werdet ihr dabei von der Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für euch bereithält. Davon habt ihr ja von Anfang an gehört seit damals, als die Botschaft der Wahrheit, das Evangelium, zu euch gekommen ist. Und genauso, wie diese Botschaft überall in der Welt Früchte trägt und sich immer weiter ausbreitet, genauso tut sie das auch bei euch seit dem Tag, an dem euch Gottes Gnade zum ersten Mal verkündet wurde und ihr erkannt habt, was diese Botschaft bedeutet. Kolosser 1, 3-6
Thessaloniki: Vorbild für Standhaftigkeit und Glaube
Immer, ´wenn wir für euch beten,` müssen wir Gott für euch danken, liebe Geschwister. Wir können gar nicht anders, denn euer Glaube wächst und wird immer stärker, und die Liebe jedes Einzelnen von euch zu allen anderen nimmt ständig zu. Deshalb stellen wir euch auch voll Freude und Stolz den anderen Gemeinden Gottes als Vorbild hin und rühmen eure Standhaftigkeit und euren Glauben in allen Verfolgungen und Nöten, denen ihr ausgesetzt seid. 2. Thessalonicher 1, 3-4
Philippi: Von Gott befähigt
Gott selbst ist ja in euch am Werk und macht euch nicht nur bereit, sondern auch fähig, das zu tun, was ihm gefällt. Philipper 2,13
3.2 Leadership und Ermutigung
Johannes Briefe: Wir haben es gesehen und verkünden es
Von allem Anfang an war es da; wir haben es gehört und mit eigenen Augen gesehen,
wir haben es angeschaut und mit unseren Händen berührt – das Wort des Lebens.
Ja, das Leben ist erschienen; das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist. Und warum verkünden wir euch das, was wir gesehen und gehört haben?
1. Johannes 1, 1-3
Petrus Briefe: Leben in Gottes Plan
Eure Erwählung entspricht dem Plan, den Gott, der Vater, schon vor aller Zeit gefasst hat – dem Plan, euch durch das Wirken seines Geistes zu seinem heiligen Volk zu machen, zu Menschen, die sich Jesus Christus im Gehorsam unterstellen und durch sein Blut von aller Schuld gereinigt werden. Euch allen ´wünsche ich` Gnade und Frieden in reichstem Maß! 1. Petrus 1,2
Hebräer Brief: Leadership Gemeinde
Wir sind also von einer großen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben möglich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen.
Deshalb wollen auch wir wie Läufer bei einem Wettkampf mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt. Hebräer 12,1
Dazu auch unseren Blogbeitrag Hebräerbrief – Leadership heute
Jesu Sendschreiben: Der Blick auf die Gemeinden
»Ich bin das A und das O, der Ursprung und das Ziel aller Dinge`« Offenbarung 1,8
»Schreibe das, was du siehst, auf eine Schriftrolle, und schicke sie an die sieben Gemeinden in ´den Städten` Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea.« Offenbarung. 1,11
Quellen CornerStone Architecture: In Jesus seine Briefe an uns in Sendschreiben Themen 1 und 2 findest du alle Sendschreiben. https://ttc-cornerstone.org/jesus-christus-sendschreiben-an-uns/
3.3 Praktische Schritte
Eine Empfehlung aus dem TTC online Team: Die folgenden sechs Punkte fassen für mich die zitierten Botschaften der neutestamentlichen Briefe in konkrete, alltagstaugliche Schritte zusammen.
- Pflege deinen Glauben bewusst.
- Nimm dir regelmässig Zeit für Gebet, Bibel und die Beziehung zu Jesus.
- Bitte Gott um Weisheit und ein tieferes Erkennen seines Willens.
- Ermutige andere aktiv.
- Sprich Anerkennung aus, bete für andere und teile, was Gott dir gezeigt oder geschenkt hat.
- Suche gegenseitige Ermutigung statt nur eigener Stärkung.
- Lebe glaubwürdig.
- Lass dein Handeln mit deinem Glauben übereinstimmen.
- Handle so, dass andere Gottes Liebe und Wahrheit an deinem Leben erkennen können.
- Wachse in der Liebe.
- Begegne Menschen mit Geduld, Hilfsbereitschaft und Wertschätzung – besonders innerhalb der Gemeinde, aber auch darüber hinaus.
- Bleibe standhaft.
- Lass dich von Schwierigkeiten nicht entmutigen, sondern halte am Glauben fest und richte deinen Blick auf das Ziel.
- Vertraue auf Gottes Wirken.
- Verlass dich nicht nur auf deine eigene Kraft, sondern darauf, dass Gott dich befähigt, das Gute zu tun.
- Verlass dich nicht nur auf deine eigene Kraft, sondern darauf, dass Gott dich befähigt, das Gute zu tun.
4 Unsere Entscheidungen entscheiden
Gott hat sich entschieden! Unser Blick auf: 1 Vom Ursprung zum Ziel denken, Gottes Plan für immer, für alle Zeiten und die Ewigkeit. 2 Gottes Architecture und Roadmap über Gottes Vorgehen auf dem Weg zum Ziel. Gott hat uns seine Gedanken mitgeteilt und durch das Kommen seines Sohnes den Weg zum Ziel für uns frei gemacht, uns in die Nachfolge und Kindschaft berufen. 3 Gelebte Architektur und Roadmap wir sehen, wie die Umsetzung in der neutestamentlichen Gemeinde erfolgt. Wie aus Jüngern Apostel, Bauleiter wurden, und die Gemeinde aus lebendigen Steinen von Jesus zusammengefügt und verbunden wurde.
Jetzt liegt es an uns! Sind wir bereit, mit Gottes Architecture und Roadmap überein-zustimmen, danach zu bauen und zu leben? Übereinstimmung ist eine Frage der Entscheidung, die jeder persönlich und wir miteinander treffen müssen. Gott hat sich für uns entschieden. Wenn wir uns für ihn entscheiden, kommt es zu Übereinstimmung und zum gemeinsamen Bauen. Zu Lebensraum, in dem wir mit ihm, er in uns und wir miteinander leben können.
4.1 Entscheidungsfindung
Langfristig miteinander zu bauen ist immer eine Weichenstellung. Es braucht ein Kennenlernen, eine Übereinstimmung woran, womit und wie man baut. Ob in materiellen Bereichen oder im natürlichen und geistlichen Leben, in der Regel braucht es einen Prozess, um eine gute Entscheidung zu treffen. Das ist auch bei der wichtigsten und langfristigsten Bauentscheidung unseres Lebens von Bedeutung.
Es ist eine persönliche Entscheidung, die gut begründet und gegründet sein sollte. Sie muss im ständigen Wettbewerb mit allen anderen Angeboten, Beeinflussungen und Verführungen standhalten. Beim Studium der biblischen Architecture ist mir aufgefallen, dass dafür nicht nur ein gutes Fundament und die richtige Ausrichtung wichtig ist. Jesus Christus spricht sehr deutlich, ja leidenschaftlich von dem Verbunden sein mit dem Vater und dem Verbunden sein mit uns, z. B. in Johannes 14-17.[1] In den Briefen des NT zieht sich die Verbundenheit wie ein roter Faden durch das NT. Johannes schreibt im 1. und 2. Johannesbrief zehn Mal über die Verbundenheit[2] mit Jesus und die Verbundenheit miteinander, der Verbundenheit der lebendigen Steine in Gottes heiligem Tempel.
Jeder von uns ist aufgerufen, gegründet und verbunden zu sein. Diese Gründung und Verbundenheit sollte direkt aus den Aussagen von Jesus und den Aposteln sowie dem Zeugnis der neutestamentlichen Gemeinden kommen. Mit diesem Massstab und diesen Überzeugungen können wir als gereifte Christen[3] auch in die Welt von Zeugnissen.
4.2 Das Unmögliche ermöglichen
Wie geht es dir bei deiner Entscheidungsfindung? Vielleicht: Glauben hätte ich schon, aber …? In Gesprächen zur Entscheidungsfindung erlebe ich Reaktionen von einer „wohlwollenden Skepsis“ bis zum kritischen Hinterfragen mit den unterschiedlichsten Argumenten. Ich verstehe, denn auch ich habe nach den Erlebnissen und „Wegweisungen“ in vielen Jahrzehnten viele Fragen. Dies gilt besonders auch für die Zeit, in der wir jetzt, im Jahr 2026 leben. Welche Proklamationen, welche Programme und Strategien haben Bestand, was geht gerade unter? In unseren regelmässigen TTC online Treffen beschäftigen wir uns intensiv z. B. mit der Frage von „Widerstand und Ergebung“, mit Resilienz in der Gemeinde (Veröffentlichung im TTC Blog erfolgt in Kürze).
Es braucht die Bereitschaft, das Unmögliche zu ermöglichen. Nicht mit einer neuen Erkenntnis, nicht mit einer neuen Organisation, sondern gegründet auf den Worten von Jesus Christus, dem Sohn Gottes und dem Erleben und der Lehre der Apostel, mit dem Erleben und dem Zeugnis der Neutestamentlichen Gemeinden. Wenn wir das nicht erleben, ist unsere Architecture und Roadmap nicht richtig ausgerichtet nicht vollständig. Bauen erfolgt nie ohne Prüfung, ohne Bestätigung, dass nach Plan gebaut wird! Diese Prüfung gilt für uns, für unser Baumaterial, unsere Bauweise und die Baumeister.
Wir haben kürzlich auch ein gutes Beispiel erlebt. Felix Ruther berichtete über ein Treffen bei der VGB mit Brian Zahnd aus den USA. Thorsten Dietz hat dazu unter dem Titel Brian Zahnd: Mit welcher Brille lesen wir die Bibel?[1] einen aufschlussreichen Beitrag geschrieben.
Sehen wir die Chance zu einer Umkehr, einer Neuausrichtung auf den Ursprung und das Ziel? Vertrauen wir, dass auch für unsere Zeit Vorbereitungen aus dem Haus des Vaters erfolgten und Berufungen dazu erfolgen? Paulus wusste um seine Berufung und die Berufung miteinander: Weil Gott mich in seiner Gnade dazu befähigt hat, habe ich als ein kluger und umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt; andere bauen jetzt darauf weiter. Aber jeder soll sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit fortführt.[2] und
Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg; tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`.[3] Kolosser 3,16
Ein Aufruf für Bauleiter und Bauarbeiter. Kein Aufruf für eine neue Organisation oder Gemeinde. Ein Aufruf zur Ausrichtung im Bestehenden, zum Verbinden über organisatorische Grenzen hinaus. Ein Aufruf zur Übereinstimmung und zum gemeinsamen Bauen, das menschlich Unmögliche nach Gottes Plan und Entscheidung zu ermöglichen, in dem wir uns von Gott einfügen und zusammenhalten lassen.
4.3 Unsere Entscheidungen zur Übereinstimmung
Wir haben erkannt, Gott hat sich für uns entschieden und wartet auf unsere Entscheidung zur Übereinstimmung mit ihm und unser Miteinander. Jesus hat den Preis bezahlt und den Weg gebahnt. Es ist unsere Entscheidung ihn zu gehen, damit das Unmögliche möglich wird. Der Heilige Geist will uns auf dem Weg zum Ziel in alle Wahrheit und in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist leiten, damit wir miteinander bis ans Ziel kommen. Lasst uns den Entscheidungsprozess verstärken und wo notwendig, umkehren und den Prozess neu beginnen. Letzteres ist auch eine gute Botschaft für Fragende, zur Überwindung von Rebellion und Resignation. Damit konzentrieren wir uns auf einige Schlüsselpunkte zum gemeinsamen Bauen und gemeinsamen Leben.
Ursprung und Ziel anerkennen und bestätigen
Gott ist Ursprung und Ziel. Danach orientieren wir uns in allem, das anerkennen wir und das bestätigen wir durch unsere Entscheidungen,
Nach Gottes Architecture bauen
Gott hat uns seine Gesetze, Lebensgrundlagen gegeben, nach denen wir bauen und leben. Die Worte Jesu Christi und Lehre der Apostel ist unsere Bauanweisung. Das Zeugnis der Neutestamentlichen Gemeinde ist unser „Case Stady“, das uns ermutigt, die Bauanweisung anzuwenden.
Nach Gottes Roadmap leben
Gott ist es, der die Zeiten setzt. Für unser Leben, für Entwicklungen und für den Ablauf auf der Erde bis in die Unendlichkeit des Universums. Auch hier sind die Worte Jesu Christi und Lehre der Apostel unsere Wegweisung und die Gemeinden unser „Case Stady“ in den Fragen von Zeit und Erfüllung.
Als lebendige Steine eingefügt und verbunden
Wir sind bereit, uns als lebendige Steine in das von Gott erbaute Haus einfügen zu lassen und in der von ihm gegebenen Verbundenheit zu leben, im Vertrauen darauf, dass er es auch ist, der den ganzen Bau, den Leib zusammenhält. Es ist unser Zeugnis als Gemeinde in dieser Welt.
Überwinden und das Ziel erreichen
In dem Gott die Zeiten setzt, ist er auch auf dem Weg zum Ziel mit uns. Jesus und die Apostel geben uns dazu eine wichtige Anweisung. Wer überwindet, wird das Ziel erreichen.
Auch hier sind uns die Gemeinden des NT ein Vorbild. Jesus verstärkt dies in den Sendschreiben an alle Gemeinden [1] und verbindet dies mit der Zusicherung, das Ziel zu erreichen und wie die Ankunft im Haus des Vaters sein wird.
Entscheidung: Lasst uns mit diesen grundlegenden Aussagen entscheiden und bekennen, dass wir weiter vom Ursprung zum Ziel bauen. Als TTC Team möchten wir immer wieder einen Beitrag auf dem Weg zum Ziel leisten, wie z. B. über Zusammenarbeit im digitalen Workspace.
[1] Sendschreiben, Offenbarung 2 und 3. Beiträge TTC Blog https://ttc-cornerstone.org/jesus-christus-sendschreiben-an-uns/ und https://ttc-cornerstone.org/cornerstone-paper-bibeltexte-sendschreiben-teil-2/
[1] Thorsten Dietz, Brian Zahnd: Mit welcher Brille lesen wir die Bibel?
Brian Zahnd: Mit welcher Brille lesen wir die Bibel?
[2] Pauls, Bauleiter, NGÜ Korinther 1 – 03,10
[3] Paulus, unterrichtet einander, NGÜ Kolosser 3,16
[1] Johannes 14-17
[2] Anhang Bibeltexte Architecture
[3] Gereifte Christen
5 Unser Beitrag zur Zusammenarbeit
Unser Beitrag für eine Architecture, digitalen Workspace und Kommunikation, für Zusammenarbeit und Übereinstimmung.
5.1 Research und Architecture
Warum und wofür eine CornerStone Architecture? Architecture hat in meinem Leben eine wichtige Rolle gespielt. Ob in der Berufsausbildung in der Luftfahrtindustrie, beim Organisieren von internationalen Industrieversicherungsprogrammen, der Reorganisation von weltweittätigen Unternehmen oder der Realisierung von IT-Programmen in Unternehmen. Architecture zeigt Zusammenhänge auf und ermöglicht eine bessere interdisziplinäre Kommunikation zwischen den Beteiligten intern und extern.
Dieses Denken, diese Erfahrungen helfen und motivieren mich auch beim Erkennen und Kommunizieren von biblischen Zusammenhängen – inhaltlich und zeitlich – auf dem langen Weg von Gottes Roadmap.
In den ersten drei Kapiteln sehen wir, dass auch im Neuen Testament viel vom Bauen, von Zusammengefügt und Verbunden sein steht. Es hat mich motiviert, ein Stück biblischer Architecture zu entdecken, um besser gemeinsam bewerten und bauen zu können. Für den, für den diese Denkweise ungewohnt ist, den bitte ich doch ein Stück mitzugehen und für sich selbst zu erkennen, wie er einfacher einordnen und damit auch einfacher in Übereinstimmung kommen kann. In Übereinstimmung mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist und wie daraus auch ein Miteinander wächst. Wir beginnen mit Bibel Architecture, unserem Kernbereich.
Bibel Architecture
Arbeitsebenen:
1 Architecture Bereiche
2 Themen Gruppen
3 Themen
4 Unterthemen mit Bibeltexten
Architecture Bereiche
Zurzeit arbeiten wir mit folgenden 4 Architecture Bereichen:
- Ursprung und Ziel
- Architecture
- Roadmap
- Leadership
Themen Gruppen und Themen
Auf der nächsten Ebene befinden sich Themen Gruppen mit einzelnen Themen. Zwei Beispiele:

Zurzeit befinden sich 10 Themen Gruppen mit mehr als 50 Themen in unserer Research Datenbank.
Themen mit Unterthemen Bibeltexte

Das gesamte Working Paper Gott ist Ursprung und Ziel mit 4 Themen und xx Unterthemen ist auf unserem Blog zu finden https://ttc-cornerstone.org/gott-ist-der-ursprung-und-das-ziel/
In unserer Research Datenbank befinden sich zurzeit gut 50 Themen mit mehr als 1.100 Bibeltexten. Die Einzelthemen lassen sich nach unterschiedlichen Fragestellungen auswerten: z. B. nach Bibelbüchern, Autoren, Personen, wer hat was wozu gesagt? Worauf trifft es zu?
So lassen sich unterschiedliche Profile erstellen ob zu Personen, Autoren oder Themen.
TTC Blog
In unserm TTC Blog Research for Leadership https://ttc-cornerstone.org/ verwenden wir mit Masterplan https://ttc-cornerstone.org/masterplan-2/ die gleiche Architecture. Die weiteren Bereiche beinhalten Monitoring https://ttc-cornerstone.org/monitoring/ Weiterdenken mit … https://ttc-cornerstone.org/weiterdenken-mit/ und Weiterdenken über … https://ttc-cornerstone.org/weiterdenken-ueber/.
Unter Themen https://ttc-cornerstone.org/blog/ lassen sich die Blogbeiträge nach einzelnen Schlüsselworten aufrufen:
Unter Themen https://ttc-cornerstone.org/blog/ lassen sich die Blogbeiträge nach einzelnen Schlüsselworten aufrufen:

5.2 Digitaler Workspace
Einordnung KI
Digital und KI lösen oft Fragen aus, von Ablehnung bis Begeisterung. Einige zentrale Punkte sind: Welche Quellen werden genutzt! Kennt der Anwender die Quellen? Übernimmt er Verantwortung für die Inhalte und die Interpretation? Stellt er relevante Fragen, formuliert er die richtigen Prompts, um relevante Antworten zu erhalten? Und welche Tools, Anwendungen nutzt er für seine Recherche?
Diese Punkte sind uns wichtig für die Arbeit im digitalen Workspace, die Kommunikation und Zusammenarbeit. Wir haben uns in KI und Kirche damit intensiver befasst und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Evangelischen Allianz ein Arbeitspapier erstellt. https://each.ch/aktuellethemen/ki-kirche/
Zusammenarbeit im TTC Workspace
Für unsere Zusammenarbeit nutzen wir hauptsächlich Microsoft Technologie, die bekannten Office Anwendungen, Microsoft Teams und Power Apps, die wir als Research Plattform nutzen.
Die Spezialisten in unserem Team haben die Anwendungen so erweitert, dass wir die Anforderungen, die sich aus den Architecture Anforderungen ergeben, gut umsetzen und auch die entsprechenden Auswertungen vornehmen können.
Für KI nutzen wir bei unseren Microsoft Anwendungen den Copiloten, sonst nutzt jeder die KI Tools, die er am besten kennt und für geeignet hält. Für Research und die Auswertung von Texten, Beiträgen, Podcasts etc. ist NotebookLM von Google recht leistungsfähig. Ein Erfahrungsbericht findest du unter KI und Kirche 2 – KI als Assistent https://ttc-cornerstone.org/ki-und-kirche-2-ki-als-assistent/
Die qualifizierte interdisziplinäre Zusammenarbeit motiviert immer wieder, auch komplexe Themen zu bearbeiten, um Veränderungen besser zu verstehen. Wir möchten die Anwendungen gerne als Digitalen Workspace weiter ausbauen. Wenn du das auch für dich sehen kannst, bist du herzlich willkommen im Team.
5.3 Kommunikation
Architecture und Workspace nutzen wir für die persönliche Kommunikation, die regelmässigen Treffen als TTC online oder die Zusammenarbeit in Projekten, wie KI und Kirche.
Output erscheint z. B. in Working Papers, als Print und online im TTC Blog. All das dient dem persönlichen Austausch, zur Orientierung und Ermutigung kurz, zum gemeinsamen Bauen, zur Übereinstimmung, zum gemeinsamen Leben im Haus Gottes!
Bild: Privat Jürgen Rintz
Bibeltexte NGÜ mit freundlicher Genehmigung der Genfer Bibelgesellschaft https://bibelgesellschaft.com/de


