Gedanken zur praktischen Zuversicht und wie sie im Umgang mit andern wirksam werden kann. Der Anstoss dazu entspringt dem Austausch der Teilnehmer bei Think Tank CornerStone.
1 Einleitung
Der Leitsatz über dem Gesamtthema lautet
„Zuversicht können wir von der Bibel her nur begründen, wenn wir ihre prophetische Dimension ernst nehmen: Wie hat sich Gott in der Geschichte offenbart – worauf zielt biblische Prophetie – Wie beschreibt die Bibel die Vollendung?“ 1
Das Hauptthema, Wie begründen wir unsere Zuversicht beinhaltet 4 Teile:
- Was heisst, im «Zwischen» leben?
- Blick in die Bibel – in die Welt, in unser Leben
- Erwartung und Vollendung – die Rolle der Prophetie
- Zuversicht praktisch
Ausgehend von der Beobachtung, dass Menschen auf Grund der immensen Ereignisse in der Welt zunehmend unter Hoffnungslosigkeit leiden, braucht es einen genauen Blick für die Notwendigkeit von Zuversicht.
Christen tragen hier eine Verantwortung, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen. Dies soll primär praktisch aufgezeigt werden. Dabei werden geistlich praktische Ansätze von Zuversicht dargelegt, die im Handeln sichtbar werden. Ein Augenmerk wird in diesem Zusammenhang auf Theorie und Praxis gelegt.
Die folgenden Ausführungen stützen sich auf den Gedankenaustausch im ThinkTank CornerStone und persönliche Erfahrungen.
[1] Ausführlicher erläutert auf Seite 1 von Teil 1
2 Definition
Im Fortgang werden hier die grundlegenden Begriffe dieses Artikels definiert, um das Verständnis der nächsten Kapitel zu erleichtern. Des Weiteren wird die Bedeutung von Zuversicht aufgeführt.
2.1 Begriffliche Klärung: Zuversicht und Hoffnung
Die Bedeutung von Zuversicht ist ein festes Vertrauen in die Zukunft, auf die Erfüllung bestimmter Wünsche und Hoffnungen.[1]
Hoffnung ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes eintreten wird, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht.[2]
Unter Hoffen, Hoffnung versteht das Neue Testament nicht die unbestimmte Erwartung irgendeiner Besserung oder Hilfe, sondern die gewisse Zuversicht, dass
[1] https://www.duden.de (Zugriff am 07.02.2023)
[2] https://de.wikipedia.org>wiki>hoffnung (Zugriff am 07.02.2023)
Gott nahe sein, führen, retten wird.[1]
Im Zentrum der christlichen Hoffnung steht die Auferstehung.[2]
Der Anker ist ein Symbol der Zuversicht, der den Platz des Schiffes im Hafen sichert, es aber auch auf hoher See bei Stürmen festhält. Er ist seit alters her ein Bild der Hoffnung, der Zuversicht, des Heils.
[1] Wörterbuch. Eine Einführung in Sprache und Sinn der urchristlichen Schriften. GTB Siebenstern,
4. Auflage,1980, Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn, Gütersloh 1962, S.124
[2] Vgl. Bibel, LUT, Johannes 11,25
2.2 Begriffliche Auslegung
„Der Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft“, heißt es in der Bibel „und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“[1] Gemeint ist nicht, dass christlicher Glaube gegen jede Notlage innerlich wappnet. In jedem Fall ist die Zuversicht, von der die Bibel spricht, keine Realitätsverweigerung. Im Gegenteil. Christen müssen nicht immer ein zuversichtliches Gefühl verspüren. Sie sind gut beraten, die Welt realistisch und illusionslos zu sehen. Wie andere Menschen auch müssen Christen lernen, in Konflikten eine eigene Position zu finden und für sie einzustehen. Sie sollen sich nicht nach außen liebevoll und sanftmütig geben, wenn sie in Wirklichkeit mit ihrer Umwelt heillos über Kreuz sind. Sie können in der Familie nicht von Frieden säuseln, wenn sich gerade alle miteinander verkrachen.
Glaube und Zuversicht sind Teil einer Haltung, die über Ärger und Streit hinausweist. Sie helfen, eine Perspektive über die verbreitete Wut, über den Hass und die Egozentrik hinaus zu finden. Ob man Glaube und Zuversicht wirklich in sich trägt, zeigt sich, wenn man in Not nicht verzagt, im Stress des Streits ruhig bleibt und die Verhältnismäßigkeit wahrt.
[1] Bibel, LUT, Hebräer 11,1.
3 Wozu „Zuversicht praktisch“ ?
Die Gedanken zu diesem Thema sollen uns selbst helfen den Fokus auf das «Reich Gottes» von durchlebten oder neu auftretenden Schwierigkeiten nicht verrücken zu lassen. In unserer chaotischen Zeitperiode mit deutlich sichtbar werdenden globalen Problemen, Herausforderungen und Konflikten, ja sogar nahem Kriegsgeschehen, passiert es nur allzu leicht diesen Fokus zu verlieren.
Wir hoffen, dass es uns mit Gottes Hilfe gelingt, sein Reich gedanklich in unser Lebenszentrum zu rücken und damit Menschen ermutigen zu können. Dies könnte geschehen, wenn die aktuellen Geschehnisse als Teil von Gottes Geschichte mit den Menschen gesehen werden und daraus Zuversicht entsteht.
Beim Versuch vom Think Tank CornerStone Zuversicht zu finden und somit auch an Menschen zu verbreiten, geht es nicht um individualisierte Formen der Zuversicht, wie sie von vielen Lebenshilfe-Angeboten angepriesen werden. Diese beruhen vielfach auf Selbstüberlistung und Realitätsflucht, indem sie real existierendes Leid ausblenden, oder die Existenz vom Bösen leugnen und Bösartiges schönreden wollen. In Gesprächen zeigte sich, dass das Wissen über Zuversicht nützlich ist für den Gewinn von praktischer Zuversicht. Der Mehrwert zeigt sich im konkreten Handeln. Beispielhaft kann dem Bedürftigen auf der Strasse geholfen werden in Form von Zuhören, Ermutigungen und Schenken von Nahrungsmitteln. Die Frage ist: Wer braucht meine praktische Hilfe? Möglichkeiten im Alltag sind selten Grenzen gesetzt und sollten genutzt werden.
4 Zuversicht im Kontext der Bibel
Die folgenden Untertitel sind im Imperativ verfasst. Dies ist so zu verstehen, dass wir als Verfasser dieses Textes uns damit selbst zur Tat auffordern. Erkenntnisse, die wir gewonnen haben, rufen wir uns damit in Erinnerung. Für andere Leser dieser Gedanken sind sie als Anregung zu verstehen beim eigenen Streben nach Zuversicht.
4.1 Denk darüber nach!
Folgender Auszug entspringt der Tagesandacht einer Bibel-App.“Hast du schon mal darüber nachgedacht, worüber du nachdenkst? Oder darüber, wie machtvoll deine Gedanken sind? Oder darüber, dass du mit der Zeit zu dem wirst, worüber du nachdenkst?
Der Apostel Paulus schrieb aus einem römischen Gefängnis an die Gläubigen in Philippi, Griechenland, und wusste aus erster Hand, wie wichtig es ist, Schwierigkeiten mit wahren Gedanken zu bekämpfen. Er hatte regelmäßig mit Widerstand, Schwäche, Not und Verfolgung zu kämpfen. Aber Paulus wusste auch, dass Jesus-Nachfolger zu einer anderen Denkweise aufgerufen sind […]
Er empfiehlt: ‘[…] orientiert euch an dem, was wahrhaftig, vorbildlich und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat. Beschäftigt euch mit den Dingen, die auch bei euren Mitmenschen als Tugend gelten und Lob verdienen.‘[1]
Selbst in einer kaputten Welt hat Gott gute Dinge geschaffen, und Er hat uns befähigt, sie zu erkennen und Ihn dafür zu loben.
Halte Ausschau nach dem, was gut, rein und wahr ist, wo immer du hingehst.”[2]
In einer Welt, in der negative Berichte die Schlagzeilen dominieren, bedarf es der täglichen Anstrengung, Gott für das Gute im Leben zu danken.
[2] Aus der Bibel-App YouVersion, Auszug aus der Andacht zum Vers des Tages, 01.10.2022
4.2 Tue Gutes und lindere Not!
Das Verhalten von Christen gegenüber Mitmenschen untersteht folgender Aufforderung: „Alles nun, was ihr wollt, dass Euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das sagen das Gesetz und die Propheten! „[1]
Wenn viele Menschen das in die Tat umsetzen, entstünde eine andersartige Welt. Hunger, Ungerechtigkeit und Fremdenhass kämen im Einflussbereich dieser Leute weniger vor. Freude und Zuversicht würde sich verbreiten und die Christen, welche die Anweisung befolgen, würden selbst viel Freude erleben; im Hier und Jetzt, und erst recht, wenn sie sich einst vor dem Thron der Herrlichkeit versammeln werden. Dann wird Jesus als König zu jenen sagen, die seine Weisungen befolgt haben: „Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.“[2]
[1] Bibel, LUT, Matthäus 7,12.
[2] Bibel, LUT, Matthäus 25,34b-36.
4.3 Ermutige und sporne an!
Bei einem Austausch im ThinkTank CornerStone, wurde der nachfolgende Impuls ins Bewusstsein gerückt: “Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig, mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade. Und alles, was ihr tut im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn.”[1]
In unserer Zeit und Gesellschaft ist es beinahe verpönt, etwas Frommes zu äussern. Ein von Herzen kommendes Tischgebet, ein Kinder- oder Loblied im richtigen Moment, oder ein Bibelwort im passenden Zusammenhang beim Austausch mit Mitmenschen wird jedoch kaum abgewehrt. Diesbezüglich dürfen Christen getrost von anderen auch etwas Toleranz erwarten, wenn nicht manipulative Gedanken den Beweggrund bilden.
[1] Beitrag von Jürgen Rintz im Montagstreff am 05.09.2022; aus Kolosser 3,16-17
4.4 Behalte die Perspektive im Leid!
Zeiten des Leids sind, in unterschiedlicher Form, Teil von jedem Menschenleben. „Schau dich um und dir wird sofort Leid, Trauer und Ungerechtigkeit ins Auge fallen. Vielleicht musstest auch du schon Ungerechtigkeit ertragen, hast dich in einer schwierigen Lebensphase befunden oder aufgrund eines Verlusts tiefe Trauer erlitten.
Leid ergibt selten einen erkennbaren Sinn und nur selten bekommen wir in solchen Lebensphasen Antworten auf all unsere Fragen. Die harte Wirklichkeit ist: In Bezug auf das Leid werden die meisten unserer Fragen unbeantwortet bleiben.
Dennoch gibt uns Römer 8,18 eine Perspektive, die uns in Zeiten des Leids helfen kann.”[1] Dort steht: ‘Denn ich denke, dass die Leiden dieser Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.‘ ”In diesem Vers lenkt Paulus, der Schreiber des Römerbriefs, unseren Blick auf die Zukunft. Durch die ganze Bibel hindurch hat Gott innerhalb Seines Volks gewirkt, um Erlösung zu schenken und alles zu erneuern.
Die Realität, in der wir leben, birgt Leid und Trauer. Aber eines Tages wird Gott auf die Erde zurückkehren und das Werk, das Er mit Jesus begonnen hat, vollenden. Wenn Er wieder erscheint, so heißt es in der Bibel, wird alles Leid ein Ende haben. Dann gibt es keine Tränen, keinen Schmerz und keine Krankheit mehr. Wenn wir dann zu Gott in den Himmel kommen, werden wir vollendet und vollkommen heil sein.“[2]
Die Gnade Gottes kann vielfach im grössten Leid am stärksten zum Ausdruck kommen. Wenn es Menschen gelingt, leidvolle Situationen mit Gottes Hilfe durchzustehen und zu überwinden, dann rückt seine Herrlichkeit nahe an nicht zu verstehendes Geschehen.
[1] Aus der Bibel-App YouVersion, Andacht zum Vers des Tages, 01.11.2022, Teil 1
[2] Aus der Bibel-App YouVersion, Andacht zum Vers des Tages, 01.11.2022, Teil 2
4.5 Entdecke Mitmenschen ohne Ansehen! Übe Barmherzigkeit!
In den Berichten über die Begegnungen von Jesus mit Menschen bemerken wir, wie er Bettlern, Kranken und Randständigen besondere Beachtung schenkte. So ist es nicht erstaunlich, dass im Evangelium die Forderung steht, es ihm gleich zu tun.
„Wenn ihr wirklich das königliche Gesetz in der Schrift erfüllt: ‘ Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst! ’[1], dann tut ihr recht. Wenn ihr aber bestimmte Menschen bevorzugt, dann begeht ihr eine Sünde und werdet vom Gesetz als Übertreter überführt.“[2]
Wer unterliegt denn nicht der Versuchung, Menschen mehr zu achten, die über Einfluss, Geld und Macht verfügen. So entsteht eine soziale Hierarchie, die auch in christlichen Gemeinden dominiert und zu beobachten ist. Wie leicht fällt es doch, vordergründig erfolgreiche Personen als besondere Vorbilder hochleben zu lassen oder gar zu verehren.
Jesus sieht aber das Herz an, und das ist in vielen seiner namenlosen Anbeter reiner als bei manchen Vorzeige-Christen.
Sicher kann man von Menschen lernen, die im Dienst am Reich Gottes besonderen Segen erleben. Ebenso können wir aber von Menschen lernen, die unverschuldet in Not, Schmerz und Leid leben und doch mit Zuversicht und Gottvertrauen jeden neuen Tag bewältigen. Sie zu beachten und barmherzig zu begleiten ist Gottes Gebot an alle.
[1] Bibel, LUT, 3. Mose 19,18b
[2] Bibel, NeÜ, Jakobus 2,8-9.
5 Beobachtungen und Erfahrungen zur Praktischen Zuversicht
Ausgehend von der Beobachtung bei Think Tank CornerStone und geführten Gesprächen gab es die Feststellung, dass ein Mangel an der praktischen Umsetzung besteht. In Gemeinden wird vom alltagstauglichen Glauben gesprochen, und bestenfalls werden Beispiele dazu vermittelt. Der Alltag fordert Christen zum Handeln heraus; im Beruf, in den Gemeinden und zu Hause. Trotz Vorsätzen fällt es meist schwer, das Gehörte in die Praxis umzusetzen. Hier besteht Bedarf an Ermutigung und Zuspruch im Umgang miteinander. Christlicher Glaube braucht nicht nur theoretische Argumentation, um sich im Alltag bewähren zu können und verstanden zu werden. Das Handeln spricht lauter als leere Worte.
Weil wir Menschen aber noch in einer «Zwischenzeit» leben, tun wir uns schwer, den von Jesus vorgelebten Weg kompromisslos zu gehen. Die Predigten hören wir häufig im Hinblick auf das, was andere noch bedürfen, um vollkommener zu werden, und laufen dabei Gefahr das Wesentliche für uns persönlich zu verpassen.
Es ist ein spannungsvoller Weg, die Aussagen von Jesus ganz für sich zu nehmen, und danach zu leben. Das Befolgen der einfachen Anweisungen, die Jesus uns Menschen lehrte, ist jedoch immer wieder angefochten, wie es auch sein Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld[1] anschaulich ausdrückt.
Als Verfasser dieses Artikels möchten wir bewusst «gute Erde» für die Samen des Sämanns sein. Und wir dürfen erleben, dass individuell geartete Frucht entsteht, wenn wir die Samen aus dem vorherigen Kapitel aufnehmen und gedeihen lassen. Es entsteht so Zuversicht in vielfältiger Art.
[1] Matthäus 13,3-8; Markus 4,3-8; Lukas 8,5-8
6 Zuversicht und die Herausforderung im Hinblick auf die Einheit der Christen
Die Herausforderung im Hinblick auf die Einheit ist Versöhnung untereinander. Das erfordert einander in Demut zu dienen. Daher ist der Zusammenhang von Zuversicht und Einheit pragmatisch zu sehen. Das gemeinsame Ziel ist dabei ein Verhalten, das sich nach den Umständen richtet, wodurch das praktische Handeln auch über die theoretische Vernunft gestellt werden kann. Das Leben findet in der Realität statt, und Vorhaben können konsequent verwirklicht werden: Eine gesunde Mischung aus Widerstandskraft, Intuition und Ernsthaftigkeit ist gefragt. Wenn der Fokus auf die Ewigkeit gerichtet wird, kann eine Grundlage für die Zuversicht und Einheit geschaffen werden und es besteht die Chance der inneren Verbindung zwischen den Christen. Die angestrebte Einheit der Christen kann durch gemeinsames zuversichtliches Handeln gefördert werden.
7 Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ohne Handeln die nur propagierte Zuversicht zu keiner praktischen Zuversicht führt, und die angestrebte Einheit unter Christen sich nicht wird weiterentwickeln wird. Hieraus ergibt sich, dass erst, wenn wir unseren Nächsten in Liebe und Wertschätzung begegnen, tatsächlich Zuversicht stattfinden kann. Wenn das Besagte Bestand hat, findet Vertrauen statt, im Sinne von Zuversicht.
Der praktische Alltagsglaube wirkt dann ansteckend, wenn Menschen handeln, statt fromme Worte zu äußern. Das Wort Gottes ist Kompass, Anker und Lebensquelle zugleich.
Das Wissen über Glauben ist nicht ausreichend, sondern es braucht lebendige Erfahrungen mit Gott. Das Gebet führt zu einer gelebten Gottesbeziehung.  Zu diesem Ergebnis kamen auch die Teilnehmer von ThinkTank CornerStone.
Christen, die für ihre Vision brennen, stecken an und sind Täter des Wortes. Die Vision der nahen Zukunft ist, die Zuversicht im Kontext der Einheit unter Christen zu erreichen, wozu die Voraussetzungen gegeben sind. Wenn wir in zuversichtlicher Gewissheit zu Gott kommen, kann er uns unendlich stärken.  Die Zuversicht bleibt ein zentrales Thema und ist der Schlüssel Menschen auf ihrem Lebensweg zu ermutigen und zu erreichen.
Der Blick in die Zukunft kann zu einem spannenden Abenteuer werden und dazu möchte Think Tank Corner Stone ein wenig beitragen.
8 Literaturverzeichnis
Bibel Luther, Schreibweise und Abkürzungen nach den ökumenischen Loccumer Richtlinien, Ordnung in der (kath.) Bibel LUT.
https://www.duden.de (Zugriff am 07.02.2023).
https://de.wikipedia.org>wiki>hoffnung (Zugriff am 07.02.2023).
Pross, Gerhard, HÖREN-WAGEN-STAUNEN, Vom Abendteuer, sich auf die Führung Gottes einzulassen, GGE-Verlag,2022, S.247.
Rintz, Jürgen, Beitrag im TTC-Montagstreff am 05.09.2022.
Young Sarah, Ich bin bei dir, © 2008 der deutschen Ausgabe by Gerth Medien GmbH, Aßlar in der Verlagsgruppe Random House GmbH München.
YouVersion Bibel App Andacht zum Vers des Tages am 01.11.2022.
Wörterbuch. Eine Einführung in Sprache und Sinn der urchristlichen Schriften. GTB Siebenstern,
4. Auflage,1980, Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn, Gütersloh 1962.
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