Sendschreiben 7 Laodizea

In den  Blogbeiträgen Jesus, seine Briefe an uns  erfolgte in   Sendscheiben  Themen 1  https://ttc-cornerstone.org/jesus-christus-sendschreiben-an-uns/  und Sendschreiben Themen 2  https://ttc-cornerstone.org/cornerstone-paper-bibeltexte-sendschreiben-teil-2/  eine themenbezogene Zusammenfassung von Bibeltexten.

Die Reihe  Jesus, seine Briefe an uns  setzen wir mit einer Predigtreihe von Willi Honegger, Pfarrer Ref. Kirche Bauma fort.. Willi Honegger  versteht es sehr gut, die einzelnen Sendschreiben in den aktuellen Bezug zu unserer Zeit zu setzen und damit auch einen persönlichen Bezug für uns als wachsame Christen herzustellen. Eine gute Orientierung und Ermutigung für unsere Zeit.

Begonnen haben wir mit  den Sendschreiben 1 Ephesus https://ttc-cornerstone.org/sendschreiben-1-ephesus/  2 Smyrna https://ttc-cornerstone.org/sendschreiben-2-smyrna/  3 Pergamon https://ttc-cornerstone.org/sendschreiben-3-pergamon/   4 Thyatira https://ttc-cornerstone.org/sendschreiben-4-thyatira/ 5 Sardes  https://ttc-cornerstone.org/sendschreiben-5-sardes/ 6 Philadelphia  https://ttc-cornerstone.org/sendschreiben-6-philadelphia/

Heute erfolgt die Fortsetzung mit Sendschreiben  7  Laodizea.

Einführung

Liebe Gemeinde unseres Herrn Jesus Christus!

Nun zum Abschluss der 7 Sendschreiben aus Offenbarung 2-3! Diese 7 Briefe an die Kirche des 1. Jahrhunderts beliefern uns reichlich mit Themen für die heutige Kirche. Sie dienen uns als Massstab aber auch als Warnung. Sie schenken uns Ermutigung aber auch Tadel. Nur eine tote Kirche lässt diese grosse Botschaft nicht mehr an sich herankommen! Es wäre ein Zeichen der Leblosigkeit einer Gemeinde, wenn sie dächte, sie hätte all dies nicht nötig!

Der 7. Brief ergeht an die Kirche in Laodizea: Die Stadt liegt am weitesten landeinwärts in Kleinasien. Zwei der best frequentierten Handelsrouten kreuzen sich in Laodizea. Darum wurde die Stadt zum wichtigsten Zentrum für Banken und für den Handel – ihre Haupterzeugnisse: Gewänder aus glänzendschwarzer Wolle, Handel mit Gold, Medizin (vor allem eine weitherum bekannte Augensalbe); der dortige Asklepios-Tempel soll für Heilungskräfte sorgen.

Mit diesen Hintergrund-Informationen werden wir mühelos einiges im Brieftext verstehen:

Predigttext:  Offenbarung 3,14-22

Wir lernten bereits, wie die Selbstbezeichnung Jesu (jeweils am Anfang jedes Briefes) manches vorwegnimmt: „So spricht der das Amen ist, der treue und wahrhaftige Zeuge…“   [aus Vers 14]

Die Festigkeit des Zeugnisses Jesu ist 3-fach bestätigt: „Amen“ (= gewiss), treu, wahrhaftig. Dies ist Jesus Christus, in dieser Ganzheit bekennt er sich zu seinem himmlischen Vater und zum Wort der Heiligen Schrift. ER tat dies in seinem irdischen Leben und ER wird es tun vor Gott im letzten Gericht.

Warum betont Jesus dies gerade hier so pointiert? Weil er nicht will, dass die Kirche von Laodizea sich weiterhin dem Druck von aussen beugt und damit Jesus verleugnet! Falls sie nicht umkehrt, wird ER Gericht halten über sie – und auch darin wird Jesus treu und wahrhaftig sein!

Das Thema dieses Briefes ist die Erneuerung der Kirche: Kehrt sie um und erneuert sie ihre Treue zu Jesus, erfährt sie eine Auferstehung im Glauben; wird sie aus ihrer geistlichen Stumpfheit herausgerissen; wird sie neben Christus in der Ewigkeit auf dem Thron sitzen.

Die Kirche von Laodizea ist im schlimmst möglichen Zustand: In der fast toten Kirche von Sardes war noch ein Überrest, der die andern zum Leben zurückrufen konnte. In Ephesus lebte trotz allem die starke Erinnerung an jene Zeiten, wo die „erste Liebe“ noch da war. In Pergamon und in Thyatira gab es noch eine ganze Anzahl, die sich von den Irrlehrern nicht anstecken liessen.

Doch hier – in Laodizea – ist kein solcher Überrest erkennbar. Auch hat Jesus nichts an ihnen zu loben wie an den andern Orten: Hier ist nach menschlichem Ermessen alles zu Ende. Wer da eine Aktualität für Gegenwart sieht, liegt nicht falsch. Doch – dieser Brief ist auch aktuell für all jene, die die heutige Kirche aufgegeben haben: Jesus spricht diese Gemeinde immer noch an! ER steht noch immer vor ihrer Tür und klopft an! Wenn Jesus noch mit ihr redet, hat ER sie nicht aufgegeben, – dann aber dürfen auch wir sie nicht aufgeben!

Auf drei Dinge beschränke ich mich:

1 Eine Kirche in der Selbstauflösung

In Laodizea hatte man keine gute Wasser-Versorgung. Mit dem Bau von Aquädukten half man sich über die Runden: Von Hierapolis (10km nördlich) leitete man heisses Wasser aus den dortigen Thermalquellen her; von Kolossä (10km südlich) das frische, kühle Trinkwasser. 10km ist jedoch eine lange Strecke für damalige Aquädukte: Das heisse Thermalwasser war nur noch lauwarm, das frische Trinkwasser alles andere als kühl, bis es in Laodizea ankommt!

„Ich kenne deine Werke und weiss, dass du weder kalt noch warm bist. Wärst du doch kalt oder warm!“ [Vers 15]  Nun verstehen wir diese seltsame Aussage:Kalt ist nicht ein Merkmal eines toten Glaubens(warum sollte Jesus wollen, dass die Kirche kalt wäre?).Das kalte Wasser steht für die Erfrischung im Glauben.Heisses Wasser ist die heilende Kraft des Vertrauens auf Gott.Damit sagt Jesus der Kirche:„Bei Euch findet man weder Heilung für die geistlich Kranken und Hoffnungslosen durch das heisse Wasser der Hingabe.Noch fliesst bei Euch das kühle und frische Wasserfür die Belebung der geistlich Ermatteten!“Sie werden also nicht getadelt für die Temperatur ihres Christseins,sondern weil ihr Dienst für Jesus so dürftig und wirkungslos ist.

Jesus ruft sie nicht auf zu kirchlicher Action und Klamauk. Seit 50 Jahren versuchen die Kirchen des Westens, aus eigener Kraft und mit Nachahmung der Welt, die Kirche anziehender und interessanter zu machen: Nun stehen wir am Ende dieser Epoche, denn es nützte nichts! Neues geistliches Leben kann nur Jesus selber uns geben: Auf den Knien wird es erbeten. Im Kampf um die ganze Hingabe an IHN wird es in jedem einzelnen Herzen ausgefochten. Wo das Ich nicht stirbt, wird kein neues Leben geboren.

Weit fortgeschritten ist Laodizeas Krankheit: „Du sagst: Ich bin reich, ich bin wohlhabend und habe nichts nötig…“ [aus Vers 17]  Sie beurteilen ihren Zustand als sehr befriedigend: ‚Gab es je eine Kirche, die besser dastand als wir? Ist es nicht gerade darum, weil wir uns so gut arrangierten mit den heidnischen Menschen um uns herum? Diese Anpassungs-Fähigkeit ist ein Zeichen unserer Vitalität! Wir wissen eben, wo den Leuten der Schuh drückt, usw.!

Jesus aber beurteilt diese Kirche anders: „…und merkst nicht, dass gerade du elend bist, erbärmlich, arm, blind und nackt!“  [aus Vers 17]  Jesus weiss, dass gerade das Gegenteil von dem wahr ist, was sie von sich selber halten! Dies ist das Traurige an einer todkranken Kirche: Sie kann ihren schlimmen Zustand nicht sehen. Ihr Zeugnis hat keinen Einfluss mehr auf ihre Umwelt. Sie will nicht einmal einen Einfluss geltend machen. Dafür ist der Einfluss der Mainstream-Kultur auf sie umso grösser. Jedes Unterscheidungs-Merkmal zur Welt um sie herum kam ihnen abhanden – und sie sind sogar stolz darauf! Sie stehen am Rande der Selbstauflösung und wissen es nicht!

Wie nahe doch die Kirchen des Westens diesem Zustand sind! Und wie die einzelnen Christen kaum Schmerz darüber empfinden! „Jesus, erbarme dich über deine Gemeinde, deren geistlicher Nerv schon derart abgetötet ist, dass sie ihre Krankheit zum Tode nicht mehr wahrnimmt!“

2 Was die Kirche von Jesus erwerben soll

Mit reich bebilderter Sprache kündigt Jesus die Wende an. Menschlich gesehen ist in dieser Kirche alles hoffnungslos. Christus aber weiss, welche Hilfe nun Not tut: „Darum rate ich dir: Kauf Gold von mir, das im Feuer geläutert ist, dass du reich wirst…“ [aus Vers 18]

Bei den Bankiers in Laodizea kann man auch Gold erwerben. Wer das nötige Kleingeld hat, kann sich damit absichern: Kann man sich damit wirklich absichern? Auch gegen die Angst vor dem Sterben? Auch gegen die Leere, die uns von innen her auffrisst?

Bei Jesus ist anderes Gold, echtes Gold, zu kaufen. Es ist das Gold, das im Hochofen geglüht wird, bis alle Unreinheit weggebrannt ist: Das heisst: Schmerzliche Trennung vom Götzendienst. Götzen sind all jene Dinge in meinem Leben, von denen ich satt werden will – ohne Jesus! Das, womit ich Sinn und Erfüllung suche – ohne Gott!

Ich weiss es nur von mir, wo solche Dinge in mir lauern. Du aber weisst es von Dir, wo sich solches eingelagert hat. Und als Kirche – wissen wir es auch, was wir aushändigen müssen, um von IHM das Echte zu bekommen? Wo haben wir den äussern Hunger der Menschen gestillt, aber die ganze geistliche Nahrung ihnen verweigert? Wenn die Kirche sich mehr vor den Menschen fürchtet als vor Gott – dann ist es Götzendienst!

Und – wie wunderbar, wenn das echte Gold der Botschaft Gottes, das in unserer Bibel verborgen liegt, wieder gehoben wird! Wenn jene Liebe erwacht, die aus Gott kommt; jene Liebe, die die Rettung der Verlorenen zum Ziel hat.

Etwas Zweites sollen wir von Jesus kaufen: „…und weisse Gewänder, dass du sie anziehst und die Schandedeiner Blösse nicht zum Vorschein kommt…“  [aus Vers 18]

Mein dringender Rat an alle: Lest das ganze Buch der Offenbarung – nicht nur einmal – und die Bedeutung der „weissen Gewänder“ wird völlig klar: Es ist die Reinheit, die Gott den Seinen schenkt. Wo Gott die Schuld und Sünde vergibt, wird das Kleid weiss. Und wie tragisch ist es, wenn die Kirche sich darum drückt, von Schuld und Sünde zu reden, weil dies nicht gut ankommt; weil die Leute sich darüber empören könnten!

Ja klar ist es so, dass die Leute sich darüber empören! Ich empöre mich ja auch darüber, wenn ich beim Lesen der Bibel als Sünder entlarvt werde; wenn ich mir arm und bloss vorkomme im herrlichen Licht Gottes! Hier: „Empöre dich, kehre um!“

Würdest Du noch zu einem Arzt gehen, der Dir nur Gutes sagt, obwohl Du eine schwere Krankheit in Dir trägst? Nein, natürlich nicht – und Du hast recht damit! Kommen die Leute zur Kirche, wenn man sie für sündlos erklärt, obwohl sie im Tiefsten wissen, dass sie Sünder sind? Nein, auf die Länge gehen sie nicht mehr dorthin, denn niemand will dauernd angelogen werden.

Doch, die Verkündigung der Gnade Jesu ist das Herrlichste. Nur der Sünder kann Gnade bekommen – und bei Jesus bekommt er sie auch! Ohne Jesus gehen wir Menschen verloren – in alle Ewigkeit: Was soll man da um den Brei reden, wenn es doch so ist!? Das gemeinsame Beten des Schuld-Bekenntnisses bewegt mich jedes Mal neu: So gross ist unser Gott, dass ER alle Schuld besiegt. So weiss ist SEIN Kleid für uns, dass die Sünde unsichtbar wird.

Noch etwas Drittes ist bei Jesus zu kaufen: „…und Salbe, dass du sie auf deine Augen streichstund wieder sehen kannst.“  [aus Vers 18]

Was der griechische Medizin-Gott Asklepios verspricht, ist und bleibt ‚Fake-News‘. Jesus aber gibt uns, was uns die Augen wirklich auftut: Das ist Götzendienst: Der Wohlstand, der das Herz umpolt, das Festklammern am eigenen Leben, die Gier nach Anerkennung – sie alle lassen das geistliche Auge erblinden!

Jesus macht unsere Augen wieder gesund. ER schenkt uns die Sehkraft zurück, damit wir von nun an auf IHN sehen, SEIN Wort lesen – und dann sehen wir die Not dieser Welt mit SEINEN Augen!

Schockierend ist all das, was hier steht – ich gebe es zu. Es ist ein Wagnis, darüber zu predigen: Doch nicht ich trage die Verantwortung dafür. Jesus ist es, der diese harten Worte in die Bibel hineintrug. (Verärgerte mögen sich direkt bei IHM deswegen beklagen!) Wenn wir diese Blindheit, Armut und Nacktheit an uns sehen, gibt es grosse Hoffnung und Heilung für uns.

3 Jesus gibt seine Kirche nicht auf

Warum gibt Jesus sie nicht auf? Die Antwort ist einfach: Weil es SEINE Kirche ist – sie ist SEIN Eigentum! Jesus sagt zu ihr: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an“  [aus Vers 20]

Es ist ein einprägsames Bild für die Erneuerung der Kirche: Fast alles verloren sie, was sie zur Gemeinde Jesu machte. Beinahe ist ihr letzter Lebensatem ausgehaucht und sie sind mit einem weltlichen Verein praktisch identisch. Doch – jetzt steht Jesus nochmals vor ihrer Tür und klopft an.

Wir erschrecken jedoch auch über dieses Bild: Jesus steht hier schon ausserhalb der Gemeinde! Soweit kann es also mit der Kirche kommen, dass Jesus bereits den angestammten Platz aufgegeben hat! Auch hinter dieser Aussage Jesu liegt ein alttestamentliches Bild verborgen: In einem Buch des AT, das kaum je gelesen wird, im Hohelied, gibt es die Szene, wo der Bräutigam an die Tür der Braut klopft. Doch, die Braut muss noch tausend Dinge erledigen, und ist permanent mit sich beschäftigt.  [Hohelied 5,2-6]  Als sie dann endlich auftut, ist der Bräutigam weg!

Das Schlimme daran ist, dass dies der Kirche geschehen kann! Das Wunderbare daran: Die Gemeinde Jesu ist seine Braut, die ER über alles liebt und mit der ER sich vereinigen will. (Das zweitletzte Kapitel der Offenbarung thematisiert dies…! „Wie eine für ihren Mann geschmückte Braut…“ – Offenbarung 21,2)

Nun geschieht das Grosse, wenn die Tür aufgeht:„Wer immer auf meine Stimme hört und die Tür öffnet,bei dem werde ich einkehren und Mahl halten,ich mit ihm und er mit mir.“  [aus Vers 20] Es ist die völlige Erneuerung der Lebensgemeinschaft mit Jesus:Nein, das ist nicht die Beschreibung der perfekten Kirche,an der niemand mehr etwas auszusetzen hat.Es ist die Beschreibung der Kirche, die auf Jesus hört.

So wird diese scharfe Abrechnung mit der Kirche in Laodizea zur hoffnungsvollen Botschaft für die Kirche in unserem nach-christlichen Europa: Es wäre der blanke Selbstbetrug, würden wir uns einreden, wir lebten noch in einem christlichen Land oder auf einem christlichen Kontinent. (Viel zu lange hat die Kirche sich dieser Täuschung hingegeben und dabei die Umkehr zu Jesus und zur Bibel versäumt).

Ja, wir haben eine reiche christliche Vergangenheit, dafür aber eine geistlich bitterarme Gegenwart. Nein, zu staatskirchlicher Grösse und Bedeutung wird die Kirche in unsern Tagen nicht mehr aufsteigen: Diese Tage sind vorbei, vielleicht für sehr lange; vielleicht wird es nie mehr so werden, wie es war, bis Jesus zurückkehrt und SEINE Gemeinde heimholt.

Doch – Umkehr und tiefe Busse wird Grosses einläuten: Die Jesus-lose Kirche findet zurück zu ihrem Herrn. Aus einem missions-losen und serbelnden Verein wird eine Kampftruppe für die Wahrheit Gottes in einer Welt, die von dämonischen Lügenmächten tyrannisiert ist.

Nein, ich rechne nicht damit, dass in unsern Breitengraden die Kirche nochmals jenes Ansehen und jenen Status zurückgewinnt, mit dem sie unsern Kontinent einst befruchtet hat: Die letzte Wegstrecke der Gemeinde Jesu wird (wie dazumal die erste Wegstrecke der Kirche) ein Weg der Anfechtung, des Kampfes und des Leidens sein: Kämpfend und ringend um das tägliche geistliche Brot wird sie dem letzten Ziel entgegen gehen.

In diesem letzten Bild vom eintretenden Christus, der sich mit SEINER Gemeinde zu Tisch setzt, sehen wir zurecht das Abendmahl: Dies ist der „Ort“ wo die Kirche ihrem Herrn begegnet. Nein, Abendmahl feiert man nicht als Privatmensch. Es ist das Mahl der Gemeinde. Nur gemeinsam wird Jesus Christus in dieser Intensität empfangen und im Innersten aufgenommen.

Wir brauchen keine neuen Rituale oder spirituellen Übungen zu erfinden, um die Gemeinschaft mit Jesus zu erfahren: Jesus wartet dort auf uns, wo ER es uns angezeigt hat. An SEINEM Tisch im Abendmahl, unter SEINEM Wort in der Heiligen Schrift und durch SEINEN Geist, den machtvollen Heiligen Geist.

Kehre um zu IHM, gliedere Dich ein in SEINE Gemeinde, damit Du gerüstet bist für den letzten Weg vor uns. Bald sind wir am Ziel!

A M E N

Bild:  schutterstock.com   Schriftzug: Lydia Caviezel, https://schoen-schreiberei.ch/

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